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Bill Brysons amüsante Reise in das Herz Amerikas.
Mit Mitte zwanzig kehrt Bill Bryson dem verschlafenen Mittleren Westen Amerikas den Rücken, um Jahre später voll Heimweh zurückzukehren. In einem alten Chevrolet macht er sich auf die 14.000 Meilen lange Fahrt durch das Amerika seiner Jugend. Und mit liebevoller Ironie beschreibt er die Stationen seiner Reise, erzählt von Begegnungen mit schrulligen Einwohnern und von Orten, die er kurzerhand in Coma oder Dead Squaw umbenennt. Dabei zelebriert er, pendelnd zwischen Witz und Wehmut, auch einmal mehr den amerikanischen Traum von Freiheit und Abenteuer.- Vom Autor der Bestseller 'Eine kurze Geschichte von fast allem' und 'Picknick mit Bären'.
Wie immer - sehr unterhaltsam!Bill Bryson hat auch in diesem Buch bewiesen, mit wieviel Witz und Humor er seine Reisen beschreibt. Hier und dort wird er auch ein bisschen traurig und melancholisch - aber das gehört wohl dazu, wenn man feststellen muß, daß nichts von dem "guten alten Amerika" mehr so ist, wie es einmal war. Ich liebe ja die Bücher von Bill Bryson - nur dieses weist leider einige Längen auf - deshalb auch nur 4 Sterne.
Eine Liebeserklärung und eine BestandsaufnahmeKnapp 20.000 Meilen hat Bill Bryson in dem Wagen seiner Mutter hinter sich gebracht, hat die Vereinigten Staaten von Nord nach Süd, von Ost nach West durchquert und sie dabei mit sowohl mit dem Blick des Heimkehrers, der Stolz auf sein Vaterland ist, und dem des skeptischen Neuankömmlings betrachtet, dem vieles fremd und sonderbar erscheint. Seine Beobachtungsgabe, sein Gespür für Details, seine Sprachgewandtheit und nicht zuletzt seine direkte Art, die Dinge beim Namen zu nennen, lassen ihn vor dem Hintergrund seiner Kinder- und Jugendzeit in Iowa und den Urlaubsfahrten mit der Familie ein lebendiges Bild Nordamerikas zeichnen. Gerade die Tatsache, dass er nicht ausschweifend über die Golden-Gate-Bridge, die Freiheitsstatue oder Disneyland berichtet, sondern stattdessen über Gespräche mit in die Jahre gekommenen Barschlampen, rassistischen, hinterwäldlerischen Tankwarten oder honigsüßen, geschmacklosen Drugstoreverkäuferinnen, die aussehen wie Flüchtlinge aus den Fünfzigern, machen dieses Buch so lesenswert und grenzen es deutlich von blutleeren, oberflächlichen Reiseberichten ab.
Ein Amerikaner kehrt heimBill Bryson kehrt nach Jahren wieder in den Mittelwesten der USA zurück, dem er einst den Rücken kehrte und nach England auswanderte. Der Mittelwesten steht für Konservatismus, Patriotismus und Kleinstadtmentalität und eben in diesen Kleinstädt gedieh und gedeihen so eminent individualistische Talente wie: Ernest Hemingway (Schriftsteller), Abraham Lincoln (Politiker) Spencer Tracy (Schauspieler), F.Scott Fitzgerald (Schriftsteller), James Dean (Schauspieler), John Dillinger (Gangster), Marlon Brando, Montgomery Clift, Robert Zimmermann alias Bob Dylan (Vortragskünstler und Lyriker)Konservativ gewiß, diese Gegend, aber eben auch Heimstatt jenes unverwechselbar amerikanischen Individualismus. Bryson begibt sich im alten Chevy seiner Mutter auf eine Entdeckungsreise durch das Amerika seiner Jugend: Was er findet sind hemmungslose Zersiedelung, Brutalkapitalismus, Verkommerzialisierung, aber dann auch: wunderbare Orte, Seen, weite Prärielandschaften und die Individualisten des Mittelwestens.Bryson schreibt und schreibt, mal zynisch, mal zutiefst traurig, dann lachend und sentimental: Ein gutes Buch, ein Buch über das Leben und das Überleben in den USA der Gegenwart.
Ein absolutes Muss für USA-Liebhaber!!!Auf diese Buch bin ich mehr oder weniger durch Zufall gestoßen. Denn eigentlich bin ich nicht gerade ein begeisterter Leser von - leider zumeist trockener - Reiseliteratur. Doch "Straßen der Erinnerung" hat mich vom ersten Satz an regelrecht gefesselt.Bill Bryson schildert äußerst witzig und humorvoll die Reise durch sein Heimatland. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen Reisebericht der herkömmlichen Art, denn der Autor bereist dieses "weite Land" mit den Augen eines US-Amerikaners, der nun schon seit vielen Jahren in Europa lebt."Straßen der Erinnerung" ist für eine Leserschicht gedacht, die nicht nur für die Glitzer- und Glamour-Welt Hollywood's Augen und Ohren hat, sondern die gerne auch mal hinter die Fassaden blickt. Und grade eben durch die Schilderung des "Small town America" ist dieses Buch so spannend und interessant. Und immer wieder verknüpft Bill Bryson augenblicklich Erlebtes mit amüsanten Begebenheiten aus seiner Kindheit und Jugend. Der Autor versteht es, seine Leser über mehr als 270 Seiten in seinen Bann zu ziehen.Natürlich könnte ich noch etliche Zeilen mit Lobeshymnen auf dieses Werk füllten. Dies würde jedoch sicher den vorgegeben Rahmen sprengen. Am besten ist nach wie vor: einfach selbst mal lesen. (Etliche meiner Bekannten folgten meinem Rat und waren ebenso begeistert!)Abschließend kann ich nur nochmals sagen: Für USA-Liebhaber ein absolutes Muss!!!
Ein Amerikaner kehrt heimBill Bryson kehrt nach Jahren wieder in den Mittelwesten der USA zurück, aus dem er ernst entfloh und nach England auswanderte. Der Mittelwesten steht für Konservatismus, Patriotismus und Kleinstadtmentalität und eben in diesen Kleinstädt gedieh und gedeihen so eminent individualistische Talente wie: Ernest Hemingway (Schriftsteller), Abraham Lincoln (Politiker) Spencer Tracy (Schauspieler), F.Scott Fitzgerald (Schriftsteller), James Dean (Schauspieler), John Dillinger (Gangster), Marlon Brando, Montgomery Clift, Robert Zimmermann alias Bob Dylan (Vortragskünstler und Lyriker)Konservativ gewiß, diese Gegend, aber eben auch Heimstatt jenes unverwechselbar amerikanischen Individualismus. Bryson begibt sich im alten Chevy seiner Mutter auf eine Entdeckungsreise durch das Amerika seiner Jugend: Was er findet sind hemmungslose Zersiedelung, Brutalkapitalismus, Verkommerzialisierung, aber dann auch: wunderbare Orte, Seen, weite Prärielandschaften und die Individualisten des Mittelwestens.Bryson schreibt und schreibt, mal zynisch, mal zutiefst traurig, dann lachend und sentimental: Ein gutes Buch, ein Buch über das Leben und das Überleben in den USA der Gegenwart.
Brockhaus-1809: Die Grenville's-Bill · Die Bill
Brockhaus-1911: Straßen · Zur Straßen · Bill of rights · Bill · MacKinley-Bill · Bill [2] · Dingley-Bill
Kirchner-Michaelis-1907: Erinnerung
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