Sick, Bastian

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 2, 2 Audio-CDs

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 2, 2 Audio-CDs
  • Verlag: Der Audio Verlag, Dav
  • Erscheinungsdatum: 2005-08
  • Format: Audio CD
  • ISBN: 3898134458
  • EAN: 9783898134453
  • Amazon.de Verkaufsrang: 118.727
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Beschreibung von buecher.de

Der Sick ist dem Hörbuch sein Bestseller
Kann man sich mit Interpunktion, gutem Stil, Grammatik und den Zweifelsfällen deutscher Rechtschreibung amüsieren? Eine Million Leser sagen 'Ja': Der Überraschungserfolg 'Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod' entlarvt nicht nur sprachliche Ungenauigkeiten, er unterhält auch aufs köstlichste. Dieses Hörbuch führt sicher durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Der Autor Bastian Sick liest selbst aus seinen neuen, herrlich witzigen Kolumnen über den traurigen Konjunktiv, das gefühlte Komma und viele weitere große und kleine Sprachvergehen.
'Man spürt das Vergnügen, das der Umgang mit gutem Deutsch bereitet. Sicks Geheimnis ist seine Heiterkeit.' (F.A.Z.)

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Das Foto auf der Rückseite zeigt einen wie ein Honigkuchenpferd grinsenden Autor. Kein Wunder. Wurden von Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod doch schon eine Million Exemplare verkauft. Bastian Sick präsentiert nun eine zweite Auswahl seiner so erfolgreichen Zwiebelfisch-Kolumnen, die der ersten in nichts nachsteht. Und man gönnt ihm diese ostentative Fröhlichkeit auch deshalb, weil der Leser bei der Lektüre auch selbst reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln und Lachen bekommt. Zum Beispiel über die hier versammelten "Katastrophen mit Apostrophen" oder dialektale Besonderheiten wie etwa die rheinische Verlaufsform: "Dat Chantal ist sich die Haare am Föhnen". Oder die zunehmende Begeisterung auf öffentlichen Schildern für Anführungszeichen. Da kann der Schuss leicht nach hinten losgehen, wenn etwa eine Fluglinie verlautbart: Wir wünschen Ihnen einen "guten Flug". Und natürlich freut man sich auch, wenn Oberlehrer Sick, solchen Sprachverhunzern auf die Füße tritt. Etwa der ärgerlich falsche Gebrauch der Vorsilbe Ex: Wie oft hat man nicht von in der Ex-DDR geborenen Menschen lesen müssen. Folge 2 der Kolumnensammlung bietet sogar noch mehr Abwechslung: Eingestreut sind diesmal Fragen von Lesern, die Sick auf kurzweilige Art beantwortet. Zum Beispiel ob neben der Torschlusspanik auch die immer wieder gehörte "Torschusspanik" sprichwörtlich ist. Wie man "doof" steigert oder ob der Ausdruck "etwas türken" mit den Türken zu tun hat und deshalb als diskriminierend abzulehnen sei. Mit der Sprachkultur in E-Mails beschäftigt sich sogar ein längerer Text, und am Ende des Buches wartet ein kleiner Deutschtest: "60 Fragen aus dem Fundus der Irrungen und Verwirrungen unseres Sprachalltags". Für wahre Zwiebelfisch-Fans fast ein Kinderspiel. Ich habe in Bastian Sicks unterhaltsamer Deutschklasse auch wieder einiges gelernt. Zum Beispiel, dass das vielbenutzte "ausgepowert" eigentlich aus dem Französischen (von "pauvre") stammt. Und endlich hat mir jemand erklärt, was die Abkürzung "lol" bedeutet, die zu viele E-Mails verunziert. "Laugh out loud" -- andererseits eine gute Empfehlung an alle Leser dieses Buches. --Christian Stahl

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 49 von 54 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Keine Besserwisserei

Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Auf witzige Weise wird mit vielen Angewohnheiten im Sprach- und Schriftgebrauch aufgeräumt, die sich eingeschlichen haben. Mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Mich regt es furchtbar auf, wenn ich z.B. in der Presse und anderen öffentlichen Publikationen immer wieder Fehler finde, die mich an mir selbst zweifeln lassen. Bin ich nun blöd oder alle anderen....das hatte ich dochmal anders gelernt...will ich fragen. Erstaunlicherweise lässt sich oft feststellen, dass wirklich die o.g. veröffentlichen Texte (auf deren Richtigkeit man sich ja verlassen können sollte) fehlerhaft sind.

Auch die meisten Geschäftsbriefe strotzen nur so von Fehlern und vergewaltigten Redewendungen oder Sinnentfremdungen.

Allein das berühmte "diesen Jahres" findet man dauernd (Es heißt: "dieses Jahres").

Ich denke, dass es sehr wichtig ist, da Einhalt zu gebieten. Wozu hat man denn Regeln, wenn sich kein Mensch an sie hält?

Ich freue mich dann, bei Streitigkeiten ein Nachschlagewerk als "Beweismöglichkeit" zur Hand zu haben (aus den komplizierten Erläuterungen des Dudens wird man ja oft nicht schlau).

Noch nie wurde Rechtschreibung so unterhaltsam gemacht.

Hier lerne ich gerne.

Diese Rezension von Mario Pf. fanden 77 von 94 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Fragen nach dem richtigen Weg…

durch den Irrgarten der deutschen Sprache.Nach der bereits sehr erfolgreichen ersten Folge wurden in der zweiten zahlreiche Anfragen an den Zwiebelfisch zusammengefasst. Inspiriert durch Leser ist dieses Buch noch persönlicher und befasst sich auch mit modernen Kommunikationsmitteln, vorzugsweise der E-Mail, der ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Am Ende des Buches erwartet den Leser diesmal der Zwiebel-Test mit dem man seine eigenen Deutschkenntnisse überprüfen kann. Schlechte Ergebnisse sind für Leser mit klaffenden Bildungslücken oder Albtraumnoten in Deutsch natürlich schon vornherein vorprogrammiert, aber auch der ach so gebildete Leser könnte sein blaues Wunder erleben. Mit Folge 2 errichtet Bastian Sick eine Bastion gegen die drohende Sprachanarchie und die Bedrohung durch die Unkultur der Werbe- und Mediensprache. Es ist kein Lehrbuch, aber doch ein lehrreiches Buch, welches in Zeiten von Streitigkeiten um die Rechtschreibreform vielleicht für etwas Verständnis und Entgegenkommen sorgen könnte, würde man es tatsächlich als Lehrmittel einführen. Die Kombination von alltagsbezogenen Beispielen und einleuchtenden Erklärungen mit einer Brise Humor verleihen Sicks Kolumnen verdienten Respekt. Als aufmerksamer Leser erkennt man schnell wie viel Sprachmüll uns denn eigentlich umgibt und dass eine Rechtschreibreform die alles erlaubt, sicher nicht die richtige Lösung wäre, um mit diesen Problem umzugehen.Nun zur Frage, ist Folge 2 eine gewöhnliche Fortsetzung?

Glücklicherweise nicht. Zwar werden erneut verschiedene Zwiebelfischkolumnen präsentiert, doch auch einige E-Mails die direkt an den Zwiebelfisch gesandt wurden und die jeweiligen Antworten des Zwiebelfischs. Es ist Sick nicht nur gelungen, das Niveau des Vorgängers zu halten, sondern sich noch weiter zu verbessern.Ob es eine dritte Folge geben wird? Es bleibt zu hoffen.

Diese Rezension von o_ton fanden 11 von 13 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Kaum etwas falsch gemacht.....oder doch?

Eines vorweg: die zweite Folge von Sicks teils humoristischen Darstellungen der Irrungen und Wirrungen deutscher Sprachabfolgen und grammatikalischer Unwägbarkeiten ist kaum schlechter als sein Erstlingswerk.

Sick hat es wieder verstanden, Eigentümlichkeiten, Selbstverständlichkeiten und Unwägbarkeiten des deutschen Sprach-und Schriftgebrauchs so zusammenzustellen, dass der Leser gleichsam unterhalten wie belehrt wird. Die Kapitel sind kurz und knackig, wobei der Autor nicht selten interessante Fragen von Lesern (Fans) beantwortet. Das Buch ist unterhaltsam und weist am Ende einen Fragenkatalog auf, den man einfach beantworten muss.

So weit, so gut. Übel aufgestoßen ist mir jedoch, dass Sick sich im Gegensatz zu seinem Erstlingswerk "entwickelt" hat. Bediente er sich anfangs noch des Oberlehrertons, so mutiert er in diesem Buch bisweilen zum gefrusteten Besserwisser. Akzeptiert er manchmal noch regionale Unterschiede und Dialekte, so muss es jedoch auffallen, dass Sick mit seiner Schriebart manchmal den guten Ton verfehlt. Es ist nicht schädlich, auch dem Leser den "Fehlerspiegel" vorzuhalten und ihn dadurch zum Nachdenken zu bewegen. Doch Sick macht sich regelrecht unsympathisch, wenn er es in seiner Erbsenzählerei übertreibt und mit einem Seufzen eine Arroganz heraufbeschwört, die den interessanten Grundgedanken des Buches kaum dienlich ist. Ich möchte z.B. einmal den Herrn Sick erleben, wenn dieser, unter Zeitdruck und anderen Zwängen stehend, eine E-Mail verfassen muss, die keine Zeit für Formvollendung lässt.

Tatsächlich hätte sich der Autor, wie in seinem Erstlingswerk auch geschehen, mehr auf sein feines Gespür für Ironie und Wortwitz verlassen sollen. Stattdessen deckelt er manchmal den Anspruch auf Unterhaltung, indem er stets kurz davor ist, andere für dumm zu verkaufen. Und dies halte ich für grenzwertig!

Diese Rezension von J. Redepenning fanden 22 von 27 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Bucher besser, Audio schlechter

Während sich Herr Sick beim zweiten Buch tatsächlich steigern konnte, war es leider eine sehr schlechte Idee IHN das Buch auch noch vorlesen zu lassen. Mit der Intonation eines Metronoms 'liest' Hr Sick, er trägt nicht etwa vor. Und das ist ja soooooooooooo langweilig. Man hätte Rudolf Kowalski erneut beauftragen sollen, sein Vortrag des ersten Buches ist mehrere Universen von dieser unglaublich schlechten Rezitation entfernt. Wollte man hier Geld sparen? Oder wollte Hr. Sick Geld dazu verdienen?

Dumme Idee! Er selbst hat sich damit keinen Gefallen getan (und uns leider auch nicht).Kauft das Buch.

Verbrennt die CD(s).

Diese Rezension von Nidhoggur fanden 34 von 43 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Mehr Dativ, mehr Genitiv, mehr Spaß

Der Dativ ist immer noch dem Genitiv sein Tod. Auch in diesem äußerst gelungenen Nachfolger gelingt es Bastian Sick seinen Lesern mehr Wissen über die deutsche Sprache und deren Irrungen und Wirrungen zu vermitteln, als dies 13 Jahre Schule konnten.Immer wieder erschrecken, genau wie bei Teil 1, sind für mich die Stellen, an denen ich an meine persönlichen Grenzen stoße. Selbst als jemand, der mit Sprache arbeitet, findet man immer wieder Lücken im eigenen Wissen. Gar schröcklich also, aber dabei sehr erfreulich.Fazit: Ein würdiger Nachfolger. Und ein Muss für alle Zwiebelfische und solche, die es werden wollen.

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 2, 2 Audio-CDs



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