Wer auch immer sich für eine Theorie moralischer bzw. humaner Praxis interessiert, findet in der 'Nikomachischen Ethik' des Aristoteles eines der wenigen bis heute einschlägigen Grundmodelle. Im Mittelpunkt der ebenso nüchternen wie umsichtigen Analyse stehen u.a. die Begriffe Glück, Tugend, Entscheidung, Klugheit, Unbeherrschtheit, Lust und Freundschaft. Die Aristotelischen Ausführungen sind keineswegs nur von historischem Interesse, sondern üben auch auf die ethische Debatte der Gegenwart entscheidenden Einfluß aus. Die 13 Beiträge dieses Bandes legen die Grundlagen der Aristotelischen Untersuchung ebenso dar wie den modernen Hintergrund ihrer Rezeption.
Mit Beiträgen von John L. Ackrill, Günther Bien, Theodor Ebert, Hellmuth Flashar, Otfried Höffe, Wolfgang Kullmann, Christof Rapp, Friedo Ricken, Anthony Price, Richard Robinson und Ursula Wolf.