Sick, Bastian

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Der Sensationserfolg als aufwändig gestaltete Hardcover-Ausgabe
Fast 2 Millionen begeisterte Leser hat Bastian Sicks »Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod« bislang gefunden. Grund genug, dies mit einer Schmuckausgabe geprägter Leineneinband, Lesebändchen, farbiges Vorsatzpapier und ein für diesen Band eigens erstelltes Register zu feiern.
Bastian Sick ist ein kleines Wunder gelungen. Wer bislang mit Grausen an den schulischen Grammatikunterricht gedacht hatte, las plötzlich freiwillig über Zeichensetzung, den korrekten Plural oder guten Stil im Deutschen. Im März 2006 strömten 15.000 Zuschauer in die ausverkaufte KölnArena, um den »beliebtesten Sprachlehrer der Nation« (FAZ) live zu erleben. Sicks Erfolgsgeheimnis: Er ist kein grimmiger Erbsenzähler, sondern erzählt Geschichten anschaulich und mit viel Humor.
Inzwischen sind Bastian Sicks Kolumnen und Einwürfe zur deutschen Sprache Klassiker. Seine Leser schmunzeln, wenn sich beim Frühstück wieder über die, das oder der Nutella gestritten wird, wenn von Espressis oder Visas die Rede ist. Unnötige Anglizismen, inflationäre Apostrophe und überflüssige Bindestriche entgehen dem aufmerksamen Leser nunmehr genauso wenig wie falsche Mehrzahl oder inkorrektes Perfekt. Alle sind am Ende ein wenig schlauer dank des »Dativs« und nicht dem Dativ zum Trotz.


  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Ausstattung: 2006. 233 S.
  • ISBN: 3462037269
  • Preis: 15,00 €

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