Poe, Edgar A.

Gruselkabinett (11) - Der Untergang des Hauses Usher

Gruselkabinett (11) - Der Untergang des Hauses Usher
  • Verlag: Audio Pool
  • Erscheinungsdatum: 2006-03
  • Format: Audio CD
  • ISBN: 3937273174
  • EAN: 9783937273174
  • Amazon.de Verkaufsrang: 502.131
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Beschreibung von buecher.de

Anspruchsvolles, atmosphärisches Hörspiel für Freunde nostalgischer Grusel-Unterhaltung. Basierend auf einem literarischen Meisterwerk der Schauer-Romantik.

Product Description

Der Untergang des Hauses Usher. CD Grusel Kabinett 11

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von C. Pitz fanden 5 von 7 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Düster, schaurig, genial!

Mit dem vorliegenden Hörspiel beweist das Hörspiellabel Titania Medien einmal mehr, das es zu den Besten der Besten gehört! Mit einem guten Skript, hervorragenden Sprechern und technischer Perfektion schaffen es die Produzenten, den schweren und beklemmenden Stoff von Edgar Allan Poe in ein einstündiges, fesselndes Schauerstück zu verwandeln. Als Sprecher agieren eindrucksvoll Tobias Kluckert als kranker Hausherr Roderick Usher, Claudia Urbschat-Mingues als seine Zwillingsschwester Madeline, Kaspar Eichel als der unheimlicher Diener Briggs und Oliver Feld als hinzugerufener Jugendfreund Philipp Belfield.

Besonders Claudia Urbschat-Mingues gelingt es, die schwierige Rolle der Madeline mit derartiger Intensität auszufüllen, dass ihre Beklemmung, ihre düstere Vorahnung und schließlich ihr blankes Entsetzen und die panische Todesangst fast greifbar werden.

Besonders das beeindruckende und schaurige Finale ist hier zu erwähnen, das dem ganzen Hörspiel die Krone aufsetzt.

Kurzum: "Der Untergang des Hauses Usher" ist ein weiteres Highlight der "Gruselkabinett"-Reihe, die eigentlich nur aus Highlights besteht. Absoluter Kauftipp für alle Grusel- und Horrorfans!

Diese Rezension von M. Wiedermann fanden 2 von 3 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Sehr gut gemachts Hörspiel mit hohem Gruselwert

Eines der besten Hörspiele von Titania. Nach den eher schwachen Nummern 5 "Die Unschuldsengel" und Nummer 7 "Die Totenbraut" und der wohl bestenfalls als Durchnitt zu bezeichnenden Doppelfolge Nr 8 und Nr 9 "Spuk in Hill House" endlich mal wieder ein starke Produktion. Hier stimmt einfach alles : Musik, Sprecher, Soundeffekte. Die Story wird - obwohl ich sie aus anderen Hörspielproduktionen und auch als Buch schon gut kannte - derartig packend erzählt, das einem der kalte Angstschauder über den Rücken läuft. Das ganze Hörspiel ist super gemacht, prima besetzt und lohnt auf alle Fälle !!!Einziges Manko : TitaniaMedien hat die Covergestaltung geändert und sich von dem einheitlichen schwarzen Look mit stilisiertem Kopf verabschiedet. Folge 11 "der Untergang des Hauses Usher" passt rein obtisch nicht zu meinen anderen Folgen im Regal.

Diese Rezension von Trainhardt fanden 2 von 6 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Düster, schaurig, genial ???

Wären es Fragen, so könnte man diese wohl dreimal mit "nein" beantworten. Auch wenn Titania-Medien einen sehr guten Hörspieleinstieg mit "Carmilla der Vampir" hingelegt haben, so zeichnen sich die neuen Hörspiele vor allem durch eins aus : Tendenz zur Übertreibung. Und damit ist vor allem die Synchronisation gemeint, die auch beim vorliegenden "Untergang des Hauses Usher" höchstens Fans von schlechten Schultheateraufführungen das Gruseln lehren würde. Vor allem die Hauptdarstellerin nervt mit ihrem "wahnsinnigen" Stimmeinsatz - in gewisser Weise könnte man hier dann doch schon wieder von "gruselig" sprechen.Bleibt festzuhalten, dass die Geschichten gut ausgewählt sind, die Umsetzung als Hörspiel aber einfach zu "geschauspielert" geschehen ist. Traurig daran ist, dass dies in der Regel nicht alle Charaktere betrifft, sondern es gibt bei jeder Folge ein bis zwei Spezialkandidaten, die unangenehm auffallen und damit das Hörspiel regelrecht "zerstören". Meine Empfehlung an Titania : Bei der Dramaturgie der Charaktere einfach mal 'nen Gang zurückschalten. Das wirkt oftmals spannender und gruseliger als eine hysterisch vor sich hin stöhnende Madeline, die es fast mit den "Besten" bei Richter Alexander Holt aufnehmen könnte. Fans der Story sei daher die Verfilmung eher ans Herz gelegt ... mit dem vorliegenden Hörspiel nicht zu vergleichen.

Diese Rezension von Dr. Jens Rütters fanden 1 von 8 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Erneute Verwurstung einer genialen Erzählung

Es ist ein Trauerspiel, was mit dieser zarten, genialen Erzählung von Edgar Allan Poe schon angerichtet wurde und es bleibt wohl ein Geheimnis, warum sich kaum jemand einer ernsthaften 1 zu 1 Umsetzung in Ton und Bild bislang angenommen hat. Einzig das Hörbuch mit dem hervorragenden Sprecher Thomas "Tom" Vogt, u.a. Sprecher von "Tom Paris" in "Star Trek-Voyager" und das knapp 60 minütige französische Fernsehspiel "La chute de la maison Usher" von 1981 mit Matthieu Carrière, werden dem Werk gerecht. Die Roger Corman / Vincent Price Adaptionen haben noch ihren eigenen, schrillen Charme und stehen auch bei mir im Regal, aber dieses neue Hörspiel macht eigentlich nichts anderes, als eben diese 60er Jahre B-Produktion erneut zu verwursten. Was dabei herauskommt, ist naive Geisterbahn ohne Anspruch und Athmosphäre. Die Original-Story ist so reich an subtiler, dekadenter Stimmung, so voll von Beschreibungen innerer Befindlichkeiten und äußerer Wahrnehmung, daß sie in keiner Weise weiterer, fremder Zutaten und inhaltlicher "Bereicherungen" durch andere bedarf. Ich frage mich, wann sich endlich einmal ein Regisseur an einen wiedergutmachenden, professionellen Kino-Film oder zumindest an ein ernstzunehmendes Hörspiel wagt.

3 von 5 Sternen Gutes Mittelmaß aus dem Hause Titania

Nach dem enttäuschenden Zweiteiler "Das verfluchte Haus" geht es nun wieder bergauf für das "Gruselkabinett" von Titania Medien. Jedoch nicht sehr steil. Denn auch "Der Untergang des Hauses Usher" krankt an dramaturgischen Schwächen. Da ist zum Beispiel die Figur des Erzählers Philipp. Sie hat mediale Funktion, soll also dem Zuhörer irgendwie klarmachen, dass das, was sich im Hause des Roderick Usher abspielt, unheimlich ist und entsetzlich und schauderhaft. Dies gelingt dem Sprecher Oliver Feld jedoch nicht. Seine Stimme transportiert lediglich Informationen über Seelenzustände, nicht aber diese Seelenzustände selbst. Wenn er einmal von einer "bedrückenden Totenstille" redet, dann ist das etwa so bedrückend wie die täglichen Börsennachrichten. Denn wer die Bedrückung auf den Begriff bringt, hat sie auch gleich schon gebannt und sich selbst in Distanz zu ihr versetzt. Wer jedoch Grusel erzeugen will, der muss auf Unmittelbarkeit setzen, auf eine Sprache, die aufs Wesentliche zugespitzt ist - und nicht vor jedes Hauptwort ein blumiges Adjektiv setzt, damit es auch der letzte Zuhörer kapiert. Allerdings: Wenn am Ende des Hörspiels der Sturm ums Schloss saust und es ächzt und kracht und schreit in den weiten Gewölben, dann wird's endlich so unheimlich, dass es eine Lust ist zuzuhören.Marc Gruppe sollte also seine Sprecher weniger erklären als vielmehr spielen lassen, was sie empfinden und erfahren. Mehr szenischen Ausdruck einsetzen statt sprachliches Pathos, das wäre m. E. die Zauberformel fürs "Gruselkabinett"! Leider gibt es nur wenige Sprecher, die einen solchen Ausdruck bis zur Vollendung beherrschen. Eine davon ist glücklicherweise die wunderbare Claudia Urbschat-Mingues; sie rettet den "Untergang des Hauses Usher" tatsächlich vor dem Untergang und macht das Ganze dann doch hörenswert.P.S.: Zwar hat sich die Aufmachung der "Gruselkabinett"-CDs um einiges verbessert gegenüber den haarsträubenden ersten Versuchen; jedoch fehlt auch in der vorliegenden CD jeglicher Hinweis auf die Quellen der verwendeten Musik. Da ich in der Folge "Die Totenbraut" ein musikalisches Thema der Metalband Kamelot eindeutig identifiziert habe, scheint mir diese Nachlässigkeit nunmehr äußerst suspekt...

Gruselkabinett (11) - Der Untergang des Hauses Usher



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