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Romantik, Abenteuer und knisternde Erotik in einem großartigen historischen Liebesroman!
England im 17. Jahrhundert: Es ist dreizehn Jahre her, seit Robert Greysteel Montgomery mit der temperamentvollen Velvet Cavendish verlobt wurde. Als er nun aus Krieg und Gefangenschaft zurückkehrt, ist aus dem Wildfang eine bezaubernde Schönheit geworden. Robert spürt sofort, dass sie die Frau seines Herzens ist. Und obwohl Velvet ihn ebenso heiß begehrt, weist sie ihn zunächst ab. Denn sie hält ihn für einen Verräter ...
'Dieser Roman ist die Krönung von Virginia Henleys Liebesromanen!'Romance Review
viele Misverständnisse zwischen den Protas nerven ein wenigVelvet Cavendish wächst privilegiert zusammen mit ihrem Verlobten, Greysteel und dem Kronprinzen Charles auf. Schon von Anfang an, mag sie den attraktiven Charles und ist sogar ein wenig in ihn verliebt. Später wird daraus eine innige aber platonische Freundschaft.
Jahre später: Als der Vater des Prinzen, der König, von Cromwells Häschern gefasst und hingerichtet wird, muss die Königsfamilie fliehen und ins Exil gehen. Auch Velvets Familie, überzeugte Royalisten, muss diesen Weg gehen. Ihre Ländereien werden konfisziert und fortan leben sie in Armut und Entbehrung in einem fremden Land. Als ihre Mutter überraschend stirbt, konfrontiert sie ihr Vater kurze Zeit später mit einer unangenehmen Nachricht. Er hat wieder geheiratet. Doch die neue Frau ihres Vaters ist herrschsüchtig und Velvet hält es nicht mit ihr unter einem Dach aus. Als ihr Vater den Vorschlag macht, sie bei einer Tante in England unterzubringen, willigt Velvet sofort frohen Mutes ein. Wieder zurück in England schließt Velvet ihre Tante sofort in ihr Herz.
Greysteel dagegen wird Offizier seiner Majestät. Bei einem Einsatz geraten er und seine Truppe in Gefangenschaft. General Monck, auf den ersten Blick ein Mann Cromwells, unterbreitet Greysteel einen Vorschlag. Er soll für den General spionieren und im Gegenzug gewährt Monck ihm und seiner Truppe die Freiheit. Greysteel bleibt keine andere Wahl - doch nach seiner Freilassung trifft er sich mit dem König um ihm mitzuteilen, was sich zugetragen hat. Fortan wird Greysteel zum Doppelagenten und schafft es sogar schließlich zwischen Monck und dem König zu vermitteln, als Cromwell stirbt und das Land im Chaos zu versinken droht. Nun steht einer Krönung des neuen Königs nichts mehr im Wege, denn auch das Volk hat genug von Cromwells puritanischer Herrschaft.
Eines Tages treffen sich Velvet und Greysteel zufällig bei ihrer Tante. Velvet nimmt jedoch an; dass die Verlobung mittlerweile nicht mehr gilt, da ihre Familie ja verarmt ist. Doch Greysteel ist nach wie vor fasziniert von ihr und bittet sie, seine Frau zu werden. Nach einigen Tagen willigt Velvet ein, doch als sie Briefe in seinem Sekretär findet, die nur einen Schluss zulassen; nämlich dass Greysteel ein Spion Cromwells war, will sie ihn nicht mehr heiraten.
Greysteel dagegen weigert sich, Velvet die Wahrheit zu sagen, schließlich hofft er auf ihr Vertrauen, ihre Liebe und ihr normalerweise gesundes Urteilsvermögen. Als die Angelegenheit zwischen beiden festgefahren scheint, kommt doch noch der Stein ins Rollen, als sich König Charles einmischt. Er legt Velvet nahe, Greysteel zu ehelichen und als sie erfährt, dass ihr zukünftiger Mann keineswegs ein Verräter ist, willigt sie ein.
Endlich heiraten beide und erleben eine rauschende Hochzeitsnacht. Doch bis beide glücklich werden können müssen noch viele Probleme gelöst werden. Dazu gehören Greysteels Eifersucht auf den König und Velvets Misstrauen Greysteel gegenüber...
Hier nun der neuste Virginia Henley Roman. Wieder einmal versteht die Autorin es geschickt, eine erfundene Liebesgeschichte mit wahren, gut recherchierten Begebenheiten der Geschichte zu verknüpfen. Interessant fand ich auch diesmal die Zeit in der das Buch spielt. Denn vor kurzer Zeit erst hatte ich "Amber" von Kathleen Winsor gelesen. Dieses Buch spielt ebenfalls in dieser Zeit und so konnte ich gut die geschichtlichen Ereignisse zwischen beiden Büchern vergleichen.
Was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen unnötigen Missverständnisse zwischen den Hauptprotagonisten. Eigentlich wusste Greysteel ja, dass Velvet und Charles nur reine Freundschaft verband und trotzdem war er krampfhaft eifersüchtig auf den König. Es gibt eine Stelle in dem Roman, als etwas geschieht, dass Velvet glauben lässt, Greysteel hätte sie betrogen. Die Situation ist so offensichtlich, dass wohl jede Frau das Gleiche angenommen hätte. Doch Greysteel reagiert empfindlich und ist der Meinung, wenn seine Frau ihn lieben würde, dann wüsste sie, dass er unschuldig sei. Eine ziemlich unlogische Sache die ich nicht nachvollziehen konnte. Außerdem reagierte mir der Held etwas zu dominant bei manchen Situationen, so dass ich ihn eigentlich nicht sehr sympathisch fand. Auch die Heldin wirkte teils etwas zu verzogen und verwöhnt, so dass ich schließlich mit beiden Protagonisten nicht richtig warm wurde. Dass ich trotzdem als Bewertung eine 4 Punkte Bewertung gebe, liegt an dem sehr guten Schreibstil des Buches und der interessanten Rahmenhandlung. (NG)
Nicht schlechtIch für meinen Teil fand den vorliegenden Roman gar nicht mal so schlecht, aber vielleicht ist man auch etwas voreingenommen, wenn man eine/n Autor/in favorisiert.
Bei Henley gefällt mir immer besonders die Gedankenwelt der Männer und der Held dieses Romans "Greysteel" ist ein sehr nachdenklicher und extrem gefühlsbetonter Charakter, der sich schon fast übermäßig sorgt und sich auch fast schon zu viele Gedanken macht. Je mehr er nachdenkt umso unsicherer wird er und redet sich auch Unwahrheiten ein.
Heldin "Velvet" hingegen ist völlig blind vor Verehrung für Charles Stuart und trägt schon Scheuklappen. Ich selber würde das schon als Anbetung oder Kult bezeichnen. Dadurch ist sie auch, was ihn betrifft, sehr empfindlich, sieht hinter jeder Ecke Verrat, redet sich ebenfalls viel ein und ist misstrauisch bis dort hinaus.
Ergebnis: Es entsteht furchtbar viel Hin und Her zwischen ihr und Greysteel. Da das auf Dauer in dem Buch etwas anstrengend sein kann und diese Missverständnisse schon eher übertrieben sind, gibt es etwas Abzug auf der Punkteskala. Denn Velvet wirkt mit ihrer Heldenanbetung für Charles sehr naiv und blind und hat die rosarote Brille auf.
Gut angesprochen ist hier aber das Thema "Vertrauen". Wegen des Mangels desselben geschehen diese vielen Missverständnisse und das ganze Hickhack. Da kann man sich desöfteren vielleicht auch mal selber an die Nase packen, denn ein Missverständnis, was Untreue betrifft, ist z.B. schnell entstanden. Dieses Thema wurde also sehr ausführlich behandelt und jede Leserin wird desöfteren beim Lesen nicken. Gefällt mir sehr so ein sensibles und wichtiges Thema mal so extrem anzusprechen.
Fast schon entsetzt aber war ich von der Vulgärsprache, die hier an den Tag gelegt wird, was ich von Henley bisher eigentlich nicht gewohnt war; jedenfalls nicht in diesem Übermaß. Ich weiß nicht, ob die Übersetzung so absolut in die Hose gegangen ist oder ob sie sich wirklich so obszön ausdrückt. Für die männlichen Genitalien gibt es sicher noch bessere Worte als das, was hier zum Großteil verwendet wird und eher abwertend in der untersten Schublade gesprochen wird. Jedenfalls erwarte ich von einem Roman aus Henleys Feder eine etwas entsprechendere Aussprache.
Trotz allem kann ich mich nicht überwinden nur 3 Sterne zu geben (was ich bei einem mittelklassigen Buch täte), 5 Sterne jedoch wären absolut überbewertet. Es bewegt sich eher bei 3 1/2 Sternen und daher gebe ich den halben dazu und bewerte mit 4 Sternen für ein "gut", denn trotz alledem ist der Roman sehr schön zu lesen und Greysteels Gedanken sind sehr gefühlvoll formuliert. Der Roman ist flüssig, die Charaktere machen einiges her (auch die Nebencharaktere sind exzellent) und vom Inhalt her gefällt mir das Buch auch.
Alles in allem ein netter Zeitvertreib, denn man nicht lesen MUSS, aber locker lesen KANN.
Wahrlich etwas Besseres erwartet!Das Geld hätte ich mir wirklich schenken können. Ich glaube ich habe schon soviele Bücher dieser Kategorie gekauft, dass ich mir ein kleines Urteil erlauben kann, obwohl ich mir das Buch bis zum Schluss nicht antun konnte.
Die Story hört sich erst ganz nett an. Ich sage ja nichts dagegen, wenn die Politik dieser Zeit ins Spiel kommt, aber hier hat die Schriftstellerin es eindeutig übertrieben. Die Krönung jedoch ist, dass die zwei Hauptdarsteller sich fast direkt in die Arme fallen und keinerlei "hin und her" oder witzige Wortgefechte vorkommen.
Zwar hält Sie Ihn kurze Zeit später für einen Verräter, aber der Grund ist wohl sehr an den Haaren herbeigezogen und trägt auch zu keinerlei Spannung bei.
Daher sind 2 Sterne schon großzügig gewählt.
Mein Tipp daher, dass Geld besser investieren und sich was Gescheiteres kaufen.....
Empfehlenswert!!!Mir hat die Liebesgeschichte von Velvet und Greestyle sehr gut gefallen, auch wenn mich ihre schwärmerei für König Charles am anfang sehr genervt hat. Doch wie sie sich am Schluss umeinander kümmern und sich ihre Liebe gestehen fand ich sehr gut beschrieben und auch die tragische geschichte von König Charles fand ich sehr interessant.
Ich kann dieses Buch von Virginia Henley nur weiterempfehlen!!!
Nicht empfehlenswert!Ich habe schon viele Bücher dieser Art gelesen und fand dieses einfach nur furchtbar.
Es ist mein erste Buch von Virginia Henley und wird wohl auch mein letztes sein. Ihr Schreibstil erinnert mehr an einen Schulaufsatz als an einen Liebesroman.
Auch ist die Handlung nicht besonders ansprechend. Die Hauptpersonen fallen sich ohne große Dramatik in die Arme. Es kommt zwar immer wieder zu kleinen Streitereien, die aber schnell behoben werden.
Nicht zu vergleichen mit Romanen beispielsweise von Lindsey.
Adelung-1793: Rubin-Ballaß, der · Spießglas-Rubin, der · Arsenik-Rubīn, der · Rubin, der
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