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Als Dank für die Unterstützung Hitlers im Wahlkampf steigert sich das Auftragsvolumen der IG Farben nach der Machtergreifung 1933 rapide. Der Chemiker Dr. Hans Scholz wird dazu angehalten, an der Erforschung von Raketentreibstoffen, Sprengstoffen und Giftgas zu arbeiten. Doch die IG Farben beschränkt sich nicht auf das inländische Geschäft: Dank geschickter Verträge mit amerikanischen Unternehmen verdient der Konzern während des Zweiten Weltkrieges auch am Bombenkrieg der Alliierten. Als nach dem Kriegsende die Verantwortlichen in Nürnberg vor Gericht stehen, regt sich einzig bei Scholz das Gewissen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Januar 1933. Die Produktion eines großen rheinischen Konzerns, der den Machtantritt Hitlers unterstützt, soll belebt werden. In der Villa des Generaldirektors Mauch finden sich auch Vertreter der amerikanischen Standard-Oil Gesellschaft ein, um einen Vertrag abzuschließen. An entscheidender Position dieses Konzerns steht der Chemiker Dr. Hans Scholz. Es kommt der Krieg. Umsonst weist sein Onkel, der klassenbewußte Arbeiter Karl, den jungen Chemiker auf die Verwendung seiner Giftgasforschung hin. Scholz sieht nur die wissenschaftliche Aufgabe und unterdrückt seine Bedenken, bis der Krieg zu Ende ist...