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Kaum ein Thema wird derzeit in der Hundefachwelt so heiß diskutiert wie das, ob man streunende Straßenhunde aus süd- und südosteuropäischen Ländern über Tierschutzvereine nach Deutschland vermitteln soll. Die Antwort darauf ist nicht einfach und sowohl die Gegner als auch die Befürworter haben gute Argumente, wie die Autorin dieses Buches selbst Streunerbesitzerin objektiv aufgezeigt. Tatsache jedoch ist, dass inzwischen ehemalige Streuner in deutschen Haushalten zuhause sind, sei es, weil sie spontan aus Mitleid aus dem Urlaub mitgebracht oder gezielt über ein Tierheim ausgesucht wurden. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass unsere gewohnten Hundeerziehungsmethoden bei diesen Tieren schlecht oder nicht funktionieren hier erfahren Sie, warum und was man dagegen tun kann. Typische Krankheiten der südlichen Straßenhunde werden ebenso beleuchtet wie die Frage, wie man seriöse von unseriösen Tierschützern unterscheiden kann und welche Einfuhrbestimmungen für Hunde aus den verschiedenen Ländern bestehen.
eine gelungene Auseiandersetzungdas Buch bietet eine guten Leitfaden für alle, die ihr Leben eventuell mit einem ehemaligen Straßenhund teilen wollen.
Das Kapitel mit den Krankheiten ist mir besonders positiv aufgefallen (ebenso die Adressen im Anhang). Hier fehlt doch oft eine sachliche und fundierte Aufklärung. Das Klischee des "dankbaren" Straßenhundes wird endlich ins Reich der Märchen und Mythen verbannt. Hier handelt es sich um Wesen, die einst autark gelebt haben und es gewohnt sind selbständig Entscheidungen zu treffen. Der Unterschied zum Haushund wird klar beschrieben.
Die Arbeit von Tierschutzvereinen und Hundeschulen wird kritisch hinterfragt. Die aufgezählten Punkte zur Auswahl einer Hundeschule sind vernünftig. Dieses Buch beschreibt die schrecklichen
Zustände in Südeuropa etc.- aber auch das Geschäft mit dem Mitleid. Nach der Lektüre kann keiner mehr sagen, er hätte nicht gewußt worauf er sich einläßt...wer sich trotzdem für einen solchen Hund entscheidet bekommt aber auch die schönen Seiten präsentiert (keinen reinen Befehlsempfänger, wobei es natürlich ohne Erziehung nicht geht...auch hier werden Tipps gegeben)
Fazit: empfehlenswert!
Einziger Kritikpunkt: das Buch hätte gut und gerne die dreifache Seitenanzahl haben können!
Aufklärung pur...Ein sehr gelungenes Buch, dass sehr ehrlich über Vor- und Nachteile von Straßenhunden aufklärt - findet man selten !!!
Ich besitze selbst seit ein paar Jahren zwei ehemalige Streuner und konnte hier noch dazu lernen. Man bekommt die Unterschiede zum "Normalhund", die einem im Hinterkopf schon lange klar sind, nun endlich schwarz auf weiß präsentiert und versteht den eigenen Hund ein Stückchen besser.
Prädikat sehr empfehlenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Straßenhund zu adoptieren - aber auch für all die, die schon ihre Couch mit so einem besonderen Hund teilen.
sehr empfehlenswert, sehr informativ...Ein ehrliches und kritisches Buch.
Klar war mir schon wie Streuner leben, es aber mal so genau zu lesen hat mir viele Denkanstöße gegeben für Erziehung und Verständnis.
Das Kapitel über die Krankheiten fand ich sehr wichtig, wurde doch auch bei meinen Beiden ein normales Labor mit den Blutuntersuchungen zu den Krankheiten beauftragt.
Werde die Infos mal an die Tierklinik weitergeben.
Obwohl meine beiden schon auf hiesigen Pflegestellen saßen konnte ich noch was für Spaziergänge dazu lernen
und werde in Zukunft mit ihnen jagen gehen;-))) Wird sicher beider Interesse für mich noch fördern und aufmerksamer könnten sie schon ein bißchen werden......
Der Stil gefällt mir. Danke an die Autorin
SchadeDie Idee des Buches finde ich klasse. Auch konnten mir einige Inhalte Denkanstöße vermitteln. Allerdings ist das "Buch" in sehr großer Schrift verfaßt und enthält viele halbseitige Bebilderungen. Somit hatte ich die 88 Seiten in einer Stunde gelesen. Aus diesem Grund halte ich den Preis für nicht gerechtfertigt, der Informationsgehalt ist mir zu wenig.
Einfach unverzichtbarDieses Buch erklärt sehr klar die Unterschiede zwischen Hunden aus unserer Gegend und den "Südländern". Das Buch hat mir sehr geholfen, mein türkisches Straßenmädchen zu verstehen. Ungehorsam liegt oft an Unverständnis. Liebevoll wird erklärt, wie man mit der Selbständigkeit der Hunde, die ja eigene (richtige! sonst hätten sie nicht überlebt!) Entscheidungen getroffen haben, umgeht. Die Autorin vergißt auch nicht, auf die typischen Mittelmeerkrankheiten hinzuweisen, und das in sehr verständlicher Form. Wer weiß schon, dass man den Leishmaniose-Titer nachkontrollieren muß um wirklich sicher sein zu können. Alles in allem ein Buch, das jeder "Straßenhundbesitzer" lesen sollte.
Adelung-1793: Straße, die · Jacobs-Straße, die
Brockhaus-1809: Die Appische Straße
Brockhaus-1911: Juan-de-Fuca-Straße · Le-Maire-Straße · San-Juan-de-Fuca-Straße · Appische Straße · Egnatische Straße · Emper Straße
Lueger-1904: Trio, -straße, -walzwerk
Meyers-1905: Le Maire-Straße · Juan de Fuca-Straße · San Juan de Fuca-Straße · Mackinac-Straße · Bonifacio, Straße von · Appische Straße · Enneper Straße · Emper Straße
Pierer-1857: Fuca-Straße · Frozen-Straße · Straße · Menay-Straße · Cumberland-Straße · Barrow Straße · Ampezzaner Straße · Cooks-Straße · Bengalische Straße