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Es sind die kleinen Leute - Prostituierte, Matrosen, Hafenarbeiter, illegale Einwanderer -, die sich in diesen sieben Geschichten mit den großen Fragen des Daseins konfrontiert sehen: 'Die Angst. Das Leben selber.'
So einfach diese Fragen auch zu sein scheinen, so kompliziert sind die Antworten. In den Geschichten geht es um die Suche nach dem unfassbaren Glück und um die Hoffnung, in der Liebe zu sich selbst zu finden. Sie handeln von der Sehnsucht nach Geborgenheit und schließlich dem Tod, der alle Pläne durchkreuzt. Leben macht müde, denn 'je weiter man zum Ende der Dinge kommt, umso mehr verschwimmt der Unterschied zwischen Glück und Unglück'.
7 kleine Geschichten....Sieben kurze Geschichten über die kleinen Leute, Hafenarbeiter, Prostituierte, Einwanderer, auf der Suche nach Leben, Glück und Liebe. Geprägt von der pragmatischen Philosophie, die wir auch in den anderen Werken des Autors finden. Das ganze in schöner Aufmachung mit der Izzo-typischen Liebe zum Detail. Gerne gelesen hinterlässt es den (leider unerfüllten) Wunsch nach weiteren Werken Izzos.
Arg einseitige Sicht der DingeVon Jean-Claude Izzo, dem mit der 'Marseille-Trilogie' eine wunderbare, facettenreiche Krimireihe gelungen ist, werden hier einzelne veröffentlichte Kurzgeschichten aus den neunziger Jahren zusammengefasst.
Vielleicht liegt es an der komprimierten Natur dieser ursprünglich losen Veröffentlichungen, dass sich beim Lesen schnell Monotonie breitmacht: Jede einzelne der Geschichten endet mit Unglück, Mord, Selbstmord oder zumindest Verzweiflung. Es fehlen auch die Untertöne von Güte, Warmherzigkeit und Hoffnung, die besagte 'Trilogie' so auszeichnen.
Ich kann trotz des geringen Umfangs (100 Seiten) nur raten, nicht das ganze Büchlein auf einmal zu lesen, da die Düsternis und Unheil arg monoton die Handlung aller Geschichtchen bestimmen. Wer schon anderes von Izzo kennt wird vermutlich enttäuscht werden.
Nicht nur ein ÜbersetzungsproblemEs mag vielleicht an der Übersetzung liegen, dass die Sprache manchmal etwas seltsam erscheint. Dies erklärt jedoch nicht die erzählerischen Brüche in den Geschichten und die klischeehaften Darstellungen der Figuren. Teilweise erscheinen Handlungen von Personen völlig unmotiviert. Nicht zu empfehlen.