Bestellen bei Buecher.de! Preis: 10,00 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 6,99 €, gebraucht ab 5,78 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt.
Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean.
Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt. Martel schreibt wie ein leidenschaftlicher Paul Auster.Times Literary Supplement Eine Reminiszenz an Italo Calvino.Independent on Sunday
Bizarre Exotik - GENIAL!!Welch ein Roman! Welch brillanter, nie dagewesener Einfallsreichtum! Hat man schon jemals eine derartig gewagte und geglückte Kombination so völlig divergenter Motive gesehen? Welch eine furiose Verquickung bizarrster Ereignisse und extremster Situationen! Im täglichen, brutalen Überlebenskampf eines schiffbrüchigen indischen Jungen erlebt jede Form von Philosophie und Glauben ihren absoluten Härtetest - in der ständigen Konfrontation mit der darwinistischen, auf die primären Grundbedürfnisse reduzierten Natur in Form eines ausgewachsenen bengalischen Königstigers. Aber halt! Ich spare mir lieber eine Darstellung des Inhalts - jede Zusammenfassung des Romans in dürren Sätzen wirkt völlig unglaubwürdig, sogar abgedreht bis völlig gaga - der deutsche Titel, "Schiffbruch mit Tiger", ist eh die beste Zusammenfassung ;-)
Yann Martel ist ein Meister des geschliffenen Worts, des essayistischen Stils, und der junge Pi ist zu jeder Zeit ein überzeugender, fesselnder Erzähler. Wo es etwas hapert, ist bei der Sprache des Alltags. Martels Dialoge wirken hölzern und gestelzt (z.B. Unterhaltungen zwischen Pis Eltern). Er scheint sich seiner Schwäche bewusst zu sein, deshalb gibt es so gut wie keine lebensnahen Allerweltsdialoge in "Schiffbruch mit Tiger". In manchen Situationen setzt Martell auch ganz bewusst seine gestelzten direkten Reden ein; am Genialsten, als Pi in blumenreicher, emotionaler Rede Richard Parker nach dem Schiffbruch Mut macht, damit sich dieser weiter durch das Wasser kämpft, um das Rettungsboot zu erreichen - und erst als Richard Parker an Bord ist, fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen, wen Pi sich hier mit Engelszungen aufs eigene Boot geholt hat!
Martel gelingt der so gewagte Balanceakt zwischen harter Realität und der Möglichkeit eines Raums der Phantasie, der eine Halluzination des Hungerdeliriums sein könnte, aber auch im Nebel des Nicht-Realen schweben kann - man weiß es nicht, und das ist eben das Geniale an der Geschichte: Begegnet Pi auf seiner Reise wirklich einem ebenso blinden Schiffbrüchigen, oder ist das eine Hungerphantasie oder einfach nur ein Traum? Wir wissen es nicht, aber wir lernen: Für eine ultimative Wahrheit ist auf Pis Boot kein Platz.
Muss man gelesen haben. 5 Sterne.
PS: Das ungekürzte Hörbuch im englischen Original ist eine Ohrenweide, beeindruckend vorgelesen von Jeff Woodman. Unbedingte Kaufempfehlung!
PPS: Wer was ähnlich Ausgefallenes, aber genauso Mitreißendes wie "Schiffbruch mit Tiger" lesen möchte, dem sei "Wassermusik" von T.C. Boyle empfohlen.
Einfach KlasseMan kann es einfacher nicht sagen. Dieses Werk ist spitzenklasse. In meiner Begeisterung habe ich versucht Freunden von diesem Buch zu erzählen. Zuerst wollte einen kleinen Überblick über die Handlung gegen.
Ich mußte abbrechen. Zu grotesk hörte sich das alles an.
Deshalb spare ich dies hier auch.
Die Sprünge die Martel von Pädagogik, Zoologie, Religion zu Abenteuer macht sind abrupt aber immer stimmig. Dies alles mit einem sehr schönen humorvollen Stil geschrieben.
Während dem Lesen hatte ich ständig ein Lächeln im Gesicht.
Wenn ich an die Szene zurück denke, als die drei Geistlichen (Hindu/Christ/Moslem) dem jungen Held samt Eltern zur Rede stellten und über die religiöse Zukunft Pi stritten, fange ich schon wieder an zu grinsen.
Ein Buch welches für den Leser ständig Überraschungen bereithält und für mich überhaupt keine Längen hat.
Einzig kann man, wie so oft, mit der Buchbeschreibung auf der Rückseite nicht wirklich viel anfangen.
Ungewöhnlicher Roman und höchst amüsantes LesevergnügenAls ich "Schiffbruch mit Tiger" geschenkt bekam, hatte ich von dem Buch noch nicht gehört. Schon nach wenigen Seiten war mir aber klar, dass dieser Roman lebhafter Beweis dafür ist, dass die schönsten Überraschungen sehr oft zwischen zwei Buchdeckeln anzutreffen sind.
Yann Martel gelingt mit seinem dritten Roman ein humorvolles, zugleich ungewöhnliches Buch über das Überleben, den Glauben und die Abhängigkeit sowie Verantwortung des Menschen von und für die Natur. Mit einem beständigen Augenzwinkern erzählt Martel die Geschichte von Pi, der nicht nur allein deshalb kein ganz gewöhnlicher Junge ist, weil er in jungen Jahren beschließt, dem muslimischen Glauben ebenso anzugehören wie dem christlichen und dem hinduistischen, sondern der auch einen ganz eigentümlichen Überlebenskampf zu führen hat: Als einziger Überlebender eines Schiffsunglücks verbringt Pi hunderte Tage allein in einem Rettungsboot auf offener See - mit einem Tiger an Bord.
In seinem Roman gelingt es Martel auf einzigartige Weise, die ganz unterschiedlichen und scheinbar gar nicht zueinander passenden Thematiken der Erzählung in einer amüsant und spannend geschriebenen Geschichte zu vereinen: Die aufklärerische (unserem Zeitgeist Not tuende) Interpretation der Religion, für die Lessings "Nathan der Weise" Pate gestanden haben mag, findet sich eingebettet in die Handlung einer romantischen Abenteuererzählung, die gleichsam mit profunden zoologisch-biologischen Ausführungen einhergeht, die uns den Respekt vor der Natur lehren und uns daran erinnern, dass ihr - der Natur - Überleben zu sichern bedeutet, uns selbst zu retten.
Abschließend bleibt eigentlich nur der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass wir von Herrn Martel noch viele weitere solch wunderschöner Geschichten zu Lesen bekommen werden.
Regt zum Nachdenken anAuf dem Klappentext steht zu lesen, daß einen dieses Buch wieder an Gott glauben läßt, daß halte ich dann doch für etwas weit hergenommen! Die Geschichte ist gut durchdacht und mit einem Aha-Effekt am Ende versehen, der einen sehr zum Nachdenken anregt. Ob jetzt über Gott, oder über die Welt allgemein ist jedem selbst überlassen.
Da es im Mittelteil ein paar Längen hat, gebe ich diesem Buch nur 4 Sterne, dennoch empfehle ich jedem, es zu lesen!
Durchhalten lohnt sich!Das erste Drittel des Buches (Originaltitel "Life of Pi") handelt vom Aufwachsen und frühen Leben der Hauptfigur und ist, nun ja, nett aber nicht unbedingt spannend. Einige meiner Freunde haben da abgebrochen. Es lohnt sich aber unbedingt weiterzulesen, denn was danach kommt zieht einem die Schuhe aus.
Die groteske Situation, mit einem tödlichen Raubtier viele Monate allein auf einem Rettungsboot zu verbringen und welche extremen Situationen sich daraus ergeben, das ist einfach saumäßig spannend. Am Ende der Geschichte bietet sich dann noch eine ganz andere Interpretation der Geschichte an (die ich hier nicht verraten werde), die -- ganz ähnlich wie beim Film "Sixth Sense" -- im Nachhinein alles in das Gegenteil, in ein psychisches Drama verkehrt -- super.
Lesen! Durchhalten!