Die am Rande des Welzheimer Waldes im östlichen Albvorland gelegene ehemalige Reichsstadt Schwäbisch Gmünd war im 12. und 13. Jahrhundert staufischer Verwaltungsmittelpunkt, im 14. Jahrhundert Mitglied des Schwäbischen Städtebunds. Bis zur Reformation, während der die Stadt als eine der wenigen Reichsstädte altgläubig blieb, erlebte Gmünd ihre größte Blütezeit durch den Handel mit Tuchen und Weinen und durch die Herstellung von Sensen; ab dem 17. Jahrhundert gewann das Gold- und Silberhandwerk zunehmend an Bedeutung. Der 2. Weltkrieg ließ die Stadt, die ab 1803 Sitz des Oberamts Gmünd war, von Zerstörungen verschont. In den Auseinandersetzungen um den Nato-Doppelbeschluss noch einmal zu besonderer Bedeutung gekommen, zeigt sich die große Kreisstadt heute mit liebevoll renovierten Patrizierhäusern, Kirchen und Klöstern.
Brockhaus-1809: Herrmann oder Arminius · August Herrmann Franke
Brockhaus-1911: Schwäbisch-Gmünd · Gmünd [3] · Gmünd · Gmünd [2] · Schwäbisch-Hall · Herrmann [4] · Herrmann · Herrmann [2] · Herrmann [3]
Eisler-1912: Herrmann, Wilhelm
Meyers-1905: Schwäbisch-Gmünd · Gmünd · Geiger von Gmünd · Schwäbisch-Hall · Schwäbisch-Bayrische Hochebene · Schwäbisch · Herrmann
Pagel-1901: Herrmann, Friedrich Salomon
Pataky-1898: Herrmann, Christine
Pierer-1857: Schwäbisch-Gmünd · Gmünd · Schwäbisch-Österreich · Schwäbisch-Sächsische Concordienformel · Schwäbisch-Hall · Schwäbisch · Herrmann