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Zehn Jahre nach dessen mysteriösem Verschwinden forscht Duncan MacLeod nach seinem Cousin Connor, der im Verdacht steht, in einem Kloster ein Blutbad angerichtet zu haben. Doch stattdessen stößt er zunächst auf seine frühere Ehefrau Kate, die sich dafür rächen will, dass Duncan sie einst zu einer Unsterblichen machte. Deswegen hat sie sich mit Connors Erzfeind Jacob Kell zusammengetan, der mit Hilfe einer brutalen Motorrad-Gang ein finsteres Ziel verfolgt: Die Beherrschung der gesamten Welt. Im Gegensatz zum ursprünglichen Film-Motto 'Es kann nur einen geben' geht die 'Highlander'-Saga nun bereits in ihre vierte Runde. In der wegen zahlreicher Flashbacks nicht gerade stringent erzählten Story treffen diesmal Kinodarsteller Christopher Lambert und TV-Serien-Kollege Adrian Paul aufeinander. Auch wenn Lambert dabei Ermüdungserscheinungen zeigt, werden bewährte Actionsequenzen mit Explosionen, Martial-Arts-Einlagen sowie Schwert- und Säbelkämpfe dem Fantasy-Abenteuer doch sicherlich herausragende Zahlen bescheren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Noch immer ziehen Connor Christopher Lambert und Duncan MacLeod Adrian Paul als unsterbliche Highlander umher. Doch es wartet ein Erzfeind aus der Vergangenheit auf das Duo Jacob Kell Bruce M. Payne, dessen Vater vor vielen Jahren Connors Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte und dafür sein Leben lassen musste. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, denn Kell strebt die alleinige Weltherrschaft an. Ein letztes Mal stellen sich die beiden Highlander ihrem Gegner, denn Es kann nur einen geben!
Auch wenn es angeblich nur einen geben sollte, kämpfen in dieser actionreichen dritten Fortsetzung von Highlander gleich zwei altbekannte Unsterbliche um den großen Preis. Da ist zum einen Connor McLeod, verkörpert von Christopher Lambert (Fortress, Nirvana), Hauptcharakter der drei vorherigen Filme. Zum anderen ist es Duncan McLeod, der Hauptcharakter der Highlander-Fernsehserie, gespielt von Adrian Paul. Diese beiden raufen sich zusammen, um einen übermächtigen, bösartigen Unsterblichen zur Strecke zu bringen, Jacob Kell (Bruce Payne, Passagier 57, Dungeons & Dragons), der wiederum ein alter Bekannter aus den fernen Tagen in den schottischen Highlands ist. Highlander: Endgame ist weniger der vierte Teil der klassischen Kino-Reihe, als vielmehr das Leinwanddebüt der gleichnamigen Serie. Es gibt also noch viele Unsterbliche und der letzte Kampf liegt in weiter Ferne. Vor diesem Hintergrund lässt Debüt-Regisseur Douglas Aarniokoski (Assistant Director von so unterschiedlichen Filmen wie From Dusk Till Dawn bis Austin Powers) ein Spektakel ablaufen, das Anleihen beim asiatischen Kino nimmt und nicht allein die Klingen sprechen lässt. Die obligatorischen Zeitsprünge führen unter anderem ins Italien des 17. Jahrhunderts und das Irland des 18. Jahrhunderts (mit einer amüsanten Cameo des U2-Gitarristen Edge als, wie treffend, irischer Straßenräuber) und ins Schottland von 1625. In diesen Rückblenden wird auf sehr geschickte Weise die Geschichte des ersten Filmes mit der Serie verknüpft und der Grundstein für die aktuelle Handlung gelegt. Und auch wenn die trickreichen Szenenübergänge der früheren Filme fehlen, Regisseur Aarniokoski seinen eigenen straffen Stil pflegt, so dürfte Highlander: Endgame entweder ein würdiger Abschluss der Reihe sein -- oder ein neuer Anfang. --Alexander Röder
Funktioniert nicht als Kinofilm, dafür aber als FernsehfilmIch habe "Highlander: Endgame" seinerzeit im Kino gesehen und ich muß zugeben: ich war damals unheimlich enttäuscht von diesem Film. Warum? Wahrscheinlich weil es mal wieder das alte Fortsetzungs-Problem ist, es kann nur einen (Film) geben, Fortsetzungen sind aufgrund der ursprünglichen Highlander-Storyline ausgeschlossen.
Aber: die McLeods sind ein zähes Völkchen und ihre Fans haben schon über einiges (z.B. die erste Kinofortsetzung) den Mantel des Schweigens gebreitet und auch über so manche Unstimmigkeit hinweg gesehen und so sollte man auch diesen Film sehen.
"Endgame" verbindet die beiden Highlander-Universen (Filme und Serie) und sollte daher vielleicht doch eher als Serien-Special denn als eigenständiger Kinofilm betrachtet werden. Dann funktioniert er nämlich auf wunderbarste und tatsächlich sollte man als Zuschauer ein gewisses Vor-Wissen mitbringen, da man ansonsten vielleicht ein wenig verwirrt vor dem Fernseher sitzt. Es macht Spaß, auf "alte Bekannte" aus dem ersten "Highlander"-Teil (Rachel, Heather) zu treffen und dabei auch noch einige vertraute Gesichter (Joe, Methos) aus der Serie zu sehen. Leider bleibt vor allem die Rolle des Joe Dawson und der "Beobachter" ein wenig blass, was weniger an der schauspielerischen Leistung von Jim Byrnes als eher an einem nicht immer ganz ausgefeilt wirkenden Drehbuch liegt. Auch die Liebesgeschichte Duncan/Faith wirkt zumindest in der Gegenwarts-Handlung nicht ganz ausgearbeitet.
Man sollte sich vor allem vor dem Anschauen dieses Films den ersten Teil und am besten gleich einige Staffeln der TV-Serie anschauen, um "Endgame" nicht soooo schlecht zu machen, wie einige Rezensenten ihn auf dieser Seite sicherlich finden. "Endgame" ist sicherlich in erster Linie ein Film für Fans und in zweiter Linie einer für Action/Fantasy-Fans, die es mit der Logik nicht allzu ernst nehmen.
Der Film bietet gute Action, toll choreographierte Kampfszenen (sowohl mit dem Schwert als auch Martial Arts), einen anständigen Soundtrack (obwohl mir die "Bonny Portmore"-Fassung von Loreena McKennitt im 3.Teil wesentlich besser gefällt als diese billig produzierte Synthie-Version...) und nicht zuletzt ein Wiedersehen mit zwei Angehörigen des Clan der McLeods, die man über die Jahre kennen- und liebengelernt hat.
Das Bonusmaterial auf der zweiten DVD präsentiert neben einem DVD-ROM-Teil auch ein etwa einstündiges Making-of, das man sich entweder am Stück oder in kleinen Häppchen à ca 5 Minuten ansehen kann. Dieses Making-of ist sehr umfangreich und informativ und bietet einen anständigen Blick hinter die Kulissen, wenn man auch offensichtlich erkennen kann, das einige Interviewbeiträge arg gekürzt bzw. zusammengeschnitten wurden. Auf die verpatzten Szenen hätte man gut verzichten können, da sie nicht wirklich lustig sind, (unfreiwillig) komisch sind hingegen Lisa Barbuscias Äußerungen zum Film und ihrer Rolle als Kate/Faith (Hat diese Frau überhaupt eine Ahnung davon, was sie in diesem Film überhaupt macht?). Christopher Lambert sieht man in diesem Making-of durchaus an, daß er mit der Rolle des Connor McLeod allmählich abschließt, während Adrian Paul noch vollständig in der Rolle des Duncan McLeod drin zu sein scheint. Beide Hauptdarsteller kommen aber sehr sympathisch rüber und man sieht ihnen zumindest im Making-of an, daß sie unheimlichen Spaß an den Dreharbeiten hatten.
Fazit: Auch wenn dieser Film sich sicherlich nicht mit dem ersten Teil vergleichen lässt, so ist er doch für viele Fans einer der besten Teile der Reihe. "Highlander: Endgame" ist ein Film für all diejenigen, die nach 3 Kinofilmen und 6 Serienstaffeln nicht genug von den McLeods bekommen können, ein Fan-Film, der beide Highlander-Universen miteinander verbindet. Wer damit nichts anfangen kann, der sollte es besser gleich lassen. Für alle anderen ist es einfach eine Art von Zauber... ;-)
UnnötigAls Fan der Serie kann ich nur sagen, dass sich dieser Film (egal welche Version) nicht auszahlt. Kinoreihe? Wer den Ersten Film mag, wird mit Endgame nichts anfangen können, Connor sieht sich selbst nicht mehr ähnlich und verhält sich auch nicht so, wie man ihn kennt. Was die Timeline der Serie angeht: Alles wurde durcheinander geworfen, das Ende der Serie gleich ganz ignoriert. Charaktere haben auf einmal ihren Wohnsitz gewechselt, das Sancturay ist ein einziger - schlechter - Witz, der sich auf Biegen und Brechen weder in das Konzept der Filme noch das der Serie einfügen lässt. Vermutlich auch besser so, denn auf diese Art und Weise bleibt einem die Serie in guter Erinnerung - Endgame hat damit nämlich nichts zu tun außer ein paar Namensähnlichkeiten.
Zusammenhangslos zwanghaft auf der Suche nach dem Zusammenhang"Highlander" ist - zumindestens in der englischen Originalfassung - ein toller Film. Die Geschichte ist stimmig, die Mystik und Ursache der Unsterblichkeit bleibt vage und offen - und gerade deswegen glaubhaft - und allein die Schnitte zwischen den verschiedenen Erzählzeiten sind wunderschön.
Die Fortsetzungen sind allesamt mißlungen. Das allein schon, weil es zu viele Brüche und hahnebüchene Erklärungen gibt um die schwachen Handlungen irgendwie an den ersten Teil anzuhängen, was gerade deswegen in die Hose geht, weil man versucht den Bezug darüber herzustellen genau die Dinge die der erste Teil der Fanatsie des Zuschauer überläßt irgendwie zu erklären und diese Erklärungen mißlingen. Unsterblichkeit als etwas Gottgegebens zu deklarieren, was die Unsterblichen auch nicht wirklich erklären können - "Why does the sun come out? Or, are the stars just pinholes in the curtain of night? Who knows?" - hat mehr Charme als irgendwelche hahnebüchenen nachgeschobenen Erklärungen.
"Endgame" setzt dem ganzen mit einer handwerklichen Qualität die an billigste B-Movies erinnert die Krone auf. Die Geschichte ist dünn und der Film hat trotz weniger als 90 Minuten schon Längen, die nur durch die Verwunderung des Zuschauers, wie denn dieses oder jenes irgendwie zum ersten Teil (auf den sich Endgame peinlich oft bezieht) in Einklang zu bringen sei gefüllt werden. Höhepunkt ist dann wohl die Liebesszene, bei der die Dame selbst nicht genau erklären kann, warum sie überraschend zum Akt erschienen ist. Wenn man Teil 2+3 auch mal gesehen hat, dann paßt garnichts mehr zusammen. Schon garnicht der in Unsterblichkeit gealterte Connor und das schon garnicht, weil er in Endgame älter aussieht als im 2. Teil, der aber wenn es irgendwie logisch sein soll zeitlich nach Engame spielen müßte. Wie gesagt, alles sehr verworren.
Statt die Sequels zu schauen sollte man die Zeit besser dafür nutzen den ersten Teil ein- bis dreimal öfter zu sehen, die Sequels zu vergessen und sich einfach vorzustellen jemand wäre so weise gewesen, es dabei zu belassen!
Nur für Kenner der SerieWer die Serie kennt wird diesen Film lieben!Für alle anderen die nur die Filme gesehen haben rate ich ab,
da sie von der Handlung und dem Hintergrund ohnehin nichts verstehen werden. Meiner Meinung nach der zweitbeste Highlander Film.
Teil 1 ist nicht zu übertreffen und Teil 2+3 haben nie existiert.
Scary. Schlimmer geht's nimmerAlso ich hatte ja eigentlich gedacht, daß wir mit dem 2. Highlander Film den Tiefpunkt erreicht hätten, doch Endgame zeigt eindrucksvoll, daß es immer noch ein bischen schlimmer geht. Daß bei den Highlander Filmen stets das Vorhandensein des Vorgänger Films geleugnet wird, kennen wir ja bereits seit Teil 3, wo man schon davon ausging, daß Teil 2 nie gedreht wurde.Bei Endgame wird das Ganze aber noch so auf die Spitze getrieben, daß am Ende sogar Teil 1 ad absurdum geführt wird.
Der 1. Teil ist ohne Zweifel einer meiner 5 Lieblingsfilme, aber die insgesamt 3 Nachfolger sind eigentlich nur entäuschend. Finger weg kann man da nur empfehlen.