Dio

Holy Diver Incl. Interview (Remastered Edition)

Holy Diver Incl. Interview (Remastered Edition)
  • Label: Mercury (Universal)
  • Erscheinungsdatum: 2005-10-14
  • Format: Audio CD
  • EAN: 0602498309940
  • Amazon.de Verkaufsrang: 6.786
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Product Description

HOLY DIVER REMASTERED

Titelliste
1.Stand Up And Shout (Remastered)
2.Holy Diver (Remastered)
3.Gypsy (Remastered)
4.Caught In The Middle (Remastered)
5.Don't Talk To Strangers (Remastered)
6.Straight Through The Heart (Remastered)
7.Invisible (Remastered)
8.Rainbow In The Dark (Remastered)
9.Shame On The Night (Remastered)
10.An Interview With Dio
Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 13 von 19 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Zeitloser Klassiker

Es gibt eine kleine Anzahl von Alben, die in Ihren jeweiligen Genres Maßstäbe gesetzt haben und auch im Alter nicht an Qualität verlieren. "Holy Diver" ist im Hardrock-Bereich eines dieser Werke. Neun fette Songs, alle auf höchstem Rainbow-/Black Sabbath-Qualitätsniveau. Der Remastered-Sound ist im Vergleich zur LP und der "alten" CD deutlich druckvoller und differenzierter, Booklet und Interview ist nett, aber entscheidend ist die Musik. Und die spricht einfach für sich: Classic Hardrock at its very best!

Diese Rezension von Markus Schmidl fanden 8 von 14 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Nun ja - wers braucht

Ganz überzeugen kann mich die Remaster-Version von "Holy Diver" leider nicht, auch wenn man am Sound erheblich "gefummelt" hat um die CD auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Trotz druckvollerem Klang zu früheren Veröffentlichungen, stelle ich leider eine starke Sterilität in der CD-Wiedergabe fest.

Auf die Songs muß man wohl nicht weiter eingehen. 9 Tracks, die zu den besten Songs gehören die Dio Solo jemals geschrieben hat. Auch wenn ich in "Holy Diver" weder einen Meilenstein, noch einen Klassiker erkennen kann (wie es viele andere immer wieder behaupten), liegt doch eine starke Scheibe Heavy-Rock vor, die durch das Remastering stark verfälscht wurde...

Als wirkliches Ärgernis sehe ich am Schluß das "Interview" mit Mr. Dio, das nur so von Selbstbeweihräucherung strotzt (als ob er das nötig hätte) und hätte mir dann doch lieber ein paar Bonustracks gewünscht...

FAZIT: Was folgt wohl als nächstes? Ein "The Last In Line"-Remaster mit der Anleitung, wie man Ronnie am besten auf den Knien anbetet?

Diese Rezension von Dr. Metal fanden 7 von 8 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Klassiker, aber ...

der Klang ist nicht besser als der der alten und daher nicht remasterten CD. Ich kann nicht verstehen wie man argumentieren kann, er wäre druckvoller. Das einzige was druckvoller vorkommen mag, ist die Tatsache, daß man einmal wieder die Sache einfach lauter aufgenommen, bzw. bearbeitet hat. Dies aber macht natürlich noch keinen besseren Klang aus. Übrigens habe ich die Sache auch per Hifi-Kopfhörer mir deutlich angehört und bleibe daher bei meinem Urteil. Bleibt nur noch zu sagen, daß "Holy Diver" ein absolute zeitloser Hard Rock & Heavy Metal Klassiker ist. Auf das Songmaterial werde ich aber nicht eingehen, daß haben andere ja schon getan.

Also, wegen des vermeintlich "besseren" remasterten Klangs ist dieses CD nicht zu empfehlen, wer sie aber wirklich noch nicht besitzen sollte kann natürlich bedenkenlos zugreifen, da diese und die nachfolgende "The Last in Line" die mit Abstand besten Dio Alben waren.

Diese Rezension von K. Krug fanden 5 von 16 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein wahrhafter Meilenstein der Rockgeschichte: It rock's

Wer sich für Hard Rock/Heavy Metal der 70/80er interessiert, dem sollte Dio sowieso ein Begriff sein und die CD haben, denn die Qualität spricht für sich. Die CD kann selbst neben Werken wie "Machine Head", "Wheels of Steel" oder "The Number of the Beast" überzeugen!Die Scheibe ist einfach ein Kracher: Super Mucke und tolle Aufnahme.Danke Dio!

Diese Rezension von dercheftipper fanden 4 von 8 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Dio in Hochform

1983 ist ein extrem markantes Jahr im Metal. Es erscheinen neben den Alben gestandender Bands wie Black Sabbath's "Born again", Saxon's "Power and the Glory", Motörhead's "Another perfect day" oder Ozzy Osbourne's "Bark at the Moon" auch bärenstarke Werke des neu geschaffenen Thrash - und Speed - Metal Bereiches. Hierzu gehört etwa auch Metallica's fulminantes Debut "Kill 'em all"

Mitten in diese turbulenten Zeiten platzt das Solo - Debut eines damals bereits ganz Großen der Szene. Ronnie James Dio's "Holy diver" gilt bis heute als sein stärkstes Werk.

Tatsächlich hat der kleine amerikaner mit der eindrucksvollen Stimme zuvor bereits bei Elf, Rainbow und Black Sabbath einige Meisterwerke der Rockgeschichte eingesungen.

Nach ihrem Ausstieg bei Black Sabbath im Jahre 1982 gründen Dio und der Schlagzeuger Vinnie Appice gemeinsam das Solo - Projekt "Dio". Hinzu kommen der talentierte Irische Gitarrist Vivian Campbell und der alte Rainbow - Haudegen Jimmy Bain am Bass.

Diese Formation komponiert ein starkes Album das heute absoluten Klassiker - Status besitzt, obwohl es den allgemeinen Maßstab für Jahrhundert - Alben nicht ganz erreicht. Es sind einfach zu viele durchschnittliche Titel enthalten, aber eben auch zeitlose Hits.

Einer davon ist der fetzige Utempo - Kracher "Stand up and Shout", der den Auftakt macht. Hier schlägt Dio in die Kerbe der aufkommenden Speed - Welle, ohne jedoch den ihm eigen Stilmix aus Rainbow, Black Sabbath und eigenen Elementen zu verlieren.

Der Titelsong "Holy diver" ist wahrscheinlich der bekannteste Dio - Song und zurecht ein Klassiker. Eine kraftvolle Midtempo - Nummer mit düsterem Intro, das mir allerdings etwas zu lange ist.

"Gypsy" ist wie auch "Straight through the heart" ein durchaus interessanter Song, kann aber nicht dem Anspruch an einen Klassiker genügen.

"Caught in the Middle" wirkt zunächst auch recht belanglos, der eingängige Refrain gefällt mir jedoch sehr. In bester Rainbow - Tradition!

"Don't talk to Strangers" wiederum gehört zu den stärksten Songs die Dio je herausgebracht hat. Für mich ist er DER Dio - Song überhaupt. EIne gigantische Gesangs - Leistung. Zunächst beginnt es sehr gefühlvoll und episch, fast schon schnulzig ehe der Titel zu einem brachialen Uptempo - Fetzer wird. Stark auch die gewaltigen Schlagzeug - Parts des Vinnie Appice. Dieser Track steht für Dio wie kein zweiter.

"Invisible" schlägt in eine ähnliche Kerbe, beginnt auch ruhig und getragen, mit gefühlvollem Gesang des Meisters, ehe es sich zu einem groovenden Midtempo - Rocker entwickelt.

Der zweite große Single - Hit der LP ist "Rainbow in the Dark", ein sehr eingängiges, fast "poppiges" Stück - zusammen mit "Holy diver" wohl Dio's bekannteste Nummer. Dieser Titel hätte es beinahe nicht auf das Album geschafft, Dio hielt ihn unter anderem wegen des Keyboard - Themas für zu poppig, aber zum Glück entschied er sich schließlich doch dafür, ihn auf das Album zu packen.

Den Abschluss bildet das eindrucksvolle "Shame on the Night" - ein schwerfälliger, düsterer Groover im Zeichen von Black Sabbath.

Die remasterte Version bietet nach den regulären Songs noch zusätzliches Interviewmaterial mit Ronnie James Dio rund um sein Debutwerk. Ganz nett anzuhören, aber nur etwas für den Fan. Das ausführliche Booklet mit vielen Bildern, Schlagzeilen und einem Hintergrundbericht ist allerdings liebevoll gestaltet.

"Holy diver" ist Dio's zurecht bekanntestes und bestverkauftes Werk, beinhaltet mit dem Titelsong, "Stand up and Shout", "Rainbow in the Dark" und "Don't talk to Strangers" alltime Klassiker die auch heute noch in seinem Live - Programm vertreten sind.

Trotzdem lässt sich durch die wenig druckvolle Produktion (die er übrigens höchstselbst übernommen hat) und ein, zwei zu schwache Titel durchaus Kritik feststellen. Daher auch nur die 4 Sterne - Wertung. Für einen Überklassiker muss einfach durchgehend hohe Qualität geliefert werden.

Dio hat mit seinem Nachfolger "The Last in line" (1984) ein ähnlich starkes Statement gesetzt, danach wurden seine Leistungen jedoch durchwachsener. Ich persönlich halt seine Zeit bei Black Sabbath für die künstlerisch Bedeutendste, Solo ist Dio fast zu schwach.

Nichts desto trotz sollte man die beiden Debutalben "Holy diver" und "The Last in line" als echter Metal - Fan sein eigen nennen, denn sie beinhalten starke 80er Rock - Songs irgendwo zwischen der Melodiosität von Rainbow und der härte von Black Sabbath. Nicht zuletzt auch die skandalösen Cover sind ihr Geld wert...

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