Bröger, Achim; Paule, Irmgard

Fabian teilt mit Marie

Fabian teilt mit Marie
  • Verlag: Arena
  • Erscheinungsdatum: 2006-01
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 31
  • ISBN: 3401088866
  • EAN: 9783401088860
  • Amazon.de Verkaufsrang: 305.515
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Beschreibung von buecher.de

Bald soll Fabian sein Zimmer teilen. Mit Krümel, dem neuen Geschwisterchen. Nein, das passt Fabian gar nicht! Aber Marie gibt Fabian gern etwas ab. Beste Freunde teilen schließlich alles. Doch nicht nur Freunde sind großzügig.Achim Bröger erzählt in seinen Vorlesegeschichten mit großem Einfühlungsvermögen, wie Kinder ihre Neigung, alles für sich zu beanspruchen, überwinden. Teilen bedeutet so viel: eine Brötchenhälfte verschenken, ein Spielzeug abgeben, gemeinsam auf ein Blatt Papier malen. Teilen verbindet und schafft Freunde. Das erleben die kleinen Zuhörer auf fröhliche Weise. So wird ihre soziale Kompetenz gefördert.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
5 von 5 Sternen "Das ist meins!"

Kinder sind ja oft ziemlich raffgierig. Unser Sohn ist da keine Ausnahme und als er in den Kindergarten kam, musste er sich zunächst daran gewöhnen, dass man Spielsachen auch mit anderen Kindern teilen sollte, weil man sonst bald allein dasteht.

In diesem Buch geht es also um das Abgeben und das Behalten.

In sechs Geschichten begleiten wir Fabian, der bald ein Geschwisterchen bekommt und dessen beste Freundin Marie heißt.

In der ersten Geschichte, "Beste Freunde teilen alles", geht es darum, dass Fabian bald schon sein Zimmer mit seinem Geschwisterchen teilen muss. Zunächst will er das natürlich nicht, aber als seine Freundin Marie bei ihm im Zimmer übernachten darf, fällt ihm ein, dass es vielleicht auch ganz schön sein könnte, sein Zimmer mit jemandem zu teilen.

"Der rote Drache" thematisiert eine Konflikt im Kindergarten. Gerrit hat sich das ganze Papier und die roten Stifte geschnappt, obwohl auch Fabian malen will. Es kommt zum Streit und erst nachdem die Erzieherin einschreitet, beruhigen sich die beiden Streithähne. Marie demonstriert ihnen dann auch noch, dass man ganz einfach teilen kann, so dass alle zufrieden sind.

In "Geschenk vom Geburtstagskind" ist Marie sauer, weil ihre große Schwester Geburtstag hat und sie nicht mitfeiern darf. Als dann Fabian und seine Mutter dem Geburtstagskind auch noch einen Umschlag mit einem Gutschein und zwei Zehn-Euro-Scheinen schenken, platzt Marie fast vor Wut. Maries Mutter meint aber, dass 20 Euro zu viel wären und Maries große Schwester gibt freiwillig die Hälfte an Marie ab, die dafür mit Fabian ein Eis essen geht.

"Die Neue frühstückt nie" zeigt, wie schön teilen sein kann. Lotta ist neu im Kindergarten und frühstückt nie. Marie und Fabian verführen sie dann aber doch zum Frühstück, weil sie ihre Brötchen mit ihr teilen.

In "Die Kindergarten-Detektive" hat die Erzieherin Susanne Geburtstag. Die Kinder bekommen das heraus und organisieren einen Blumenstrauß. Jedes Kind darf Susanne einige Blumen überreichen. Dafür gibt's einen großen Kuchen von Susanne, der dann in der Gruppe aufgeteilt wird.

Die letzte Geschiche heißt "Tommi mag dich bestimmt". Vor einer Woche hat Marie einen Hund aus dem Tierheim bekommen: Tommi. Fabian darf den Hund mit ausführen, er darf ihn aber nicht halten, weil Marie Angst hat, dass Tommi sich sonst fürchtet. Als es zu regnen beginnt, werden die Kinder und der Hund nass. Fabian rubbelt den Hund mit seinem Pulli trocken und Marie erlaubt ihm daraufhin auch, Tommi an der Leine zu führen.

Die Geschichten sind ansprechend illustriert und umfassen jeweils 3-5 Seiten.

Zur Einführung gibt es einen Text von der Pädagogin Sabine Seyffert. Sie gibt einige Tipps, wie Kinder das Teilen lernen können.

Die Texte kommen auch bei Kindergartenkindern gut an, weil sie ihrer Lebenswelt entspringen (Familie, Kindergarten, Freunde).

Ein "Problembuch", das sich sowohl für zuhause als auch für den Kindergarten sehr gut eignet, weil man im Anschluss an das Vorlesen mit dem Kind / den Kindern über die Geschichte sprechen kann.

Fabian teilt mit Marie



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