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Was geschieht, wenn sich die Realitäten verschieben und Charles Darwin die Evolution plötzlich nicht mehr als naturwissenschaftliches Phänomen, sondern als göttliches Werk begreift? Rincewind und die anderen Zauberer der Scheibenwelt stehen vor einem Rätsel. Und als sie die Geschichte korrigieren wollen, stiften sie nichts als Unheil.
EnttäuschendNun habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und bin ziemlich enttäuscht, was dabei herausgekommen ist.
Die Geschichte: Die Zauberer der Unsichtbaren Universität entdecken eine Unstimmigkeit in der Entwicklung der Rundwelt (die Erde). Charles Darwin hat statt der "Entstehung der Arten", seine berühmte Evolutionstheorie, die "Theologie der Arten" geschrieben. Die führte dazu, dass sich die Erde nicht weiterentwickelte und die Menschen ausgestorben sind. Um dies zu verhindern, machen sich die Zauberer daran, die Ereignisse wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Dort, wo normalerweise ein spannender und amüsanter Roman Terry Pratchetts erst beginnt, ist diese Geschichte aber schon wieder zu Ende. Am gesamten Buch ist Pratchett nur zu einem Drittel beteiligt, in den anderen zwei Dritteln entladen ein Evolutionstheoretiker (Jack Cohen) und ein Mathematiker (Ian Stewart) ihre Theorien auf eine enttäuschend einseitige Art und Weise. Überhaupt scheint Jack Cohen für seinen Teil nur einen weiteren Evolutionstheoretiker, William Paley, genauer herangezogen zu haben und lässt keine andere Theorien zu. Der Mathematiker Stewart ergießt sich in der Aneinanderreihung logischer Fragen und Paradoxen zum Thema Unendlichkeit der Zahlen und versucht dabei, die Volksnähe durch Entwicklung semi-amüsanter Begriffe für mathematische Vorgänge ("hmpfoplex") zu demonstrieren, während der Übersetzer bereits auf den ersten Seiten seine Mühe, das Buch zu übersetzen, in unzähligen Anmerkungen zur Übersetzbarkeit bestimmter englischer Begriffe bemerkbar macht. Überhaupt sind die teilweisen Alleingänge in der Übersetzung sehr schwerfällig und entsprechen nicht der ursprünglichen englischen Aussage.
Geht es dem Leser tatsächlich um Evolutionstheorien und -lehre oder um die Erklärung mathematischer Paradoxen, sei er auf jene Literatur verwiesen, die sich mit den Themen in auch für Laien verständlicher Weise beschäftigt (Gödel, Escher, Bach; Raymond Smullyan), sollte sich aber das krampfhafte Miteinander oder sollte ich "Auseinander" der drei Schreiber sparen.
Terry Pratchett ist meiner Meinung nach genug philosophisch und dahingehend anregend, dass er die Abhandlungen von Theoretikern nicht braucht. Schade um eine gute Idee und Story!
Naja....Ein absoluter Krampf mit wenig Witz und in keinster weise im Stil von Pratchett. Habe das Buch nach der Hälfte beiseite gelegt und mich einem anderen zugewandt. Für Hobby-Theoretiker/Mathematiker/Philosophen/etc mag das Buch ganz interessant sein doch für den Normalverbraucher absolut langweilig und teilweise unverständlich. Kurz zusammengefasst: Ein schlechtes, "unseriöses" Sachbuch in Romanform.