Essstörungen gehören zu den wesentlichen modernen Frauenkrankheiten.
Der zunehmenden Anzahl von Erkrankten und Erkrankungsgefährdeten stehen nur unzureichende Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten gegenüber. Notwendig ist ein niedrigschwelliges abgestuftes System von Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten.
Die vorliegende im Auftrage des Ministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend vom Bundesfachverband Essstörungen in Kooperation mit der Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätskliniken Göttingen durchgeführte Praxisstudie untersucht erstmals in der Bundesrepublik ambulante Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Hieran beteiligten sich bundesweit 40 Beratungs- und Behandlungseinrichtungen.
Untersucht wurden neben den Einrichtungen und den hier tätigen Beraterinnen und Therapeutinnen unterschiedliche Beratungs- und Therapieformen von der telefonischen Beratung über Angehörigengruppen bis hin zu langfristigen Beratungs- und Therapieprozessen sowie deren Ergebnissen. Untersucht wurden zudem frauenspezifische Einflüsse auf die Entwicklung von Essstörungen.
Aus den Ergebnissen der Untersuchung werden Schlussfolgerungen für Einrichtung von Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten und weitere Untersuchungen in diesem Bereich gezogen sowie Leitlinien für die Beratung und ambulante Therapie bei Essstörungen formuliert.
Verlag: V&R Unipress
Ausstattung: 2005.
ISBN: 3899712374
Preis: 39,90 €
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