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Der britische Gentleman Phileas Fogg wettet 1872 in seinem Herrenclub, dass er es schafft in 80 Tagen einmal die Erde zu umrunden. Zusammen mit seinem Diener Passepartout macht er sich per Schiff und Eisenbahn auf die turbulente und abenteuerliche Reise, die in von Ägypten über Indien nach Hong Kong, von dort nach Japan, dann in die USA und schließlich über Irland wieder zurück nach England führt. Erschwert wird Foggs Reise allerdings durch den Detektiv Fix, der in Phileas Fogg einen gesuchten Bankräuber zu erkennen glaubt und sich an seine Fersen heftet. Als Fogg und sein Diener schließlich rechtzeitig in England eintreffen werden sie von Fix verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Obwohl sich ihre Unschuld schnell herausstellt und sie am nächsten Morgen freikommen, scheint die Wette und damit Foggs gesamtes Vermögen verloren. Aber Fogg und Passepartout ist ein Berechnungsfehler unterlaufen: Auf ihrer Reise von Ost nach West haben sie einen Tag gewonnen. Fogg betritt pünktlich auf
die Sekunde seinen Herrenclub, wo seine Wettgegner gerade auf ihren Sieg anstoßen wollten.
Großartiger Roman - tolle Übersetzung!Eines vorneweg: Meine Rezension bezieht sich auf das Buch und NICHT auf das Hörbuch.
Von klein auf hat mich die Geschichte von Jules Verne fasziniert. Ich habe die Filme verschlungen und als Kind mir etliche Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen. Jetzt nach langer Zeit, habe ich "In 80 Tagen um die Welt" mal wieder im Fernsehen gesehen. Das Feuer ist sofort wieder entfacht und ich wollte mir daher sofort die Geschichte als Buch kaufen. Aber welches? Mittlerweile gibt es dutzende verschiedene Versionen und Übersetzungen - die meisten gekürzt!
Nach langem hin und her habe ich mich nun für diese Version entschieden und den Kauf nicht bereut:
Übersetzung:
Es handelt sich hier um eine neue Übersetzung, welche von Sabine Hübner stammt. Die Übersetzung ist hervorragend - von der Art und Weise der Sprache scheint sie sehr nah am französischen Original zu liegen!
Kürzungen:
Vermutlich keine Kürzungen. Der Patmosverlag wirbt mit dem Begriff "Vollständige Ausgabe" und mir sind auch keine Kürzungen aufgefallen (im Gegensatz zum Hörbuch!). Allerdings habe ich das französische Original mangels guter Französischkenntnisse nie gelesen.
Sonstiges:
Was ich wirklich klasse an dem Buch finde ist, dass alle Illustrationen von Alphonse de Neuville und Léon Benett aus dem französischen Original mit im Buch sind. Wirklich eine Bereicherung!
Fazit: Wer sich im Dschungel der vielen "In 80 Tagen um die Welt" - Ausgaben nicht entscheiden kann, der kann mit gutem Gewissen dieses Buch kaufen. Vollständig, gut übersetzt und mit allen Illustrationen des Originals. Einfach TOP!
Achtung - Kinderbuchausgabe! Für Erwachsene ein MißgriffEs handelt sich bei der Omnibus-Klassiker-Ausgabe (s.o.) um ein Kinderbuch! Die Sprache ist vereinfacht und der Satzbau radikal gekürzt. Es gibt eigentlich genug Kinder- und Jugendliteratur: Ich sehe keine Veranlassung, auch noch die Klassiker zu verhunzen, bis wir irgendwann alle nicht mehr über das sprachliche Niveau von nachmittäglichen Fernseh-Talk-Shows hinauskommen.
Schneller ReisenGanz ehrlich gesagt, heute liest sich dieser Klassiker schon sehr wie ein Kinderbuch. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass sich unser Wissen über fremde Länder gegenüber dem 19. Jahrhundert deutlich verbessert hat, sondern auch an dem veränderten Gefühl für Dramaturgie und der Darstellung der Protagonisten in Romanen. So scheint dem Leser die Person des Phileas Fogg, seine Wette und sein ungewöhnliches Verhalten nur schwer die heute übliche Identifikation mit dem Helden zu ermöglichen. Auch die Selbstbeschränkung von Passpartout auf seine Rolle als Diener kommt einem im Zeitalter der 37,99 Stunden Tarifarbeitsverträge eher fremd vor.
Auf der anderen Seite hat man hier natürlich ein Highlight der Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts vor sich. Das Buch hat eine sehr dynamische Erzählweise, nicht zu viele Unwahrscheinlichkeiten, viel Spannung und herrlich spleenige Charaktere. Eine schöne Frau kommt auch vor. Wenn man bereit ist, sich auf diese Geschichte einzulassen, hat man herrlich viel Spaß, deutlich mehr als in einigen der vielen Verfilmungen des Stoffes. Wenn nicht, empfehle ich es aber immer noch als Kinderbuch, der Nachwuchs lernt unterhaltsam ferne Länder kennen, aber auch Eigenschaften wie Haltung, Engagement, Treue, Heldenmut, Aufrichtigkeit und so weiter. Die Kinder werden es lieben.
Schneller ReisenGanz ehrlich gesagt, heute liest sich dieser Klassiker schon sehr wie ein Kinderbuch. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass sich unser Wissen über fremde Länder gegenüber dem 19. Jahrhundert deutlich verbessert hat, sondern auch an dem veränderten Gefühl für Dramaturgie und der Darstellung der Protagonisten in Romanen. So scheint dem Leser die Person des Phileas Fogg, seine Wette und sein ungewöhnliches Verhalten nur schwer die heute übliche Identifikation mit dem Helden zu ermöglichen. Auch die Selbstbeschränkung von Passpartout auf seine Rolle als Diener kommt einem im Zeitalter der 37,99 Stunden Tarifarbeitsverträge eher fremd vor.
Auf der anderen Seite hat man hier natürlich ein Highlight der Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts vor sich. Das Buch hat eine sehr dynamische Erzählweise, nicht zu viele Unwahrscheinlichkeiten, viel Spannung und herrlich spleenige Charaktere. Eine schöne Frau kommt auch vor. Wenn man bereit ist, sich auf diese Geschichte einzulassen, hat man herrlich viel Spaß, deutlich mehr als in einigen der vielen Verfilmungen des Stoffes. Wenn nicht, empfehle ich es aber immer noch als Kinderbuch, der Nachwuchs lernt unterhaltsam ferne Länder kennen, aber auch Eigenschaften wie Haltung, Engagement, Treue, Heldenmut, Aufrichtigkeit und so weiter. Die Kinder werden es lieben.
Ein gutes BuchIn 80 Tagen um die Welt
Jules Verne„Ein echter Engländer scherzt nie, wenn es sich um eine ernsthafte Wette handelt.“, antwortete Fogg. „Ich wette 20 000 Pfund mit jedem, der die Wette halten will, dass ich die Reise in 80 Tagen vollende. Wollen sie die Wette halten?“InhaltDer Gentleman Phileas Fogg ist ein reicher Londoner, dem Pünktlichkeit über alles geht. Er schließt eines Tages eine Wette mit seinen Whistfreunden ab. Eine Reise um die Welt in achtzig Tagen soll mit Zug, und Schiff unternommen werden. Fogg bricht noch am selben Abend mit seinem Diener Passparout auf. Verfolgt von dem Polizeiagenten Fix, der Fogg für einen Bankräuber hält, jagen sie um die Welt, immer auf der Flucht vor der Zeit.RezensionDie weltbekannte Geschichte von Phileas Fogg und seiner achtzigtägigen Reise um die Erde, hat schon viele Generationen begeistert. Auch ich konnte mich dieser Begeisterung nicht entziehen, obwohl die Geschichte selbst, ja allgemein bekannt ist. Hin und wieder lustige Stellen, lassen die buntbeschriebene Welt hell aufleuchten, und obschon der Ausgang des Romans eigentlich schon am Anfang klar ist, wird es Richtung Endspurt immer spannender, sodass es einen fast zerreist.
DamenConvLex-1834: Janin, Jules
Eisler-1912: Barni, Jules · Simon, Jules François · Gaultier, A. Jules de · Compayré, Jules-Gabriel · Lachelier, Jules · Gaultier, Jules de · Pioger, Jules · Payot, Jules
Heiligenlexikon-1858: Jules, St.
Pagel-1901: Rochard, Jules-Eugène · Tillaux, Jaul-Jules · Péan, Jules · Regnaud, Jules · Bergeron, Étiennes-Jules · Bucquoy, Marie-Edime-Jules · Worms, Jules · Baillarger, Jules-Gabriel-François · Parrot, Marie-Jules · Baillarger, Jules-Gabriel-François · Béclard, Jules · Åkerman, Jules Heribert · Arnould, Jules Hippolyte · Luys, Jules-Bernard · Marey, Etienne-Jules · Béhier, Louis-Jules · Gavarret, Jules