Paris, Gilles

Autobiografie einer Pflaume

Autobiografie einer Pflaume
  • Verlag: btb Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2007-01-02
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 240
  • ISBN: 3442734800
  • EAN: 9783442734801
  • Amazon.de Verkaufsrang: 536.884
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Beschreibung von buecher.de

Ein gewitzter Waisenjunge boxt sich durch.
Er hat versehentlich seine fernsehsüchtige Mutter erschossen. Im Kinderheim erfährt der kleine Icare dann zum ersten Mal Zuneigung und Freundschaft. Nicht so sehr von Erwachsenen. Die müsste man mal richtig schütteln, damit sie verstehen und liebevoll und ehrlich sein können, findet Icare, den alle nur Pflaume nennen. Der wilde kleine Junge erlebt jede Menge lustiger und auch gefährlicher Abenteuer, und schließlich wird sogar sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen ... eine Mutter für ihn!
'Einfach wunderbar!' - Freundin
'Dieses Buch ist so irre traurig, so irre rührend, so irre einfühlsam und dabei trotzdem unheimlich komisch.' - Bild am Sonntag

Product Description

Autobiografie einer Pflaume

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So wie es aussieht, hat der neunjährige Icare im Leben immer Pech. Erst ist sein Papa auf Weltreise gegangen -- "mit einer Pute", wie seine Mutter immer sagt. Und dann hat er auch noch eine Mutter, die oftmals Blödsinn redet. Über das Leben zum Beispiel, dass in den schlimmsten Momenten so schlimm ist wie der graue Himmel, "mit diesen bescheuerten Wolken, die nur Pech auf unsereins pinkeln". Deshalb würde Icare am liebsten den Himmel umbringen, der ihn so klein erscheinen lässt unter seiner Größe. Stattdessen aber bringt er seine Mutter um, aus Versehen zwar, aber immerhin, es ist nicht mehr gut zu machen. Icare muss ins Waisenhaus, und von da an scheinen sich die Gewitterwolken über seinem Kopf erst recht zusammenzubrauen. Aber dann kommt doch alles anders. Denn Icare, den alle nur Pflaume nennen, findet ungewöhnliche und äußerst verschiedene, aber gute Freunde als Elternloser: den selbstbewussten Simon und den ewig essenden Jujube zum Beispiel, oder die ängstlichen Heimbewohner Alice und Ahmed. Und dann ist da ja auch noch Camille, die plötzlich im Waisenhaus auftaucht und Icare mit ihren grünen Augen den Kopf verdreht. Von der Verschwörung der Kinder gegen die Welt der Erwachsenen erzählt Paris in seinem zweiten Roman, von erwachender Liebe und erwachendem Mut. Das er es aus der Perspektive eines Kindes tut, macht Autobiografie einer Pflaume erst recht zu einem unvergesslichen Lektüreerlebnis, dass sich mit viel Humor, Sensibilität und Ironie wohltuend abhebt vom oftmals grauen Himmel der Gegenwartsliteratur. --Thomas Köster

Autobiografie einer Pflaume