Albus, Vanessa

Weltbild und Metapher

Sage mir, welche Metaphern du gebrauchst, und ich nenne dir dein Weltbild' lautet lapidar die zentrale These der vorliegenden Untersuchung. An der Philosophie des 18. Jahrhunderts wird gezeigt, wie sich Weltbilder in Metaphern spiegeln. Das 18. Jahrhundert ist eine Zeit des Umschwungs, in der sich ein Übergang zum typisch modernen, verzeitlichten Denken ereignet. Dieser Weltbildwandel geht sowohl mit einem veränderten Metapherngebrauch als auch mit einer neuen Metapherntheorie einher. Eine Gegenüberstellung der Metapherntheorien und -verwendungen zweier einflußreicher Philosophen des Rationalismus (Leibniz und Wolff) und zweier Philosophen, die beide diesen Rationalismus bekämpften und als Repräsentanten des neuen geschichtlichen Weltbildes gelten (Vico und Herder), macht uns die Epochenschwelle im 18. Jahrhundert sinnfällig. Da sich die Arbeit sowohl der Metapherntheorie als auch dem -gebrauch widmet, können die theoretischen Aussagen dieser Philosophen jeweils in ihrer schriftstellerischen Praxis gemessen und beurteilt werden. Die Bilder, die der Mensch des 18. Jahrhunderts sich für seine Welt schaffte, sensibilisieren uns unwillkürlich für gegenwärtige Orientierungsmuster.


  • Verlag: Königshausen & Neumann
  • Ausstattung: 2001. 426 S.
  • ISBN: 3826021177
  • Preis: 51,00 €

Bestellen bei Buecher.de!

Bestellen bei Amazon!


Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Empfehlungen

Auerbach, Felix
32,00 €

Herausgeber: Brückner, Dieter; Focke, Harald
23,90 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren