Jon Oliva's Pain

Tage Mahal

Tage Mahal
  • Label: Steamhamme (SPV)
  • Erscheinungsdatum: 2004-10-25
  • Format: Audio CD
  • EAN: 0693723991221
  • Amazon.de Verkaufsrang: 36.687
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf den ersten Blick scheint ´Tage Mahal ein Jon-Oliva-Soloalbum zu sein, doch bei genauerem Hinhören merkt man überdeutlich, dass die Scheibe die Erbmasse der offensichtlich auf Eis gelegten Savatage verwaltet. Anstatt - wie sonst bei Solo-CDs üblich - ein wenig vom Stil der Hauptband abzuweichen und sich neuen Einflüssen zuzuwenden, machen Jon Oliva´s Pain genau dort weiter, wo Savatage mit ihren letzten Alben aufgehört haben. Oliva und seine junge Nebenmannschaft, die sich aus Ex-Mitgliedern von Circle II Circle zusammensetzt, zelebrieren edlen Power Metal mit vielen Bombast- und Rock-Musical-Elementen, gekrönt von mal aggressiven, mal einschmeichelnden Vocals und knackiger Gitarrenarbeit. Im Vergleich zum heftig kritisierten Poets & Madmen-Longplayer wird mehr Wert auf treibende Riffs gelegt, den Härtegrad der Chris-Caffery-Soloplatte oder alter Savatage-Perlen wie Hall Of The Mountain King oder Streets erreicht man aber nicht. ´Tage Mahal erinnert am ehesten noch an die Epen Dead Winter Dead und The Wake Of Magellan, doch die Tatsache, dass Jon Oliva für sämtliche Gesangs-Parts zuständig ist und diesen Job exzellent erledigt, dürfte auch Liebhaber der frühen Savatage-Jahre für diese Scheibe begeistern. -- Michael Rensen

Titelliste
1.The dark
2.People say - Gimme some hell
3.Guardian of forever
4.Slipping away
5.Walk alone
6.The non sensible ravings of the lunatic mind
7.No escape
8.Father, son, holy ghost
9.All the time
10.Nowhere to run
11.Pain
12.Outside the door
13.Fly away
Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von hellbanger fanden 5 von 5 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen The Return of the Mountain King!!!

Nach der recht enttäuschenden letzten Savatage Langrille war die Spannung bei mir verdammt groß. Wie würde sich der Mountain King Solo schlagen? Würde der Gesang besser klingen als teilweise auf Poets and Madmen? Ja, ja und verdammt noch mal HELL YEAH! So hätten Savatage mal auf Poets and Madmen klingen sollen. Die Jon Oliva Band besteht aus der kompletten ursprünglichen Instrumental-Fraktion von Circle 2 Circle die ja Zak Stevens Band aus Managementgründen gesammelt verlassen hat. Jon spielt außerdem Gitarre und beglückt uns natürlich mit seinem einzigartigen Organ. Olivas Stimme wird zwar nie wieder an die alten Glanzleistungen heranreichen aber auf Tage Mahal zeigt der Mountain King dass er immer noch eine verdammt charismatische Stimme hat die einem spielend eine Gänsehaut nach der anderen über die Haut jagt, auch wenn die Zeit der vollkommen irren, hohen Oliva-Schreie natürlich ein für alle mal vorbei ist. Aber kompositorisch lang das Sava-Mastermind hier so richtig hin. Es geht doch scheinbar auch ohne Paul O'Neill. Schon der Opener „The Dark" enthält fast alles was man so an Savatage liebt: Piano-Klänge, Chöre, Gitarrensoli und natürlich die Stimme des Chefs (logischerweise)! In Song Nummer 2 „People say - gimme some hell" reiht sich Jon Oliva in die Reihe namenhafter Bands wie Megadeth oder Manowar ein und strickt sich einen Text aus alten Savatage Songtiteln zusammen. „Guardians o forever" ist ein ruhiger und epischer Song während das folgende „Slipping away" mit grandiosen Chören im Refrain begeistert. Bei „Walk alone" packt der Mountain King wieder das Piano aus. Der Song plätschert am Anfang etwas vor sich hin steigert sich im Verlauf aber ganz gewaltig! Zwar haben sich im späteren Verlauf der Scheibe auch ein paar mäßige Songs eingeschlichen aber das ändert nichts am starken Gesamteindruck der Scheibe.

Diese Rezension fanden 9 von 10 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Return of the Mountain King

Zuerst ein gut gemeinter Ratschlag für die ewigen Nörgler, für die Savatage mit dem Tod von Criss Oliva ebenfalls gestorben ist: Kauft euch diese Scheibe nicht, hört nicht hinein, schreibt keine Rezensionen und lest hier nicht weiter, sonst regt ihr Euch nur wieder auf ;-)So, jetzt kann's losgehen :-)

YES - Jon Oliva ist zurück!! Zwar nicht mit Savatage, sondern solo! In diversen Interviews für die einschlägigen Magazine hat er durchblicken lassen warum er auf Solopfaden wandelt und warum derzeit keine neue Savatage Veröffentlichung möglich ist. Aber das ist ein anderes Thema, hier geht es um das Ergebnis :)Unterstützt wird der Mountain King von der Circle II Circle Urbesetzung, d.h. Kevin Rothney (bass, starke backing vocals), John Zahner (keyboard), Chris Kinder (drums) und Matt LaPorte (guitar), die letztes Jahr geschlossen bei ihrer ehemaligen Band gekündigt haben. Jon Oliva hat blitzschnell geschaltet und sie alle für sein lang geplantes Solo-Album verplichtet. Bei den Songs „No Escape" und „Nowhere To Run" kommt sogar Steve „Doc. Killdrums" Wacholz am Schlagzeug zum Einsatz. Und sie alle machen ihre Sache verdammt gut. Man hört, dass die ex-CIIC Musiker bei ihrem ehemaligen Brötchengeber Zak Stevens total unterfordert waren und Jon klingt so gut wie seit Jahren nicht mehr, kein Vergleich zur umstrittenen Poets and Madmen CD. Aber leider auch kein Vergleich zu Scheiben wie Gutter Ballet oder Hall Of The Mountain King - an die damaligen Leistung kommt er dann doch nicht heran.Die Songs haben eine große Bandbreite von schweren Stampfern (People Say, No Escape, Pain, Outside The Door), mehrstimmigen Werken (The Dark, Slipping Away), Old School Hard Rock Songs (All The Time, Nowhere To Run) bis hin zur sehr nachdenklich klingenden Rockern und Balladen (Guardian Of Forever, Walk Alone, Father Son Holy Ghost, Fly Away), die aber alle nicht über den Midtempo Bereich herauskommen. Pfeilschnelle Nackenbrecher sind hier Fehlanzeige, aber langsame Nackenbrecher sind durchaus vorhanden :-). Einige der Songs klingen dabei sehr sperrig, da sie nicht im üblichen 4/4 Takt daherkommen, sondern ungerade Taktzeiten verwenden. Da helfen nur häufige Durchläufe.Alles in allem hört man ganz klar, aus wessen Feder das Songwriting stammt und vieles klingt vertraut - von AC/DC erwartet man ja auch keinen plötzlichen Stilbruch ;-) Aber diesmal lässt Jon richtig durchblicken wer seine großen Idole sind. Diese CD ist ganz klar von Black Sabbath, dem späten John Lennon, Queen und natürlich Savatage beeinflusst. Doctor Butcher Fans dürften ebenfalls auf ihre Kosten kommen, auch wenn die immense Härte der Butcher-CD an keiner Stelle erreicht wird.

Diese Rezension von annakiesel fanden 1 von 2 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Jon Oliva's Tage Mahal

Vor über einem Jahr schon wurde das Soloalbum des Savatage Sängers und Mastermind Jon Oliva angekündigt und jetzt endlich ist es soweit. Tage Mahal legt an manchen Stellen dieselbe Aggressivität zutage wie die älteren Savatage Platten (wobei es allerdings an Criss Oliva's - RIP - Gitarrensound fehlt...) und Jons Stimme scheint es wieder recht gut zu gehen.

Der Text von "Gimme some Hell" ist aus verschiedenen Savatage Songs zusammengestückelt, was einen dazu anregt den Song immer und immer wieder anzuhören, um auch ja nichts zu verpassen. Meine persönlichen Höhepunkte sind "Guardian of Forever" und "Father, Son, Holy Ghost", das eines der wenigen Stücke ist, das gute Laune verbreitet. Insgesamt ist Tage Mahal wirklich gut gelungen und bestimmt ein Muss für Savatagefans, die vor allem den etwas älteren Sound der Band lieben!

Diese Rezension von Markus Schlag fanden 1 von 5 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen `The Return of the Mountain King

Nach dem letzten Savatage Album sowie den Soloprojekten von Chris Caffery und Zak Stevens, tut es gut den Mountain King auch mal wieder hinter dem Mic. zu hören.

Und der hat seine Sache so gut gemacht, das er die Soloprojekte der anderen Bandmitglieder ohne Übertreibung in den Schatten stellt, dabei noch die Bude einreist und ordentlich in den Allerwertesten tritt !

Hörts euch an , kann man nicht beschreiben !

Dafür 5/5

Diese Rezension von Airin Siedelstein fanden 1 von 5 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Jon, dein Bruder wäre stolz auf dich!!!

Diese CD klingt so, wie eine neue Savatage Veröffentlichung. Es ist faszinierend, was Jon Oliva da fabriziert hat. Besonders die Lieder The Dark, Walk Alone, No escape und Father, Son, Holy Ghost klingen als hätten Savatage die unselige Zak Stevens Ära übersprungen und das unspektakuläre Poets and Madmen ebenfalls abgehakt um die Nachfolge-CD von Streets mit einer dreizehnjährigen Verspätung zu präsentieren. Das ganze natürlich in einem Soundgewand des neuen Jahrtausends. Jon Oliva schreit, singt und intoniert, wie zu seinen besten Zeiten ( Hall of the Mountain King, Gutter Ballet und Streets), einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, das die letzten drei Lieder der CD die hohe Qualität der restlichen Tracks nicht halten können. Schade, vielleicht hätte der Mountain King die Scheibe einfach kürzer gemacht, dann wären auch fünf Punkte drin gewesen. So bleibt es bei vier Sternen, die aber mit ganz vielen Ausrufezeichen!!!!!!!!!!!!

Auf jeden Fall wäre Criss Oliva stolz auf Jon, wenn er diese CD noch erlebt hätte, aber wer weiß, vielleicht hört er ja aus dem Musikerhimmel zu und schüttelt freudig seine Haare zu den Tönen von Tage Mahal.

Tage Mahal

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