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Als Mona (Nathalie Press) und Tamsin (Emily Blunt) sich begegnen, hat die eine gerade ihren Lover, die andere ihren Platz im Internat verloren. Doch das empfinden beide nicht unbedingt als schweren Verlust, können sie sich doch jetzt wieder den wirklich schönen Dingen im Leben widmen.
Die verarmte Waise und das wohlhabende Mädchen verbringen von nun an viel Zeit miteinander und verlieben sich sogar. Einen Sommer lang scheint es, als hielte ihre Nähe alles Feindliche fern. Doch die Gemeinsamkeiten enden schließlich bei der Intensität der investierten Gefühle.
Von der Doku zum Liebesmelodram
Mit dem mal verträumten, mal komischen, mal rebellischen Film über eine Teenagerliebe erweist sich Ex-Dokumentarfilmer Pawel Pawlikowski als interessante neue Stimme des britischen Kinos.
Mit natürlicher Präsenz überzeugen seine Hauptdarstellerinnen Emily Blunt und Nathalie Press, während die visuelle Gestaltung des Films jedoch im Unterschied zum Soundtrack etwas farblos bleibt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Ein langer heier Sommer. Auf einer staubigen Landstrae begegnen sich zwei Mdchen, die unterschiedlicher nicht sein knnen Tamsin, die wohlbehtete Tochter aus gutem Hause, weit gereist, gebildet und selbstsicher. Gerade ist sie, wegen des schlechten Einflusses den sie auf andere hat, von ihrem teuren Privatinternat suspendiert worden.Mona ist seit dem Krebstod ihrer Mutter Waise, den Vater hat sie nie gekannt. Mit ihrem Bruder Phil lebt sie ber einem heruntergekommenen Pub. Seit Phil wegen Raub, Einbruch und Schlgereien aus dem Knast entlassen wurde und Gott entdeckt hat, ist er Mona fremd geworden und sie noch verlorener.So verschieden Mona und Tamsin auch sind, so sehr spren sie eine Seelenverwandtschaft. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche, erotische Beziehung. Sie schwren sich ewige Treue, doch whrend sich die eine darauf verlsst, spielt die andere nur ein gefhrliches Spiel.
Was ist Verrat?" My summer of love " ist ein wunderschöner, sehr trauriger Film, mit weich gezeichneten Bildern.
Die Art der visuellen Darstellung lässt bereits am Anfang der filmischen Handlung vermuten, dass hier sehr zarte Gefühle , dass hier feine seelische Belange thematisiert werden sollen.
Die junge Mona ( Natalie Press) und die gleichaltrige Tamsin ( verkörpert von der hinreißend schönen Emely Blunt) begegnen einander an einem Sommertag. Tamsin, hoch zu Pferde, ist die Tochter aus wohlhabendem Hause, die auf dem Landsitz ihrer Eltern gerade Ferien macht. Mona räkelt sich amüsiert und neugierig im Gras als die beiden zufällig aufeinander treffen. Die Mädchen reden ein paar Sätze miteinander. Tamsin lädt daraufhin Mona zu sich nachhause ein.
Die Upperclass-Tochter ist gelangweilt, etwas exzentrisch und wohl ein wenig einsam. Ein Mädchen mit überbordender Fantasie.
Monas sozialer Background ist höchst unerfreulich. Ihre Mutter und ihr Vater sind bereits verstorben. Sie lebt mit ihrem Bruder gemeinsam im Elternhaus. Dort hatte einst ihre Mutter einen Pub geführt.
Monas Bruder, ein mehrfach vorbestrafter, zur Gewalttätigkeit neigender Krimineller hat offenbar den Weg zu Gott gefunden und predigt jetzt. So ist aus dem Pub eine Betstube geworden . Mona empfindet, dass sie ihr Zuhause verloren hat.
Der junge Mann möchte andere bekehren und das Böse durch Gebete aus dem Tal, in dem er und seine Schwester leben, verbannen. Mona ist skeptisch, sieht im Tun ihres Bruders bloßen Hokuspokus.
Das kluge, äußerst sensible Underdog-Mädchen sehnt sich nach Zuneigung, ohne diese je erfahren zu haben. Während einer Affäre mit einem doppelt so alten , verheirateten über die Dörfer tingelnden Sänger lernt sie die Liebe leider nicht kennen, denn dieser Muskelprotz nutzt ihren Körper einzig dazu, um in ihr zu onanieren. Da Mona keine Vergleich hat, glaubt sie , das dies die Liebe sei. Als er das Mädchen überdrüssig hat, lässt der prollige Typ Mona kalt abblitzen.
Unglücklich und ihre Entwertung fühlend besucht sie nun Tamsin, erzählt ihr von ihren Nöten , ihrer Verlassenheit. Die gebildete Tamsin beginnt daraufhin über Nietzsche zu sprechen und macht die aufgeweckte Mona neugierig. Endlich fühlt sie sich verstanden.
Die beiden Mädels verbringen von nun an viel Zeit gemeinsam. Sie mögen sich, schwören sich ewige Treue. Man mache sich bitte klar, es sind immer noch spielende Mädchen , die aber kurz vor der Schwelle zum Frausein stehen!
Sie sind in jenen Sommertagen mental so eng beieinander, dass sie sich auch körperlich nahe sein wollen. Dass sie sich innig küssen und berühren ist nur konsequent. Sie deshalb als Lesben zu bezeichnen, halte ich für mehr als überzogen.
Mona glaubt an die Innigkeit der Beziehung, doch für Tamsin endet diese als ihr Schulalltag wieder beginnt. Als Mona mit dem Ende des gemeinsamen Sommers konfrontiert wird , empfindet sie Verrat und reagiert leidenschaftlich........
Ein interessanter Film, der gekonnt die Gefühlswelt irritierter junger Mädchen auslotet.
Sehr gut gemacht!
Empfehlenswert!
*Langweilig*Also.. ich hatte mir echt viel von dem Film versprochen, aber ich fand ihn einfach nu schlecht! Die ganze Atmosphäre wärend des Filmes ist einfach komisch. Dazu ist der Film von dem ganzen Bibelgeschwafel durchzogen, was fast einen größeren Anteil hat als die eigentliche Geschichte. Ich was sehr enttäuscht und kann von dem FIlm nur abraten! Es gibt viele andere Filme die wesentlich besser sind!
Eine unkonventionelle LiebesgeschichteMona und Tamsin, zwei sehr unterschiedliche Mädchen lernen sich in einem Sommer kennen und lieben. Beide haben ihre eigenen Probleme und suchen den Ausweg aus diesen in der Liebe zueinander.
Monas Mutter ist an Krebs gestorben, ihren Vater kennt sie nicht und nun hat ihr Bruder dem Alkohol abgeschworen und die Familienkneipe in ein Gebetshaus umgewandelt. Tamsin wurde vorübergehend des Internats verwiesen und verbringt nun den Sommer im Landhaus ihrer Eltern, während ihr Vater dank Abwesenheit ihrer Mutter seine Sekretärin vögelt. Langsam aber stetig wird die Beziehung der beiden Mädchen immer intensiver, bis zu ihrem tragischen Ende.Den Charme des Films zeichnet die Art und Weise aus, wie Mona und Tamsin immer wieder ihre Probleme bewältigen, so wird schon mal ein Gartenzwerg durch das Autofenster des Vaters geworfen, während der es gerade mit seiner Sekretärin treibt.
Die schauspielerische Leistung der Schauspieler ist absolut überzeugend und auch die Darstellung der christlichen Glaubensgemeinschaft ist an sich schon faszinierend. Der Film hat eine dichte Atmosphäre mit stimmungsvollen Bildern und einem wunderschönen Soundtrack, der eine etwas andere Liebesgeschichte abrundet.Unbedingt Sehenswert.
Blunt TOP!Ziemlich abgedreht! Schade, daß die meisten Lesbenfilme so alternativ sind, daß beinahe die Realität verloren geht. Allerdings reißt die überragende schauspielerische Leistung von Emily Blunt(Der Teufel trägt Prada) alles raus, sodaß der Film doch eine lohnenswerte Sonntagsmittagsunterhaltung wird. 5 Sterne für Blunt, 2 für den Rest.
In Ordnung, aber eher nicht zu empfehlen.Der Film ist die meiste Zeit über eher langweilig. Das Ende kommt zu plötzlich und abgehackt. Es ist ein enttäuschendes Ende. Die Schauspieler spielten ihre Rolle ganz gut, soweit es ihnen möglich war.
Der nötige Charme, Humor und die beschriebene Leidenschaft fehlen leider komplett. Schade!