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Tipi kann ihr Glück kaum fassen: Seit sie mit Ralf zusammen ist, läuft alles perfekt. Doch beim Küssen merkt Tipi: Irgendetwas stimmt nicht mit Ralf. Prompt schlägt ihre beste Freundin Mags vor, Ralfs Beziehungstauglichkeit zu testen, und dabei macht Tipi eine erstaunliche Entdeckung nach der anderen.
LesespaßTipi wünscht sich einen Freund. Genau genommen fragt sie sich schon, was bei ihr nicht stimmt, weil sie noch nie einen hatte. Wahrscheinlich ist sie zu anspruchsvoll. Aber dann kommt Ralf in die Klasse und scheint direkt von der Guten Fee gesandt. Und dann interessiert sich dieser Schönling auch noch für Tipi! Alles scheint ideal. Aber dann läuft es doch nicht so traumhaft, wie Tipi es sich vorgestellt hat ...
Tipis Versuche, ihren Ralf doch noch auf Linie zu bringen, ihre Selbstzweifel und letztlich rechtschaffene Wut sind zwar witzig, aber auch durchaus realistisch geschildert. Lesespaß mit ein bisschen Tiefgang.
'Cool'Der Titel dieser Rezension stammt, ehrlich gesagt, nicht von mir, sondern von meiner sonst ziemlich kritikfreudigen Tochter. Nachdem sie das Buch geliehen bekam, wollte sie gleich sämtliche weiteren Teile der Serie zu Weihnachten. Ich habe dann selbst mal reingelesen und bin ebenfalls begeistert. Das Buch ist leicht zu lesen und lustig, aber die Charaktere erscheinen glaubhaft. Man fühlt mit den Dreizehnjährigen, die sich hier mit den Problemen der ersten Liebe herumschlagen, und lacht über die pfiffigen Dialoge.
Kurz zum Inhalt: Tipi meint, dass sie sich verliebt hat. Oder passt Ralf nur so gut zu ihrem 'Wunschzettel', dass sie ihn einfach lieben muss? Er jedenfalls benimmt sich merkwürdig, und Tipi beginnt bald daran zu zweifeln, dass er sie wirklich mag. Aber mit Ralf zusammen ist alles einfacher, sie wird von der Clique akzeptiert, ihre Eltern sind weniger streng ... Tipi weiß nicht Recht, ob sie das alles aufgeben will. Und dann ist da auch noch Tobias, den sie eigentlich nett findet, obwohl er doch hoffnungslos 'uncool' ist.
Perfekte Unterhaltung - bei der das Denken trotzdem nicht ausgeschaltet wird.
Locker, aber nicht seichtDieses Buch ist das erste in einer bisher vierteiligen Serie, die in der immer gleichen Gruppe von Jugendlichen spielt. Allerdings stehen in jedem Buch andere Mädchen und Jungen im Mittelpunkt, so dass man nach und nach alle Charaktere näher kennen lernt. Dabei schreibt Leonie Bell flott und witzig, ohne allerdings in die typischen Albernheiten des 'Hilfe, ich bin dreizehn und noch ungeküsst!'-Genres zu verfallen. Sie nimmt die Probleme ihrer Hauptpersonen wirklich ernst, manchmal meint man, die Geschichten seien selbst erlebt oder doch zumindest in ganz realen Gruppen von Jugendlichen beobachtet.
In diesem ersten Band geht es um den ersten Freund der dreizehnjährigen Tipi, deren Eltern, was 'Ansichten über die Liebe' angeht, noch tief im 19ten Jahrhundert verhaftet sind. Tipi soll sich nicht schminken, darf nur unter strengsten Auflagen auf Partys - und wenn sie sich doch mal durchsetzt, geht garantiert alles schief. Aber dann taucht Ralf in ihrer Klasse auf, und alles wird anders. Dies ist schließlich ein Junge ganz nach dem Geschmack ihrer strengen Eltern, und plötzlich tun sich Tipi ganz neue Freiheiten auf. Aber ist Ralf wirklich verliebt in das Mädchen? Oder nutzt er sie nur aus? Was sind Freiheiten wert, wenn sie nur in neue Abhängigkeiten führen? Tipi muss schließlich eine schwere Entscheidung treffen, aber zum Glück sind da ihre Freundin Mags - und der eigentlich ganz 'uncoole' Tobias - die ihr dabei zur Seite stehen.
Adelung-1793: Mich · Nicht (3) · Nicht (2) · Nicht (1), der
Brockhaus-1911: Mich. · Nach Kanossa gehen wir nicht · Noch ist Polen nicht verloren · Blutige Hand nimmt nicht Erbe · Hier steh' ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir! Amen!
Eisler-1904: Nicht-Ich · Nicht zu unterscheidenden, Satz des · A = nicht Non-A
Kirchner-Michaelis-1907: Nicht-Ich
Meyers-1905: Mich · Mich. · Nach Canossa gehen wir nicht · Noch ist Polen nicht verloren · Autorität, nicht Majorität! · Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen! · Ein Kaiserwort soll man nicht drehn noch deuteln
Pierer-1857: Straf-mich-Gott-Bibel · Mich · Secte der Gott nicht Fürchtenden