Christie, Agatha

Sie kamen nach Bagdad, 3 Audio-CDs

Sie kamen nach Bagdad, 3 Audio-CDs
  • Verlag: Dhv der Hörverlag
  • Erscheinungsdatum: 2005-11-25
  • Format: Audio CD
  • ISBN: 3899407121
  • EAN: 9783899407129
  • Amazon.de Verkaufsrang: 173.713
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Beschreibung von buecher.de

Was als harmlose Reise in den Orient beginnt, erweist sich als mörderisch, denn der Tod reist mit... Im exotischen Bagdad wird Victoria, hübsche Reisebegleiterin einer steinreichen Amerikanerin, unversehens zum Spielball einer internationalen Verbrecherorganisation. Ein Unbekannter bricht tot in ihrem Hotelzimmer zusammen. Und Victoria wird entführt ...

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 31 von 31 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Agatha Christie - ohne Miss Marple oder Hercule Poirot

Victoria ist eine mittelmäßige Stenotypistin, freundlich, warmherzig, nett, hübsch, der Wahrheit nicht immer so zugetan - und im Moment mal wieder arbeitslos. Im Park lernt sie einen gut aussehenden jungen Mann kennen und allem Anschein nach gefällt sie ihm auch. Doch dummerweise muss er am nächsten Tag nach Bagdad abreisen. Impulsiv nimmt sie bei einer Stellenvermittlung einen Job als Reisebegleiterin bis Bagdad an, der zufälligerweise gerade jetzt frei wird. So findet sie ihren Angebeteten auch, steckt aber ehe sie sich versieht in einer Spionagegeschichte mit Mord und allem was dazugehört. Agatha Christie verteilt gekonnt an verschiedenen Stellen ihre Hinweise und der Leser ist sich genau wie Victoria lange im Unklaren, welche Rollen die verschiedenen Beteiligten spielen. Die Entwicklung der Geschichte ist spannend und es ist amüsantzu beobachten, wie Victoria sich von einer Schwindelei zur nächsten rettet. Manches mutet uns heute etwas altmodisch an, aber das ist ja kein Wunder bei einem Buch, das 1951 geschrieben wurde. Insgesamt ein empfehlenswerter, klassischer Christie-Krimi!

Diese Rezension von Tobias Zeitler fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Bisweilen zu zähe Abenteuergeschichte im fernen Orient

"Du musst zugeben, dass die ganze Geschichte sonderbar klingt. Ganz wie ein Schundroman". So reagiert der mysteriöse Edward, als ihm die ihn anbetende Victoria Jones ihre abenteuerlichen Erlebnisse im tiefsten Orient schildert. Gut, ganz so schlimm ist der Roman dann doch nicht ausgefallen, doch ein Meisterwerk ist "Sie kamen nach Bagdad" definitiv auch nicht.

Obwohl die Protagonistin Victoria Jones, eine lebenslustige, aber mittellose Britin, die sich aufgrund einer Liebe auf den ersten Blick vermutlich ins Abenteuer ihres Lebens stürzt, durchaus sympathisch geraten ist, so blendet sich die an sich recht interessante Krimigeschichte um eine mysteriöse Frau namens Anna Scheele dank der von Anfang an etwas faden Liebesgeschichte zwischen Victoria und Edward, auf der aber irgendwie immer der Hauptakzent der Erzählung liegt, ständig aus und kommt so nie richtig in Fahrt. Jeder spannende Moment (wenn etwa ein lebensgefährlich verwundeter Unbekannter in Victorias Zimmer taumelt) wird meist sogleich wieder im Keim erstickt und die Handlung holpert unbeholfen vor sich hin bis zu einem der vielleicht ödesten Finale im Oeuvre der Christie (man kann es ja schon längst vorhersehen, aber die allerletzte Schlusspointe schlägt dem Fass dann endgültig den Boden aus).

Wer etwas anfangen kann mit Geschichten, in denen die Protagonistin (nach Selbstaussage) zu "einer Geheimagentin oder etwas ähnlich Romantischem" mutiert und wer somit auch eher auf der Suche nach einer zwar abenteuerlichen, aber nichtsdestotrotz seichten Lovestory ist, der kann sich durchaus an "Sie kamen nach Bagdad" wagen. Wer aber einen klassischen Whodunnit voller falscher Fährten und jeder Menge Spannung erwartet, den wird dieser durch die romantischen Liebesgeplänkel allzu verwässerte Krimi (ich sträube mich fast diesen Begriff hier zu verwenden, denn mehr als eine orientalische Romanze mit Krimielementen ist es dann doch nicht) trotz des zugegebenermaßen recht abwechslungsreichen, exotischen Schauplatzes auch nicht überzeugen können. Da das Ganze aber trotz der größtenteils fehlenden Spannung doch noch halbwegs angenehm zu lesen ist und die von mir eigentlich sehr geschätzte Christie weitaus schlechtere Werke verbrochen hat (man denke nur an das unsäglich öde "Nikotin" oder das ebenfalls im Orient spielende "Rächende Geister") gibt es immerhin noch gerundete drei Gnadensterne.

3 von 5 Sternen Stellenweise etwas verwirrend.

Inzwischen habe ich die Christie-Krimis ohne die legendären Detektive Marple oder Poirot schätzen gelernt, doch mit diesem konnte ich mich nicht 100%ig anfreunden. Zum einen mag ich persönlich keine Krimis im Agentenmilieu, bei dem die Morde politisch motiviert sind. Das nimmt dem Motiv des Mörders irgendwie wie Spannung.

Zum anderen wird man gleich zu beginn mit neuen Charakteren überschüttet und erlebt das Geschehen mal aus der Sicht des einen, mal aus der des anderen Akteurs. So verliert man schon gelegentlich den Überblick.

Auch bleiben nach der Auflösung einige Fragen offen, was aber möglicherweise auch an der gekürzten Lesung liegen könnte.

4 von 5 Sternen Gut unterhalten

Wer sich ein bißchen mit Agatha Christie auskennt, weiß, daß sie eben nicht immer das gleiche Krimischema "abgearbeitet" hat. Zum Beispiel schrieb sie gerne leichte Abenteuerkrimis wie diesen (vergleichbar mit ihren Tommy-und-Tuppence-Beresford-Romanen). Die Prämisse der Geschichte (die Heldin, Victoria Jones, ist bereit, in den Irak zu reisen, um dort einem Mann wiederzubegegnen, mit dem sie nur ganz kurz gesprochen hat) ist wacklig. Aber wenn man sich auf diesen Spaß einläßt, wird man gut unterhalten. Die Story "Unschuldiger Normalbürger gerät in Spionageaffäre" wurde z. B. auch von Alfred Hitchcock auf unrealistische aber wahnsinnig unterhaltsame Weise immer wieder dargeboten, ich denke da an den "Unsichtbaren Dritten". Es ist ein herrlich altmodischer Lesestoff ohne Psychofreaks und Gerichtsmedizinern, die in entstellten Leichen herumporkeln. Vom handwerklichen Können Agatha Christies können sich die meisten Krimiautoren von heute immer noch eine verdammt große Scheibe abschneiden.

Diese Rezension von Rainer Resel fanden 3 von 5 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Geheime Vorkommnisse im Orient

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Dieses Buch erzählt die Abenteuer der gewieften Sekretärin Victoria Jones, die sich in einen jungen Mann verliebt und ihm von London nach Bagdad folgt, nichts ahnend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begibt. Sehr spannend geschrieben, nur konnte ich leider ab den letzten 20 Seiten das Ende schon erahnen, darum nur 4 Punkte.

Sie kamen nach Bagdad, 3 Audio-CDs

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