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Das Buch integriert wertorientiertes Management aus unternehmensbezogener und damit betriebswirtschaftlicher, aber auch aus gesamtwirtschaftlicher und somit volkswirtschaftlicher Sicht. Die Basis bildet ein ganzheitliches Konzept, das Dresdner Modell des wertorientierten Managements. Es umfasst die vier Perspektiven der Balanced Score Card: Mitarbeiter und Innovation, Prozesse und Marktleistungen, Kunden und Markterfolg sowie Finanzergebnisse und damit Unternehmenserfolg.
Neben controlling-orientierten Ansätzen werden auch strategische Themen und 'weiche' Faktoren des wertorientierten Managements wie Mitarbeiterbelange behandelt. Die Autoren sind aus der Unternehmenspraxis und Politik sowie aus der Wissenschaft.
Ein Buch das man nicht mehr so schenll aus der Hand legtNikolaus Schweickart und Armin Töpfer ist es mit diesem Buch gelungen das Thema Wertorientierung und Shareholder-/ Stakeholder-Value nicht nur von einer rein kennzahlenorientierten Sicht zu betrachten, sondern eine ganzheitliche Sicht auf verschiedene Disziplinen und Zusammenhängen der Werterhaltung, Wertsteuerung und Wertsteigerung zu geben.
Die Autoren der einzelnen Kapitel sind hochkarätig wie die Kapitel selbst und orientieren sich stets an dem Ziel der Wertorientierung.
Ich habe noch kein Buch, vor allem keines mit insgesamt 668 Seiten, so interessiert gelesen wie dieses und kann es nur jedem empfehlen der sich mit wertorientierter Unternehmensführung beschäftigt. Vom theoretischen Konstrukt über den Einfluss von Staat, Gesellschaft, Umwelt bis hin zu Markenwertsteigerung, Prozessoptimierung, Qualitätsverbesserung und schließlich strategisch und finanziellen Perspektiven wird ein durchgängiges und sehr vollständiges Werk präsentiert das seines gleichen sucht. Die Fallbeispiele aus Unternehmen wie DaimlerChrysler, BMW, Deutsche Bank, SAP, ThyssenKrupp, Metro, etc. geben auch noch ein sehr konkretes Bild darüber, welche Schwerpunkte die Unternehmen bezüglich Unternehmenswertsteigerung verfolgen und welche Strategien und Ziele sich dafür auferlegt wurden.
Ein Buch das auch Rappaport selbst einmal lesen sollte.