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Zehn Jahre nach seiner Flucht aus dem Gefängnis meldet sich Hannibal Lecter aus seinem Unterschlupf in Florenz bei Clarice Starling.
Überraschende Aktivitäten des FBI haben ihn aufmerksam werden lassen. Der Feinschmecker ahnt nicht, dass der Multimillionär Verger, den Lecter einst zwang, sich selbst das Gesicht abzuschälen, die Faszination Lecters für die FBI-Agentin nutzen will, um ihn zu fangen und buchstäblich den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen.
Exakt zehn Jahre nach dem fünffachen Oscar-Gewinner 'Das Schweigen der Lämmer' kehrt Sir Anthony Hopkins in seiner Paraderolle des Hannibal Lecter zurück auf die Leinwand.
Alles neu
Diesmal ist es Regie-Ikone Ridley Scott, der die morbide Serienkiller-Saga dem letztjährigen Bestseller von Thomas Harris mit visuellem Flair, abgründiger Spannung und Julianne Moore als Jodie Foster-Ersatz kongenial umsetzt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Ein hypnotischer Horrortrip in die schwärzesten Abgründe von Genie, Erotik und Wahnsinn! Zehn Jahre sind vergangen seitdem die FBI-Agentin Clarice Starling mit dem kannibalistischen Schwerverbrecher und diabolischen Genie Dr. Hannibal Lecter ihre erste nervenaufreibende Begegnung hatte. Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Lecter seine ebenso spektakuläre wie blutige Flucht aus dem Gefängnis gelang. Nun bewegt er sich frei in Florenz umher, und die ahnungslose Welt ist Hannibal schutzlos ausgeliefert. Doch Zeit heilt keine Wunden - Der einst von Lecter verstümmelte Multimillionär Verger entwickelt sich, getrieben von unvorstellbar grausamen Racheplänen, zu dessen ebenbürtigem Rivalen. Als Patient von Lecter mußte er sich selbst vor Jahren das Gesicht mit Glasscheiben häuten und sinnt auf bittere Rache für die Qualen und Entstellungen. Um Lecter endlich den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen, braucht Fiesling Verger einen unwiderstehlichen Köder Clarice Starling...
Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien. FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung -- und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger -- dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen -- sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird. Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier -- im Gegensatz zum ersten Film -- alles um Hannibal dreht. Funktioniert es aber auch? Gewiss -- aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror. Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden -- wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. --Mark Englehart
Gute Verfilmung mit LängenMit „Hannibal" legt der Top-Regisseur Ridley Scott 10 Jahre nach „Das Schweigen der Lämmer" den Nachfolger vor. Eins gleich an alle vorweg, „Das Schweigen der Lämmer" ist ein einmaliger Film, aber auf keinen Fall darf man die beiden Filme miteinander vergleichen, da es sich um grundverschiedene Filme handelt. Ich denke das Ridley Scott die Romanvorlage von Thomas Harris gekonnt in Szene setzt. Ich persönlich habe mir den Luxus gegönnt und mir die Orginalfassung zugelegt. Diese ist um eine heftige Szenen länger als die Kurzfassung, aber der eigentliche Schrecken geht ja von der Person Hannibal Lecter selbst aus und nicht von irgendwelchen Splattereffekten. Zehn Jahre nachdem Lecter aus dem Gefängnis geflohen ist befindet sich Agentin Starling in einem heftigen Karrieretief. Lecter ist in Florenz untergetaucht und führt dort ein unbemerktes Leben als Kurator. Das einzig überlebende, und aufs schlimmste verstümmelte Opfer Mason Veger, sinnt nur auf eins, Rache an Hannibal Lecter. In Florenz bringt Chefinspektor Pazzi durch etwas Zufall in Erfahrung um wen es sich bei Dr. Lecter handelt und hat schließlich nur noch eine saftige Belohnung im Kopf. Doch er hat die Rechnung ohne Lecter gemacht, der kurzen Prozess macht. Inzwischen hat Starling auch Ihren bisher größten Fall wieder aufgenommen, den auch Sie ist Lecter auf der Spur. Ein spannendes Katz und Maus Spiel entwickelt sich in der viele zur Erkenntnis kommen das es nicht so einfach ist einen Hannibal Lecter zu fassen.
Ridley Scotts Film besticht durch teils wunderschöne Aufnahmen des malerischen Florenz, durch einen wieder gut aufegelgten Sir Anthony Hopkins in der Rolle seines Lebens, durch weitere hochkarätige Schauspieler wie z.B. Julianne Moore, Gary Oldman und Ray Liotta, und durch eine straffe und spannende Inszenierung.
Die Klasse seines Vorgängers erreicht der Film nicht, aber wie gesagt hinkt der Vergleich auch aufgrund zweier grundverschiedender Filme, aber er ist allemal spannend, unterhaltsam und hebt sich von der großen Masse an Psychothrillern wohltuend hervor. Also zu Tisch Dr. Lecter, es ist angerichtet ....
VORSICHT!!!!!Gleich vorweg: Der Film ist für meinen Geschmack ausgezeichnet; Sir Anthony Hopkins absolute Spitzenklasse. Unbedingt empfehlenswert. Jedoch muss ich meinem Ärger Luft verschaffen und vergebe nur einen Stern für die angebotene FSK 16 Version. Was ich nämlich bei der Bestellung nicht wußte, ist die Tatsache, dass eine Vollversion, FSK 18 sehr wohl im Handel ist, jedoch darf sie über den Versandhandel nicht vertrieben werden, sondern man muss sich ins Geschäft bemühen. Eine fairere Behandlung der Kunden und eine entsprechende umfangreiche Information wäre hier wünschenswert!!!!
Ganz anders als Das Schweigen der LämmerMan kann von diesem Film halten was man will, aber ich kann die Kritiker nicht verstehen, die sagen das der Film eine neue Dimension der Gewalt erreicht. Ich finde den ersten Teil ehrlich gesagt ekeliger als Hannibal. Anscheinend kennen sich die hiesigen Kritiker nicht in den Filmen aus, sonst hätten sie sicherlich Die Hard 1, From dust till down oder auch die Dirty Harry Filme gesehen. DAS ist gewaltverherrlichend. Oder Starship Troopers. Nein? Kennen sie nicht? Dann sollten sie lieber ihre Finger von den Tasten lassen und sich auf ihre Teile beschränken. Der Film überzeugt mit einer fantastischen Musikuntermahlung von Hans Zimmer, die unbedingt zu empfehlen ist. Der Film erzeugt eine Stimmung die einen nach dem Besuch im Kino das Gefühl der Entspannung. Keine Horrorszenen wie in den gängigen Filmen mit lauten Schockelementen, sondern zelebriete Szenen, die Spannung ohne plötzliche Erschreckungen. Sir Anthony Hopkins spielt wiedermal diabolisch gut und führt den Zuschauer in ein Dilemma. Der Zusachauer ist auf der Seite des Menschenfressers, was von Thomas Harris auch so angelegt war. Der Film führt den Zusachauer in diesem Sinne vor.
Katastrophal! Die Sterne nur für Sir Anthony und GaryDieser Film beweist mal wieder etwas, was eigentlich schon längst Tatsache ist: Dass es sträflich und absolut nicht notwendig ist, die Fortsetzung eines Welterfolgs zu drehen. In diesem Fall verhunzt Hollywood das Sequel zu "Das Schweigen der Lämmer". Wir erinnern uns: Ein brilliantes, grausames und schockierendes Psycho-Kammerspiel, in dem es Jodie Foster als unerfahrene Polizistin Clarice Starling mit dem messerscharfen Verstand von Anthony "Hannibal Lector" Hopkins, seines Zeichens Kannibale, aufnimmt und so einem perversen Mörder auf die Spur kommt.
In der Fortsetzung nun sind einige Jahre vergangen und auch Clarice Starling wurde ausgewechselt (hier wird sie von Julianne Moore gespielt und ich kann sehr gut verstehen, warum Jodie Foster diese Rolle nicht mehr übernehmen wollte). Nachdem sie, zugegeben unfreiwillig, einen Einsatz in den Sand gesetzt hat, bei dem mehrere Menschen ums Leben kommen, wird sie vom Dienst suspendiert und um ihren gebrochenen Stolz wiederherzustellen und sich selbst etwas zu beweisen, gräbt sie erneut den Fall "Hannibal Lector" aus. Der ist auf der Flucht und versteckt sich irgendwo auf dieser Welt, ziemlich schnell wird auch deutlich wo: Im wunderschönen Florenz in Bella Italia, wo er inkognito in einer Bibliothek arbeitet. Schon bald kommt ihm Starling auf die Schliche und macht sich auf die Jagd. Sie ist nicht die einzige. Ein italienischer Polzist, ein gewisser Signore Pazzi, findet heraus, wer der intelektuelle Bibliothekar wirklich ist und hat es auf sein Kopfgeld abgesehen. Ebenfalls interessiert an Hannibal ist Mason Verger, ein ehemaliger Patient und in einer ziemlich abgedrehten Art und Weise Verehrer von Lector, den Lector einst zu etwas Furchtbarem gezwungen hat (das ich hier leider nicht verraten darf).
Diese Beschreibung des Films klingt spannender als er tatsächlich ist. Denn das Drehbuch ist eine Katastrophe: Ohne Struktur, ohne Ziel, ohne eindeutige Höhepunkte. Der Film lässt sich mit zwei Sätzen beschreiben: Menschen, die Lector jagen, treffen dann und wann wahlweise aufeinander oder auf ihr Ziel treffen, hier und da wird eine Korruption deutlich und ab und zu wird jemand umgebracht. Zwischendurch werden immer wieder Lectors Opfer, halbzerstümmelte Leichen, eingeblendet, damit der Zuschauer ja nicht vergisst, wie grausam und furchtbar dieser Lector doch eigentlich ist, während Hannibal seinerseits den ganzen Film lang das Gegenteil zu beweisen versucht: Höflich und gebildet ist er, genießt das Dolce Vita mit Chianti und Oper, nur wenn man unhöflich zu IHM oder seiner geliebten Clarice wird, kann er dir das Ohr abbeißen. Wenns weiter nichts ist. Und so dümpelt der ewig lange Streifen vor sich hin, und selbst das Ende, hier mit der Auflösung etc. versinkt vollends in der Lächerlichkeit. Natürlich wird der Schluss hier nicht verraten, aber unfreiwillig komischer könnte er wirklich nicht sein, obwohl er gruselig wirken soll.
Ein Wort zu den Darstellern: An Anthony Hopkins ist absolut nichts auszusetzen - er beherrscht sein Fach wie kein anderer und schafft es, seiner bis ins Lächerliche überzogenen Rolle eine erstaunliche Würde abzugewinnen. Ray Liotta hat hier eine undankbare Rolle mit einer noch undankbareren Entwicklung - für so einen Part hätte man ruhig jemand weniger talentiertes engagieren können. Das heimliche Highlight des Films ist in der Nebenrolle des Mason Verger der großartige Gary Oldman: Es ist egal, wie gut oder schlecht ein Drehbuch ist - Gary Oldman erscheint auf der Bildfläche, sagt ein Paar Sätze und macht damit alles klar. Warum dieser Mann bis heute keinen Oscar hat, ist mir ein Rätsel. Andererseits: Seit wann werden schwierige und ungewöhnliche Menschen in Hollywood geduldet? Hier ist er jedenfalls einmal mehr ein Erlebnis und bereichert seine Rolle mit einer wunderbaren Prise Sarkasmus. Am Schlimmsten zu ertragen ist in "Hannibal" ironischerweise seine Hauptdarstellerin. Ich weiß nicht, wer jemals auf die Idee gekommen ist, Julianne Moore könne schauspielern. Zugegeben, ihr fahler Hautton gibt ihr etwas Fragiles, aber ansonsten hat sie weder Asstrahlung noch Talent, noch Würde, noch Klasse und schon gar keinen Funken Emotion. Wie ein Roboter, lieb- und gefühllos, stakelt sie von einer Szene in die andere und man möchte fast schon schreien: Jodie, wo bist du?
Fazit: Der Film ist eine Zumutung und kommt an seinen Vorgänger nicht einmal ansatzweise heran. Ich weiß nicht, wie die Buchvorlage dazu ist, ich habe sie nicht gelesen. Aber jedem, der diesen Film sehen will, kann ich nur empfehlen, sich an das Original zu halten. Dieser Film ist eine Beleidigung für "Das Schweigen der Lämmer".
absoluter schundhannibal ist ganz klar ein film, der rein dazu dient, noch mehr kohle aus das schweigen der lämmer zu machen. bis auf die figuren haben die filme nämlich nichts gemeinsam. so kommen in diesem film leute, die auf gute stories verzichten können, bestimmt auf ihre kosten. im kino habe ich mich nur gelangweilt und die so groß versprochenen szenen erinnerten mehr an die trash-horrorfilme aus den 80ern.