Bestellen bei buecher.de! Preis: 13,99 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 3,99 €, gebraucht ab 2,99 €.
Wissenschaftler Nathan Bronfman (Tim Robbins) will die Menschheit von all ihren animalischen Wurzeln befreien, von allem von den primitiven Urtrieben. Doch er steht vor großen Forschungsproblemen:
Freundin Lila (Patricia Arquette), die Frau, die ihn zum Mann machte, ist behaart wie ein Tier. Affenmensch Puff (Rhys Ifans), den er im Wald fand, verhält sich wie eines.
Und auch Nathan selbst kann bei seiner Assistentin seine Triebe nicht kontrollieren. Eine chaotische Dreierbeziehung nimmt ihren Lauf.
Skurrile Köpfe
Mit Produzent Spike Jonze und Autor Charlie Kaufman vereint Michel Gondrys Regiedebüt die kreativen Köpfe von 'Being John Malkovich'. Auch wenn die liebenswerte Absurdität des Vorgängers nicht ganz erreicht wird, gefällt der Nachfolger durch skurrile Einfälle.
'Human Nature' nimmt sich selbst nicht allzu ernst, so kann man sich mühelos und entspannt auf das wilde Gefühlschaos einlassen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Universal Human Nature - Die Krone der Schöpfung, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.11.04
ur komischich habe lange gezögert, wegen der unterschiedlichen kritiken, aber hab mich schlussendlich doch entschieden den film zu kaufen. diese entscheidung habe ich nie bereut. diese kleine filmperle kann ich nur jedermann ans herz legen. wir haben den film zu fünft geschaut und waren einstimmig der meinung das dies eine super komödie ist. ich habe lange nicht mehr so oft gelacht wie bei diesem werk. den film habe ich nun seit 3 monaten und hab ihn auch schon mehreremale geschaut.... gerne geschaut!
er hat einfach einen köstlichen und zum teil dunklen humor.
aus meiner sicht hat der film mindestens 4 sterne verdient, alles andere ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.
wer sich überlegt, dieses kleine meisterwerk zuzulegen dem kann ich nur sagen: zugeiffen !
Ein außergewöhnlicher Film...Der Wissenschaftler N.Bronftman will die komplette Natur zivilisieren. Deshalb will er unter anderem Mäusen Tischmanieren beibringen. Seine Freundin Lila dagegen würde am liebsten die sogenannte zivilisierte Welt verlassen. Sie hat nämlich ein kleines Manko, sie leidet an ungewöhnlich starker Körperbeharrung. Mit den Trips in die Natur versuchts sie dem Schönheitsideal der Gesellschaft zu entkommen. Als das Pärchen eines Tages auf den in vollkommener Isolation aufgewachsenen Puff tritt nimmt die Geschichte ihren Lauf....Wer Charlie Kaufmans Being John Malkovich mochte, wird auch diesen Film mögen. Ch. Kaufman besitz die Gabe die Struktur der heutigen Gesellschaft subtil aufs Korn zunehmen, und dabei jedesmal überzeugende Gesellschaftssatieren zu kreieren. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Film...
Von Affen, Menschen und anderen ZivilisiertenZu Charlie Kaufmann gibts eigentlich nur zu sagen, dass er wohl der derzeit einfallsreichste Drehbuchautor des Universums ist und eeendlich bei der letzten Oskarverleihung für "Eternal sunshine of a spotless mind" (zu deutsch: "Vergiss mein nicht!") seinen Preis bekam. Und Michel Gondry (dort auch Regisseur) zählt ja neben Cunningham und Jonze zu den bedeutendsten Videoregisseuren überhaupt. Nun also die erste congeniale Zusammenarbeit der beiden.
Die Besetzung an sich lässt aufhören: Patricia (rrrr) Arquette spielt eine Frau, der bereits in jungen Jahren beginnt ein Pelz zu wachsen. Dies bedrückt sie immer mehr, so dass sie sich entschließt in den Wald zu den Tieren zu ziehen und dort nackt durch die Gegend zu spazieren. Hier beginnt sie ihre Karriere als Natur-Schriftstellerin und wird berühmt. Sie kehrt in die "Zivilisation" zurück und trifft auf Tim Robbins, der einen Psychologen spielt, dessen Lebensaufgabe darin besteht, Mäusen Tischmanieren beizubringen. Er denkt: wenn er Mäusen dies beibringen kann, dann auch dem Mensch. Und das wäre für ihn der Beginn einer neuen, besseren Welt. Arquett rasiert sich und die beiden gehen gemeinsame Wege, ohne dass Robbins von der Außergewöhnlichkeit seiner Partnerin etwas ahnt.
Als die beiden eines Tages per Zufall auf einen Waldmenschen treffen (dessen Vater nach dem Tod Kennedys als Affe (!) mit seinem Sohn in den Wald zog), denkt Robbins an sein Experiment, das er nun endlich an einem Menschen durchführen kann. Im weiteren Verlauf kommt es im Zuge der Zivilisierungsbemühungen zu einer skurilen Situation nach der anderen. Eben ein waschechter Kaufmann.
Auch wenn der Film nicht die Tiefe von "Beeing John Malkovitch", die realitätsverwischende Verwirrung von "Adaptation" oder die Genialität von "Eternal sunshine of a spotless mind" besitzt, so ist "Human nature" dennoch eine äußerst humorvolle Darstellung der Vor- und Nachteile eines im Naturzustand verderbten Menschen (passt zu Pestalozzi) und stellt auf ungewöhliche Weise die Frage nach den wirklichen Fortschritten der Menschheit durch Zivilisation und Kultur. Auf jeden Fall sehenswert.
Zu viel gewolltErzählt wird eine/die Geschichte aus der Sicht von drei Hauptpersonen. Patricia Arquette, Rhys Ifans (Der Typ aus "Notting Hill") und Tim Robbins. Letzterer wirkt ein wenig verunsichert, hat er doch eine Schußwunde im Kopf und muss das Geschehene im Wartezimmer des Himmels schildern. Eine vollkommen weiss angemalte Wohnung mit Möbeln, Spiegeln, Lampen .. Womöglich das Haus von Petrus, der hier seine Gäste empfängt. Ein optisch netter Einfall in dieser mir dann doch zu abgefahrenen Komödie.Erzählt wird also eine Geschichte aus der Sicht von drei Hauptpersonen. Um drei sehr bemitleidenswürdigen Zeitgenossen. Die eine kämpft seit ihrer Kindheit mit extremer Körperbehaarung (schon sehr widerlich anzuschauen), Tim Robbins mit seiner verklemmten Erziehung und "süßen Schweinepenis" , der andere widerum mit Fuchs und Hase. Letzterer wurde nämlich als kleiner Junge von einem Affen großgezogen. Keinen richtigen Affen, eher von seinem Vater, der sich für einen Affen hält. Was im Endeffekt das gleiche ist. Ja, und eines Tages entdecken Robbins und Arquette (ich bleibe lieber bei den Schauspielernamen) diesen scheuen Mann bei einer Wanderung und nehmen ihn mit ins Labor, wo sie ihn zu einem Menschen erziehen. Ich weiß nicht recht, was ich von dieser s.g. Gesellschafts-Komödie halten soll. Sie ist schräg, besitzt trockenen bis schwarzen Humor und kommt herrlich absurd rüber. Dennoch fehlt irgendwie der Biss. Gerade die erste halbe Stunde, die fast surreal wirkt, macht einen den Einstieg in diesen Film nicht gerade leicht. Die Vorgeschichten der Figuren. Gewohnheitsbedürftig, sieht man doch ne behaarte Arquette (Mut zur Häßlichkeit) nackig durch den Wald tanzen und ne Musical-Nummer singen.
Zum Glück kommt die Story nach einer gewissen Zeit in Fahrt. Ihren Höhepunkt hat sie in den Szenen, als man versucht den Affen-Mann zu einem Gentleman zu erziehen. Essen mit Salatgabel, Verhalten in einer Oper - Lernen mit den animalischen Trieben umzugehen. An einigen Stellen sehr witzig. An anderen ziemlich zäh. Meistens aber unterhaltsam, läßt man seinen grotesken Humor freien Lauf. Man sollte noch erwähnen, dass die Komödie von den Machern von "Vergiss mein nicht" stammt. Erstaunlich, wieviele Welten zwischen den Qualitäten beider Filme stecken. Man kann mehr erwarten von einem Autor wie Charlie Kaufman. "Human Nature" ist sehr absurd, hat halbwegs klasse Ideen, eine gesellschaftskritsche Botschaft und ne witzige Schluss-Pointe. Ansonsten ist alles leider viel zu unausgewogen, als dass man von einer gelungenen Komödie sprechen darf. Leider.