Helloween

Keeper Of The Seven Keys

Keeper Of The Seven Keys
  • Label: Steamhammer (Sony Music)
  • Erscheinungsdatum: 2005-10-28
  • Format: Audio CD
  • EAN: 0693723991320
  • Amazon.de Verkaufsrang: 8.006
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Product Description

KEEPER OF THE SEVEN KEYS

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Keeper-Album ohne Michael Kiske und Kai Hansen? Ein gewagtes Unterfangen, meine Herren! Kein Wunder, dass die Erwartungen der Hörerschaft aufgrund der beiden mittlerweile als Klassiker gehandelten Konzept-Vorgänger ins Unermessliche gestiegen waren - und nur enttäuscht werden konnten. Aber dennoch, und auch wenn die neue Doppel-CD nicht an die Achtziger-Großtaten heranreicht: Keeper Of The Seven Keys - The Legacy ist ein gutes Album mit einigen der besten Helloween-Songs der letzten Jahre. Dabei muss man vor allem die beiden Longtracks "The King For A 1000 Years" (ganz klassischer Stoff!) und "Occassion Avenue" (deutlich moderner!) hervorheben, bei denen Michael Weikath, Andi Deris & Co. alles in die Waagschale geworfen haben, was möglich war. Hier gibt´s epochale Arrangements, tolle Melodien, eine technisch blitzsaubere Umsetzung und typische Helloween-Atmosphäre. Macht einfach Spaß! Der Rest bewegt sich zwischen gut und relativ austauschbar, wobei man allerdings berücksichtigen sollte, dass es die zum Normalpreis erhältliche Doppel-CD auf eine Spielzeit von fast 78 Minuten bringt und man deshalb durchaus von "value for money" sprechen kann. Fazit: Helloween-Fans dürften mit der Platte eine Menge Spaß haben. Wer die Band allerdings bis jetzt nicht mochte, wird auch nach Keeper Of The Seven Keys - The Legacy kaum zum Fan mutieren. -- Boris Kaiser

Titelliste
CD 1
1.The King For A 1000 Years
2.The Invisible Man
3.Born On Judgement Day
4.Pleasure Drone
5.Mrs. God
6.Silent Rain
CD 2
1.Occasion Avenue
2.Light The Universe; Feat. Candice Night
3.Do You Know What You're Fighting 4?
4.Come Alive
5.Shade In The Shadow
6.Get It Up
7.My Life 4 1 More Day
Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Nullerbank fanden 13 von 14 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Erste Scheibe Weltklasse, Cd 2 nur Durchschnitt

Edle Verpackung, schönes Booklet, 2 Cds. Dann aber leider eine

Spielzeit, die auf einem Silberling Platz gehabt hätte. Nun aber zur Musik, Cd 1:

-gleich als Opener ein überragends Epos mit über 13 Min. Spieldauer (The King for a 1000 Years), sofort fühlt man sich

per Zeitmaschine in alte Keys-Zeiten zurückversetzt, so donnern die Riffs und

kreisen die Refrains. Spielfreude und Perfektion pur.

-leider nimmt dieses hohe Niveau langsam ab, "The Invisible Man"

hat noch eine gute Hookline, "Born on Judgment Day" einen leidlichen Refrain, dafür aber ein lässiges Basssolo. Pleasure

Drone ist das schwächste Stück auf Scheibe 1.

-Mit der Single Mrs. God nimmt der Spass wieder enorm zu, Deris

hat hier wirklich ein lässig-knackiges Stück verfasst, auch

der Schlusspunkt Silent Rain hat alles, was man von einem

Kürbiskopf verlangt.Zu meinem Leidwesen gibt es aber auch noch die zweite Cd.

Das im Vorfeld hochgelobte "Occasion Avenue", mit einer

Spieldauer von 11 Min., ist mir zu verfrickelt, schwierig,

ohne die klassische wiederkehrende Hookline, die man von den

alten Keeperscheiben gewohnt war.

Auch die Ballade mit Candice Night im Duett vermag nicht zu

überzeugen, alle 7 Songs plätschern ohne jeden Wiedererkennungs-

wert dahin, mit "Come alive" ist zudem noch ein absoluter Schwachpunkt enthalten.

Als Bilanz kann man ziehen: Cd 1 ein würdiger Keeper-Nachfolger

und mit Spielspass und entsprechenden Refrains ausgestattes

Masterpiece, bei CD 2 ein uninspiriertes Werk mit zum Teil

kläglichen Versuchen, an alte Höhepunkte anzuknüpfen.

Die Jungs haben ihr Bestes gegeben, sind aber leider an einem

übermässigen Gegner gescheitert (sprich: die beiden ersten Keepers-Alben). Für den vollen Einsatz (und Scheibe 1) volle 4 Punkte.

Diese Rezension von Michael Nowak fanden 5 von 5 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen ICH BIN BEGEISTERT!!!

Ich war einmal von 1985-1989 (also von "Helloween" bis "Live in the U.K.") ein sehr großer Fan von HELLOWEEN.

Ab "Pink bubbles go ape" interessierten sie mich nicht mehr.

Sicherlich habe ich immer wieder mal in deren neuesten Werke reingehört, aber richtig begeistert war ich nie.

So war das auch als ich erfuhr, daß die Kürbisköpfe tatsächlich ein neues "Keeper"-Album aufnehmen wollten.

Mein erster Gedanke war: Ohne Kiske und Hansen? Das kann nicht gut gehen....

Nun, ich lese regelmäßig ROCK HARD + METAL HAMMER.

Und bei diesen beiden Metal-Magazinen liegen CD's bei, auf welchen monatlich stets das neueste vom neuesten vorgestellt wird. So hatte ich vor der Veröffentlichung das Vergnügen, schon mal die Songs "Mrs. God" + "Do you know what you're fighting for?" zu hören.

Und ich war da schon positiv überrascht. Ganz ehrlich: Solche Songs hätte ich den Jungs definitiv nicht mehr zugetraut!

So kam es dann, daß ich die "Keeper of the seven keys - The legacy" bei amazon vorbestellte. Pünktlich am Freitag, den 28.10.05 (Offizieller Veröffentlichungstermin) lag das Ding in meinem Briefkasten (Danke für die schnelle Lieferung!). Ich zerplatzte schon fast vor Neugier, und packte die erste CD (Es ist ein Doppelalbum) in meine Anlage.

Ich habe an diesem Wochenende nichts anderes gemacht, als mir dieses neue Werk intensiv anzuhören. Und ich muß sagen: Jungs, ich ziehe vor euch den Hut!! Endlich(!) haben HELLOWEEN nach langer Zeit ein Album veröffentlicht, welches mich von vorne bis hinten schlichtweg umhaut. Es ist egal, ob man nun den Hammer-Opener "The king for a 1000 years", die Ballade "Light the universe" oder den Mega-Ohrwurm "Pleasure drone" sich zu gemüte führt; JEDER Song ist von höchster Qualität. Man merkt den Jungs richtig an, daß Sie viel Arbeit in dieses Werk gesteckt haben.

Allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht den Fehler begehen, dieses Doppel-Album auf Grund seines Titels mit den beiden Hammer-Alben von 1987 + 1988 zu vergleichen.

Auch wenn "The legacy" qualitativ gesehen durchaus an die Klasse der Alben "Keeper.... 1 + 2" heranreicht, ist Andi Deris nun mal kein zweiter Michael Kiske und die achtziger Jahre sind auch schon (leider) lange vorbei.

Wenn man also, so wie ich, nicht in der Vergangenheit sondern Gegenwart lebt und auf traditionellen Metal steht sei zum Schluß noch eins gesagt:

AB DAMIT IN DEN WARENKORB, ES LOHNT SICH!!!

Diese Rezension von Christian Gräff fanden 10 von 11 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit leichten Abstrichen

Oh je - ob das gut geht?! Ein Nachfolger der legendären "Keeper Of The Seven Keys"-Scheiben? Äußerst fragwürdig war es, was die Kürbsköpfe vor hatten.

Und ja, auch ich war sehr skeptisch, habe dann aber doch ein Ohr riskiert um zu sehen, ob die Jungs den zumindest etwas an das Niveau der Kultscheiben heran kommen.Ich erlebte eine faustdicke Überraschung - "The Legacy" ist einfach ein richtig geiles Helloween-Album geworden, welches an den besten Stellen tatsächlich mit den alten Klassikern mithalten kann!Fünf Punkte hätte dieses Doppelalbum eigentlich verdient, denn Helloween haben die besten Songs zusammn gezimemrt, die man seit langem von dieser Band hören konnte. Leider trübt die 2. CD den Gesamteindruck ein wenig - "Do You Know What You're Fighting For", "Come Alive", "Shade In The Shadows" und "Get It Up" sind zu durchschnittlich, um mit dem Rest mithalten zu können. Mal gibt es hier einen nicht sehr zwingenden Refrain, aber geile Strophen, mal sind an anderer Stelle die Refrains klasse, doch der Rest plätschert etwas unspektakulär daher. Deshalb auch nur 4 Punkte - die aber knapp an der 5 Punkte-Marke kratzen!Soviel zum nicht ganz so erfreulichen Teil.

Das positive: Der Rest - also die komplette erste CD sowie Tracks 1, 2 und 7 der zweiten CD - blasen einen richtig weg!

Mit dem ersten Longtrack "King For A 1000 Years" packen Helloween unglaublich geile Melodien, reichlich Tempowechsel, einen tollen Refrain und fantastische Soli in 14 vor Kraft nur so strotzende Minuten. Das Ende ist schier unglaublich und zeigt: Deris singt Weltklasse! Ein absoluter Überhammer und den Longtracks der "richtigen" Keeper-Scheiben mehr als ebenbürtig!

Mit "The Invisible Man", "Born On Judgement Day", dem Midtempo-Kracher "Pleasure Drone", der fantastischen Single "Mrs. God" und dem abschließenden "Silent Rain" geht es auf gleichem Niveau weiter - DAS sind die Helloween, die man sich wünscht!!! Wenn an einigen Stellen Michael Kiske singen würde, würde das Material problemlos auf die beiden ersten "Keeper"-Alben passen. Aber wie schon gesagt: Deris macht eh den besten Job seiner Karriere, davor muss man wirklich den Hut ziehen!

CD 2 beginnt ebenfalls mit einem langen Song, "Occasion Avenue". Dieser ist deutlich moderner ausgefallen, weiß jedoch ebenfalls zu jeder Sekunde zu überzeugen. Die Ballade "Light The Universe" ist auch toll, dann folgt der schon besprochene Rest, bevor es mit "My Life 4 1 More Day" wieder in die Vollen geht.Fazit: Geil, geil, geil!!!

Diese Rezension von Stefan Küsters fanden 12 von 14 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Die Fortsetzung alter Tugenden

Im einem Punkt sind sich alle Helloween-Musiker,Fans und Presse einig:Im Jahr 2005 ein Album "The Keeper of The Seven Keys" zu nennen,ist in der Tat ein enormes Wagnis.Zu legendär sind die beiden Meisterwerke aus den Jahren 1987 und 1988,um leichtfertig als Blaupausen für ein durchschnittliches Werk genommen zu werden.Doch sie fügen den sagenumworbenen Albumtitel"The Legacy" bei.(zu deutsch "Das Vermächtniss")Und setzten dabei auf moderne Fortführung alter Tugenden.Zuerst war ich eher skeptisch,aber das dieses gelungen ist,darf getrost als Überraschung bewertet werden.Aus einem Guss die Komposition,klanglich topmodern und auch hinsichtlich der Atmosphäre des neuen Albums überraschend vielseitig kann ich nur folgendes zu sagen:Helloween haben den Mund nicht zu voll genommen,sondern schaffen es ihre einstige Glanztat fortzuführen.Spitzen Album sage ich nur.Anspieltips:King for 1000 Years,Invisible Man und natürlich Occasion Avenue.

Diese Rezension von Andre Schuder fanden 3 von 3 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Helloween H20

Bei den kritischen Rezensionen frage ich mich, ob deren Verfasser dieses Album (nicht nur ausschnittsweise!) überhaupt gehört haben oder nur vorgefertigte, auf einem Wust an Vorurteilen basierende Meinungen wiederkäuen.

Zudem kann bei einigen Diskussionen, die man etwa in den einschlägigen Foren zu dem Album führt, der Eindruck entstehen, dass es gar nicht sein darf, dass ein neues Album mit "Keeper of the seven keys" im Titel auch nur den Hauch einer Chance gegen die Klassiker aus den späten 80ern haben darf. Insofern müsse das vorliegende Werk ja schon fast aus Prinzip schlecht bewertet werden.

Man kann nur hoffen, dass jene Leute ihre Scheuklappen ablegen und dem Werke trotzdem eine Chance geben werden, denn dann werden sie vielleicht merken, dass "The legacy" seinen übermächtigen Vorgängern nicht nur locker das Wasser reichen kann, sondern überdies das beste Helloween-Album seit Jahren darstellt. Und das liegt nicht nur an dem mit 78 Minuten Gesamtspielzeit verteilt auf 2 CD's großem Gegenwert fürs Geld.

Ich will gar nicht bestreiten, dass ein paar schwache Momente auf dem Album gibt, zumal ich der Meinung bin, dass man bessere Auslese hätte betreiben sollen und die nicht ganz so überzeugenden Titel einfach weglassen und stattdessen das Ganze auf nur einem Silberling hätte rausbringen sollen. Diese CD mit ausnahmslos Highlights wäre dann das Beste, was Helloween in ihrer 20-jährigen Geschichte meiner Meinung nach jemals(!) gemacht hätten. Aber das ist Wunschdenken, da es "The legacy" nun mal in dieser Form gibt. Allerdings unterscheidet sich die Realität vom Wunsch nur marginal.

Sämtliche Großtaten des Doppel-Albums zu besprechen würde bei weitem den Rahmen dieser Rezension sprengen, daher möchte ich mich auf ein paar ausgewählte Glanzstücke beschränken, die meiner Meinung nach Helloween auf der Spitze ihres kompositorischen Könnens zeigen. Hier seien vor Allem die beiden überlangen Epen, die jeweils am Anfang der beiden CD's stehen, genannt. "King of the 1000 years" und "Occasion avenue" sind wahre Ungetüme von Songs. Was die Herren um Andi Deris hier zusammengeschustert haben spottet jeder Beschreibung. Helloween in Reinkultur. Insbesondere das düstere "Occasion avenue" hat es mir angetan. Schlichtweg der Hammer!

Weitere Höhepunkte stellen für mich "The invisible man", "Born on judgement day", "Pleasure drone", "Do you know what you're fighting for" und "Come alive" dar. Vor Allem CD 1 ist randvoll gepackt mit Highlights. Selbst die aus der Reihe tanzende Single "Mrs. God" weiß zu gefallen. Ein Song mit permanentem Augenzwinkern.

Einen Ausfall im Sinne einer Totalkatastrophe konnte ich auf dem gesamten Doppel-Album nicht ausmachen. Allerdings nimmt die Qualität der Lieder im Verlauf der zweiten CD etwas ab, da sie sich zu sehr gleichen. Aber abgesehen davon weisen alle Songs neben einer brillanten Instrumentenarbeit einen tollen Refrain auf, der einen sofort an sich bindet.

"The legacy" vermag es die hohen Erwartungen mehr als zu erfüllen, an der diesjährigen Power Metal - Konkurrenz im Eiltempo vorbeizuziehen und darüber hinaus eine würdige Erbschaft anzutreten. Für mich trotz des Bekanntheitsgrades der Band und der Vorgängeralben die Überraschung des Jahres!

Keeper Of The Seven Keys

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