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Das Buch beschreibt im Wesentlichen Sun OpenSolaris und, deutlich unterschieden hiervon, OpenSolaris. Es ist damit von Nutzen im Bereich der klassischen Sun Solaris Anwender als auch der OpenSource-Gemeinde. Der erfahrene Administrator erhält mit dem Buch eine Übersicht über das neue OpenSolaris, RunBooks zur Integration in den RZ-Betrieb und Checklisten zur Qualitätssicherung seines Anlagenbetriebs. Gleichzeitig ist das Buch ein kompaktes Nachschlagewerk für selten benutzte Features des Betriebssystems. Die detaillierte Beschreibung von System-Internals und Abhängigkeiten von einzelnen Bestandteilen des OpenSolaris-Betriebssystems erlauben in Fehlersituationen geleitet durch diverse Tipps und Übersichten eine Analyse und die Wiederherstellung des Betriebs.
Rolf Dietze, Tatjana Heusser und Jörg Schilling haben sich OpenSolaris und der auf OpenSolaris basierenden Distributionen angenommen und in ihrer ganzen Bandbreite von der Installation, Konfiguration und Betrieb bis zur grundlegenden Technik für Einsteiger und Anwender aufbereitet. Einstieg und Überblick zum Nachschlagen und Durcharbeiten. Die drei Autoren haben mit über 1000 Seiten, 255 Abbildungen und 96 Tabellen ein äußerst umfangreiches und fundiertes Grundlagenwerk zu OpenSolaris für Sparc, PC und PowerPC basierte Systeme auf den Tisch gelegt. Die vier Teile umfassen ein Einführung für Neulinge, die sowohl die Geschichte als auch die Lizenz erläutert, einen zentralen Teil zu Konzepten und Grundlagen angefangen beim ersten Systemstart über Festplatten und Filesysteme bis hin zur Netzwerkumgebung und den System Services. Erwähnenswert ist hier die Darstellung von OpenSolaris im Rechenzentrumsbetrieb im letzten Kapitel. Teil drei dann schließlich Administration und Benutzung: Debuggin, Benutzerinterface und das Editieren von Textdateien. Das Level der Administration überschreitet hier die Grenzen eines Einsteigers, der mit dem zuvor vermittelten Wissen auskommen muss zwar nicht -- aber es reicht allemal, um auch die Komplexität eines OpenSolaris-Distributionssystems zu kontrollieren. Zuletzt dann die Anhänge: Installationsverlauf, Legacy StorEDGE, Legacykonzepte der Netzwerkredundanz, Sun Consoleaccess und WoFS. Die Website opensolaris.in-berlin.de zum Buch bietet darüber hinaus weitere Informationen und Korrekturen. OpenSolaris für Anwender, Administratoren und Rechenzentren ist ein inhaltlich umfassendes Einsteigerbuch von technisch erfahrenen Autoren, die wie etwa Rolf Dietze mit SunCluster. Hochverfügbarkeit unter Sun Solaris und OpenSolaris. The Fullmoon Framework schon am nächsten Buchprojekt zum Thema sitzen. Erstaunlicherweise ist das Buch was Sprache und Verständlichkeit betrifft jedoch erschreckend -- wäre hier ein erfahrener Lektor beteiligt gewesen, könnte man das Buch uneingeschränkt empfehlen. --Wolfgang Treß
Es könnte genausogut "Solaris 10" heissen ...Was empfiehlt man einem Kunden, der sich das erste Mal mit Solaris befasst? Einige Zeit war darauf meine Antwort "Kaufen sie sich den Handschuch". Nunja, mit den Jahren wurde diese Antwort mit dem Fortschreiten von Solaris 7 nach 10 diese Antwort immer weniger sinnvoll und eine wirklich gute Empfehlung schwer.
Ich glaube mit dem Buch "OpenSolaris" habe ich dafür wieder eine adäquate Antwort, denn es könnte genauso gut "Solaris 10" heissen. Dieses Buch umfasst alle wichtigen neuen Bereiche von Zones über das neue Filesystem ZFS bis hin zum Service Management Framework ist alles vorhanden.
Besonders angetan war ich auch von der Einführung in Backup und Recoveryverfahren mit Solaris Bordmitteln, da dieser Teil oft etwas ist, das in anderen Werken oft sträflich vernachlaessigt wird. Der Umgang mit dem Solaris Volume Manager wird ebenso gut erläutert wie solche weithin unbekannten Features wie das CacheFS.
Es stellt aus meiner Sicht eine gute Mischung aus Nachschlagewerk (und ein solches ist es mit 1160 Seiten mit Sicherheit) und einem Buch,das man einfach zur Information weglesen kann.
Ich habe darüberhinaus nur wenig zu mäkeln: NIS/NIS+ kann man aus modernen Werken zu Solaris eigentlich mittlerweile weglassen. Ich hätte mir eine Einführung zur Einbindung von LDAP gewünscht. Den Einführungskurs in die Administration einer SF20K wirkt auch ein wenig deplaziert.
Ansonsten ist es ein Solariseinführungswerk, wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe eine Liste von Erweiterungsvorschlägen, aber irgendwas brauchen die Drei ja für einen Band Zwei. Auf jeden Fall spreche ich eine eindeutige persoenliche Empfehlung für das Buch aus.
Momentan einziges brauchbares Solaris10-BuchZunächst einmal muss ich festhalten, dass das Buch trotz aller Mängel das einzig brauchbare zurzeit erhältliche (01/07) Solaris10/OpenSolaris-Buch ist.
Nachteile:
- definitiv nicht als Solaris-Einsteiger-Buch zu gebrauchen, es setzt zu viel Fachwissen voraus (dafür würde ich "Solaris 9 Systemadministration in 21 Tagen" empfehlen)
- Der Sprachstil ist verbesserungsfähig, ebenso der Gebrauch vorher nicht erläuterter Abkürzungen/Fachbegriffe
- Ein Korrekturlesen fand defintiv nicht statt (oft finden sich kleine Logikfehler bei aufeinander aufbauenden Einzelschritten in Beispielen, teilweise fehlen Satzpassagen, dafür sind andere Sätze doppelt)
- mehr Praxisanleitungen hätten nicht geschadet
- Bei den neuen Themen wie Zones fehlt oft die Detailtiefe
- wie bereits andere erwähnt haben hätte man die Themenauswahl noch optimieren können (z.B. NIS/NIS+ weglassen und LDAP behandeln)
- Was die Diplomarbeit von Hr. Schilling im Anhang verloren hat entzieht sich meiner Logik...
Vorteile:
- Einziges verfügbares (deutsches) Solaris10/OpenSolaris-Handbuch mit brauchbaren Kritiken
- (fast) alle wichtigen Neuerungen werden behandelt (ZFS, SMF, NFS4, Zones) und falls möglich mit dem Vorgänger Solaris9 verglichen. Deshalb absolut empfehlenswert für Umsteiger ... wie mich ;-)
- Es wird auch das Thema aktuelle SUN-Hardware und die Besonderheiten/Unterschiede von Sparc und X86/X64 unter Solaris behandelt
- Allgemeine Grundlagenthemen wie Netzwerk, RAID, etc. kommen nicht zu kurz
- Eine Schritt für Schritt-Anleitung zur Solaris10-Grundinstallation
- Man merkt im Buch, dass die Autoren wissen wovon sie sprechen
Das Buch kann ich also jedem empfehlen, der momentan schon unter Solaris9 Systeme verwaltet und sich mit dem Thema Solaris10 beschäftigen will/muss. Oft werden diese Themen aber nicht besonders tiefgehend behandelt, so dass zwar ein guter Einstieg vermittelt wird, aber auch nicht mehr.
Als Testumgebung empfiehlt sich eine nicht zu alte SUN-Maschine, ein aktueller PC oder Vmware mit Solaris10 oder eine OpenSolaris-LiveCD wie Belenix oder Schillix.
Ich bin schon gespannt auf das SunCluster-Buch, das im Frühsommer erscheinen soll...
Inhaltlich mittelmäßig, sprachlich zum Abgewöhnen.Obwohl die drei Autoren offensichtlich über ein fundiertes Solarisfachwissen verfügen, leidet das Buch erheblich unter dem Versuch Informationen für Anwender, Administratoren und den Rechenzentrumsbetrieb anzubieten. Die präsentierten Inhalte sind meist nur oberflächlich angerissen und reichen selten über eine etwas erweiterte Zusammenfassung der „man“-Inhalte hinaus (Kapitel 8 und Anhang E sind erfreuliche Ausnahmen). Innovative Tipps und Tricks, welche die Administration eines Solarissystems erleichtern könnten sucht man vergeblich.
Die sprachliche Gestaltung des Buches ist eine Unverschämtheit für ein Buch in der zugehörigen Preisklasse. Die Autoren schwanken zwischen dem Gebrauch der deutschen und englischen Sprache, wobei englische Begriffe meist bevorzugt werden. Das Buch ist voller Rechtschreibfehler und auf ein Korrekturlesen wurde offensichtlich verzichtet: ganze Abschnitte werden ohne Änderungen einfach wiederholt (siehe Seite 112). Die grammatikalische Güte des Buches trotz jeder Beschreibung.
nicht lsebarSEHR viele Rechtschreib-, cut-and-paste-fehler. < Dadurch kaum lesbar.
Einige Themen einfach aus den Sun Doku abgepinselt ohne weitere Erklärungen. < Das bekommt man bei Sun billiger/kostenlos.
Schreibstil anfängerhaft und hölzern. < Flüssiges lesen kaum möglich.
ICh habe mich geärgert die Zeit und das Geld dafür zu investieren.
Ein Buch für Profis, nicht für EinsteigerBei dem Buch "OpenSolaris für Anwender, Administratoren und Rechenzentren" würde ich vor Anwender noch "fortgeschrittene" einfügen. (Mal von der Frage abgesehen, welches RZ schon in der Lage ist, Bücher lesen zu können :-)
Das Buch ist definitiv nichts für Einsteiger, aber für alle, die genau wissen wollen, warum man eine Kopie der /etc/svc/repository.db haben sollte und was genau der nfsmapid macht und wo seine Binaries zu finden sind, haben hier ein gutes (deutsches! :-)=) Nachschlagewerk. Das Stichwortverzeichnis könnte etwas dicker sein, ist aber brauchbar. Man findet, wenn man ungefähr weiß wo man zu suchen hat, manchmal Sachen über das Inhaltsverzeichnis schneller.
Der Schreibstil könnte lockerer sein, er ist mir etwas zu "wissenschaftlich" trocken. Und: Das Buch wurde 2006 veröffentlicht!