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Bei einem Überfall wird ein unscheinbarer Mann verhaftet, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Der selbsternannte Außerirdische, der sich Prot nennt, landet in der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, in der er zwar auf hohe Dosen von Medikamenten nicht reagiert, dafür aber schnell die Sympathien seiner Mitpatienten gewinnt. Als Prot die Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln - und macht eine erschütternde Entdeckung... Die gefühlvolle Charakterstudie des Briten Iain Softley kommt trotz des Science-Fiction-Kontexts fast ohne genretypische Spezialeffekte aus. Darstellerische Glanzleistungen liefern der zweifache Oscar-Preisträger Kevin Spacey als verschrobener Messias und Jeff Bridges als dessen einfühlsamer Doktor. Das mit religiösen Motiven gespickte Psychogramm eines liebenswerten Spinners erinnert an 'Einer flog übers Kuckucksnest' mit 'Starman'-Touch. Großes Schauspiel-Kino zum Nachdenken und Diskutieren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Wie aus dem Nichts taucht ein mysteriöser Mann in New York auf und behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax in einer fernen Galaxie.
Er landet in der psychiatrischen Klinik von Dr. Mark Powell, der schnell von seinem neuen ungewöhnlichen Patienten und seinen schlüssigen Angaben fasziniert ist. Je mehr er den geheimnisvollen Fremden kennen lernt, desto stärker zweifelt er an dem eigenen festgefügten Weltbild Für die anderen Insassen der Anstalt wird der Fremde schnell zu einer Leitfigur, die ihnen Hoffnung gibt. Als er offenbart, er werde die Erde in nur drei Wochen wieder verlassen und zu seinem Planeten zurückkehren, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft
K-Pax basiert auf einem Roman von Gene Brewer und ist -- gesegnet mit den Talenten der beiden Hauptdarsteller Jeff Bridges und Kevin Spacey -- am besten als Erwachsenendrama über die Selbstfindung zu verstehen. Bridges spielt Mark Powell, einen Psychiater in Manhattan, der denkt, dass er als solcher schon alles Mögliche und Unmögliche erlebt hat -- bis er an Prot (Spacey) gerät, einen Patienten, der behauptet, von einem abgelegenen Planeten mit dem Namen K-PAX zu stammen. Powell hat keinen Zweifel daran, dass Prot "ein überzeugender Spinner" ist, aber sein Zynismus wandelt sich schnell zu aufgeschlossener Faszination, nachdem Prots Fall eine Kombination von erdfernen Kenntnissen und allzu menschlichem Trauma an den Tag legt, die Anlass zu einer erdgebundenen Erklärung für Prots angeblich außerirdische Ursprünge gibt. Unter der Regie von Ian Softley gibt dieses unerwartet fesselnde Drama Spacey die Gelegenkeit, ein provokatives, humorvoll exzentrisches Rätsel zu schaffen, während es Bridges hervorragend gelingt, das Einfühlungsvermögen seiner Figur zu vermitteln. Ihre fein abgestimmten Darbietungen erheben K-Pax weit über die etwas gezwungene Mehrdeutigkeit seines Schlusses, der zwar zum Nachdenken anregt, aber dennoch etwas enttäuscht. --Jeff Shannon
In der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, landet ein unscheinbarer Mann, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Dort gewinnt er die Sympathien seiner Mitpatienten. Als der Fremde seine Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln.