King, Stephen

Der Turm

Der Turm
  • Verlag: Heyne
  • Erscheinungsdatum: 2006-03
  • Bindung: Broschiert
  • Seitenzahl: 1009
  • ISBN: 3453431618
  • EAN: 9783453431614
  • Amazon.de Verkaufsrang: 1.811
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Beschreibung von buecher.de

Mit Der Turm liefert Stephen King das große Finale seines Romanzyklus 'Der Dunkle Turm' , der schon jetzt als moderner Klassiker gilt und in einem Atemzug mit 'Der Herr der Ringe' genannt wird. Roland Deschain, der letzte Revolvermann, steht endlich vor dem Ziel seiner epischen Reise, dem Turm selbst, dem Zentrum aller Zeiten, der Mitte aller Welten.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Spannung und Melancholie -- das sind die Hauptzutaten des düsteren Gerichtes, das Stephen King seinen treuen Lesern im Laufe von dreißig Jahren in sieben Gängen serviert hat. Jetzt endlich liegt der abschließende Band der Saga um den “Dunklen Turm” vor, in dem Roland ans Ziel seiner langen Reise gelangt und alle offenen Fragen beantwortet werden. Wirklich alle? Die Ankunft des Widersachers Mordred im ersten Teil des Buches wirft ihren Schatten über die ganzen 1.000 Seiten. Dass sich King dabei ebenso metaphorisch wie im Wortsinn einer Geburtsszene bedient, gehört zu den Höhepunkten der ganzen Serie. Der zweite Teil ist von zahlreichen Einzelheiten und Abschweifungen geprägt, die die Geduld mancher Leser auf eine harte Probe stellen mögen. Die im Rückblick erzählte Lebensgeschichte eines Telepathen ist allerdings eindeutig ein Highlight des Romans. Endgültig in das Land der “metafiction” begibt sich der dritte Teil: Hier greift der Autor selbst -- nicht zum ersten Mal im “Dunklen Turm” -- in die Romanhandlung ein, und zwar nicht etwa nur in Form von erläuternden Einschüben, sondern durchaus in Person; die literarische Postmoderne hat auch Stephen King eingeholt. Teil Vier beginnt mit einer Verfolgungsjagd, die einem H. P. Lovecraft zur Ehre gereicht hätte, und schließt mit einem -- vermutlich absichtlich -- unharmonischen Ende. Stephen King hat selbst geäußert, dass die Saga um den “Dunklen Turm” seine Fähigkeiten als Schriftsteller gelegentlich zu übersteigen drohte. Besonders auf die letzten drei Bände trifft das zu, sie laufen ihm nicht selten etwas aus dem Ruder. Trotzdem bleibt ein positiver Gesamteindruck zurück, denn Kings stets präsente Ironie und seine gekonnte Selbstbezüglichkeit heben dieses Großwerk weit über das Niveau gewöhnlicher Abenteuergeschichten hinaus. Was sich von der Qualität der Übersetzung leider nicht behaupten lässt ... --Felix Darwin

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Isabella Gasparini fanden 53 von 64 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Abschiedsschmerz

Nachdem ich von "Susannah", dem meiner Meinung nach schwächsten Band der Turmsaga ziemlich enttäuscht war, schaute ich dem letzten Buch mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber um es gleich vorwegzunehmen: "Der Turm" ist ein würdiger Abschluß der Geschichte, hier findet alles und jedes seinen Platz.Ohne zuviel von der Handlung verraten zu wollen:Nach der Geburt von Mias/Susannahs "Kind" macht sich das wiedervereinte Ka-Tet auf den Weg nach Devar-Toi, um die "Breaker", die an der Zerstörung der letzten Balken arbeiten an ihrem Werk zu hindern. Erst dann beginnt die wirklich letzte Etappe zum Turm. Und es sieht so aus, als sei Roland dazu bestimmt, diesen Weg ohne seine Gefährten zu gehen."Der Turm" ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann und will. Die beschriebene Orte und Charaktere sind so eindringlich geschildert, daß man manchmal tatsächlich glaubt, daß Stephen King sich die Geschichte nicht ausgedacht sondern sie nur aufgeschrieben hat.Eine Reihe alter Bekannter (sowohl Freund als auch Feind) aus der Turmsaga, aber auch aus anderen Stephen King Büchern erscheinen auf der Bildfläche (und der eine oder andere verschwindet für immer). Der Autor selber gibt sich nochmals die Ehre, Gott sei Dank hält sich aber die Rolle, die er spielt, in Grenzen. Bei "The Dark Tower" stimmt einfach alles, die Geschichte wirkt nie konstruiert.Auch wenn ich mit dem Ende der Saga voll und ganz einverstanden bin (Stephen King meint dazu: "...it's the right ending. The ONLY ending, in fact.") bleibt zum Schluß doch Trauer darüber, Roland von Gilead verlassen zu müssen. Und ich glaube gerade das ist es, was eine wirklich großartige von einer guten Geschichte unterscheidet.

Diese Rezension von lostintheflood fanden 48 von 59 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein würdiger Abschluss einer legendären Saga

Seit den 80er Jahren begleitet mit Roland's Ka-Tet nun und dass nun alles zu Ende sein soll erfüllt mich mit Wehmut. Selten konnte eine Geschichte so fesseln wie diese, vielleicht auch deshalb, weil sie mit dem Leser über die Jahre gewachsen ist und man nie wusste wann, wie und ob sie weitergeht.Aber nun zum siebten Teil.Der dt. Titel "Der Turm" ist nicht gerade glücklich (wo die Saga doch "Der dunkle Turm" heißt). Aber naja, man soll ein Buch ja nicht nach dem Einband bewerten. Die Geschichte bildet auf alle Fälle einen würdigen Abschluss. Es wird gekämpft, es werden Türen zu verschiedenen Welten durchschritten, Bekannte aus anderen Teilen der Saga sowie aus anderen Stephen King Büchern ("Hearts in Atlantis" sollte man evtl. gelesen haben) treten auf und das Ka-Tet zerbricht. Diese Stelle ist vermutlich die emotionalste in der gesammten Reihe und so ziemlich das emotionalste, das ich je in einem Buch erfahren habe. Die Idee, die schon im sechsten Teil "Song of Susannah" eingeführt wurde, das Buch und den Autor selbst in die Geschichte einzubinden wird konsequent fortgeführt und erinnert ein wenig an "Die unendliche Geschichte", aber für Erwachsene. Auf alle Fälle ist es eine große Geschichte in der man sich verlieren kann. Und das ist meiner Meinung nach das größte Kompliment, das man einem Buch machen kann. Mit dem Stil ist es wie bei allen King-Büchern: entweder man liebt ihn oder man läßt es bleiben. Also, schade dass die Reise nun zu Ende sein muss. Ich habe sie genossen und werde den Weg sicherlich noch des öfteren Abschreiten (sprich die Bücher zum fünften oder sechsten Mal lesen). Vielen Dank und Heil Wörterschmied!

Diese Rezension von Hendrik Busse fanden 46 von 80 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Keine Lichtung am Ende des Pfades

Das Erste, was ich von Kings epischer Saga mitbekam, war "tot" (oder: the waste lands) in dieser riesigen gelben Paperback-Ausgabe von Heyne, welches mein Vater, nicht wissend, das dies schon der dritte Teil einer langen Geschichte ist, für die Sommerferien als leichte Lektüre gekauft hatte. Gelangweilt, legte er das Buch nach ein paar Seiten weg, denn das hier war kein zweites "es" oder "Friedhof der Kuscheltiere". Da es nun bei uns herumstand kriegte ich es natürlich in die Finger. Das war ungefähr zwei Jahre später, ich war elf und King war spannend! Ich war sofort angetan von der Geschichte um Roland, Susannah, Eddie und bald auch Oy und Jake. Ich war auch keineswegs enttäuscht, dass das Buch so plötzlich endete, denn offene Enden mochte ich ebenfalls gerne. Warscheinlich war ich noch ein bißchen zu klein, um mich vollends für die Geschichte zu begeistern oder sie zu verstehen. Aber dann kam Weihnachten '97 "Glas" (Wizard and Glass) auf den Markt und so ENDLICH die Auflösung wie das Ka-Tet den bösen Blaine besiegt. Also, Buch gekauft, vorher nochmal "tot" gelesen, dann habe ich "Glas" in ein paar Tagen verschlungen und King hatte mich. Ich kaufte mir die ersten beiden Bücher und las nochmal alle von Anfang an. Aber leider war es dann 1998 und von der Fortsetzung nichts zu sehen. Kein schönes Gefühl (for I was a-hungry!)! Also legte ich den Revolvermann erstmal auf Eis, las die vier Bände zwei Jahre später ein weiteres Mal und kaufte sie dann endlich auf englisch. Also noch einmal von Vorne (und auf englisch sind die Bücher noch tausendmal besser!) und immer noch keine Fortsetzung. Zwischenzeitlich befand sich der Autor sogar im Koma und so bangte ich um Roland! Erst als ich die Schule beendet und mit dem Studium angefangen hatte, kam dann ENDLICH "Wolves of the Calla". Aber so glücklich ich auch war, mehr über den Gunslinger lesen zu dürfen, irgendwie hinterließ der Band eine faden Nachgeschmack. Zu ähnlich waren sich Calla-Bryn-Sturgis und Mejis und obwohl auch Teil V ein Page-Burner war, irgendwie war man hinterher nicht schlauer. Gottseidank musste man ja nun nicht mehr lange auf die Fortsetzung warten. Aber "Song of Susannah" welches Mitte diesen Jahres erschien, war eine einzige Enttäuschung. Nicht nur, dass die Quantität des Buches eine Frechheit war (ca. 400 Seiten mit riesiger Schrift und Seiten so dick wie Pappe um den winzigen sechsten Teil zu maskieren) auch Qualitativ war ich bodenlos enttäuscht. Die Art wie(nicht die Tatsache, das) King sich selbst in die Welt des Gunslingers einbaut, ist irgendwie schäbig und raubt vielen Zauber aus der Welt des letzten Nachkommen der Gileads. Und irgendwie passte mir auch Mordred nicht. Aber dass nur nebenbei.

Wozu erähle ich diesen langweiligen Quatsch?

Um zu verdeutlichen, wie lange ich darauf gewartet habe dass Roland sein Ziel erreicht, dass die Geschichte ein Ende findet, denn es ist "bloß" eine Geschichte und nicht, wie King krampfhaft, mit Biegen und Brechen und Messer und vorgehaltener Pistole und was weiß ich noch versucht uns klarzumachen, die Realität, auf die er keinen Einfluss hat. Er erzählt nur die Geschichte, er ist nicht der Erfinder!Mumpitz!

(achtung, es werden sachen verraten)

"The Tower" der letzte Teil King's Saga um den dunklen Turm, verdeutlicht mehr als die beiden Teile zuvor, sein Scheitern, die ultimative Geschichte zu erzählen. Rolands Ka-Tet fällt auseinander, die Gestalten die ihm begegnen zeigen einmal mehr auf, was er selber im Nachwort zugibt: dass er versucht hat, soviele seiner Geschichten zu einem großen Plot zu verbinden. Auch hier merkt man, wie krampfhaft er mit diesem selbstgesteckten Ziel umgeht. Es geht soweit, dass Roland das Buch "Insomnia" bekommt, nur um zu erfahren, dass es auch in diesem um den Crimson King geht. Danach legt Roland das Buch beiseite, es nützt ihm nichts! King verteilt nun selber kleine Hinweise, ohne die der Rest des Ka-Tets scheitern würde. Ein himmelschreiendes Verbrechen, dass einen nur kopfschüttelnd die letzten Seiten umblättern lässt. Ach ja, der böse Clown aus "es" kommt auch nochmal auf nen Sprung vorbei. Mordreds Rolle (die mir ja von Anfang an überhauptnicht zusagte) verkümmert dazu den letzten Rest von Rolands Ka-Tet umzubringen (Oy) und am Ende ist nichts! Gar nichts!

Ich weigere mich zu glauben, dass King dieses erbärmliche Ende im Sinn hatte, als er Band vier beendete. Sein Unfall (der im Buch ja bis zum geht-nicht-mehr thematisiert wird, scheint die Geschichte zerstört zu haben. Am Ende ist Roland wieder in der Wüste um sich erneut auf die Suche zum Turm zu machen. Das Ende ist also der Anfang. Ka. Heißt das, dass er wieder Eddie und Kumpanen zu sich ziehen wird? King scheint dies nicht bedacht zu haben, daher gibt er Roland ein Item, welches er im letzten Abenteuer nicht hatte. Eine letzte Entschuldigung für die vielen bösen Leser (denn bei aller Liebe, ich stehe mit meiner Ansicht, nicht alleine da) dass Roland dieses mal sicherlich erfolgreich sein wird. "The Tower" ist keine Lichtung am Ende des Pfades. Es ist eine maßlose Enttäuschung. Für alle Leser. Und den Autor.

Diese Rezension von Torsten Scheib fanden 33 von 50 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Das Ende des Pfades ist erreicht

Als der sagenumwobene griechische Held Odysseus auszog, um zu Ruhm und Ehre zu gelangen, war er ein junger Mann, der nicht ahnen konnte, wie lange seine Reise dauern würde. Stephen King erging es nicht viel anders, als er die ersten Sätze seines Epos um Roland den Revolvermann auf der Suche nach dem dunklen Turm schrieb. Mittlerweile sind vierunddreißig Jahre vergangen, und aus dem dreiundzwanzigjährigen Jungspund des Jahres 1970 ist inzwischen ein reifer Mann Ende Fünfzig geworden, der jetzt, nach all den Jahren, seine ganz eigene Odyssee zu Ende gebracht hat.

Der siebte - und damit abschließende - Band des "Dark-Tower"-Zyklus markiert demnach nicht nur einen Wendepunkt für Roland, den letzten Revolvermann, sondern auch für dessen Erschaffer, Stephen King. Doch statt sich in Erinnerungen zu laben, wie es so manch anderere Schriftsteller möglicherweise getan hätte, zelebriert King ein letztes Mal die Magie, die diese Serie zu etwas einzigartigem gemacht hat. "Dark Tower VII" kann ohne Wenn und Aber als Kings stärkstes Buch seit über einem Jahrzehnt bezeichnet werden, wobei man das Gefühl nicht los wird, als habe King, während er seine letzten Bücher schrieb, bereits jene Welt aufgesucht, durch die sein Revolvermann zur finalen Etappe zu schreiten hat.

Ein letztes Mal macht sich sagenumwobene Ka auf, um endlich zu jenem dunklem Turm zu gelangen, der nicht nur den Mittelpunkt aller Welten sondern auch das Zentrum von Rolands Dasein darstellt. Doch die Reise steckt nicht nur voller Gefahren und Geheimnisse. Alte Bekannte kreuzen den Weg des Revolvermannes ebenso wie tödliche Feinde - in Rolands wie auch in unserer Welt, und so folgt dem süßen Geschmack des Wiedersehens sehr schnell auch das salzige Aroma bitterer Tränen - denn nicht alle werden die Reise zu Ende bringen ...

In vielerlei Hinsicht stellt der Abschlussband des Epos gleichzeitig auch den Mittelpunkt in Kings Schaffenswerk dar; verschmelzen die von King kreirten Welten, Orte und Person zu einem schlüssigen Ganzen, an dessen Ende Roland und sein dunkler Turm steht. Viele Fragen werden mehr oder weniger deutlich beantwortet bzw. angedeutet, stellen aber im Kontext ein schlüssiges Gesamtbild da - wie auch das Ende der Saga, dass ebenso logisch wie brillant ist.

Say King, wir danken dir!

Diese Rezension von Haubentaucher fanden 27 von 30 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen The Dark Tower - Gesamtbewertung

Stephen Kings siebenbändiger Zyklus um den Dunklen Turm zählt wohl zum allerbesten, was es auf dem Gebiet der fantastischen Literatur gibt und nimmt in Kings durchaus umfangreichen Werk eine absolute Sonderstellung ein, neben der meiner Meinung nach selbst seine besten „normalen“ Romane verblassen.Die Reihe, deren erster legendärer Satz bereits 1970 zu Papier gebracht wurde und mit der Veröffentlichung des siebten Bandes - Der Turm - 2004 endete, bietet auf knapp 5000 Seiten (!!!) beste Unterhaltung , die einen von Beginn an nicht mehr loslässt und in ihrer Komplexität sogar Tolkiens „Herr der Ringe“ übertrifft!Natürlich gibt es durchaus berechtigte Kritikpunkte an der Reihe, beispielsweise halte ich den sechsten Band, „Susannah“, für den schwächsten, der sich trotz seiner verhältnismäßigen Kürze teilweise doch sehr langatmig liest (Stichwort Susannah – Mia, wer`s gelesen hat, weiß unter Umständen, weiß ich meine). Aber wie oben erwähnt, die 5 Sterne sind an dieser Stelle keine Einzelbewertungen, sondern betreffen die Reihe als Ganzes.

Auch halte ich Kings Idee, sich selbst in den Roman zu schreiben, nicht gerade für seine beste. Zwar kann man ihm nicht den Vorwurf machen, das ganze sei narzisstisch, dafür gibt es genug der ihm eigenen Selbstironie; und die Art und Weise, wie er in der Handlung auftritt und diese beeinflusst ist in den meisten Fällen durchaus raffiniert und gelungen, aber dennoch bleibe ich dabei, dass das nicht unbedingt hätte sein müssen!Der Wechsel der Übersetzers ab Band fünf hat dem Zyklus sicher genausowenig gutgetan, wie die Tatsache, dass King die letzten drei Bände praktisch „am Stück“ geschrieben und veröffentlicht hat. Aber mal ehrlich, wer hätte denn schon weiter jeweils fünf bis sechs Jahre (der bis dahin übliche Abstand zwischen den ersten vier Teilen) auf das Ende warten wollen? Zumal King selbst schreibt, dass er keineswegs Gefahr laufen wollte, die Reihe nicht mehr beenden zu können. Dies wäre wohl für Fans des Dunklen Turms die ultimative Hiobsbotschaft gewesen.

Leider werden einige der im Zyklus aufgeworfenen Fragen nicht beantwortet, jedoch mindert das für mich nur minimal das Lesevergnügen, dafür ist die Geschichte einfach zu packend. Das Argument einiger Leser/Kritiker, dass die Geschichte gegen Ende (also ab Band 5?!?) zu unübersichtlich würde, kann ich auch nur bedingt verstehen: Dass in einem Epos von 5000 Seiten, mit seinen Dutzenden Orten, Haupt- und sicherlich hunderten Nebenpersonen, noch dazu auf verschiedenen Realitätsebenen spielend, gelegentliche Verwirrung und fehlender Überblick vorherrscht, erscheint mir nur normal!Fazit: Eine einzigartige Reihe, die ihresgleichen sucht und vom ersten bis zum letzte Satz fesselt. Was das Ende angeht, halte ich es trotz vereinzelter Durchhänger auf dem Weg dahin für schlichtweg genial!!!

Aber natürlich trotzdem vorne anfangen, es lohnt sich! ;-)

Der Turm



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