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Tödlicher Sturz.
Zur Vergangenheit von Maria KallioDieser Krimi gehört chronologisch gesehen nach "Alle singen im Chor".
Maria ist wieder in ihrer Heimatstadt und wohnt bei ihren Eltern. Sie trifft viele Jugendfreunde wieder, spannend vor allem das Wiedersehen mit ihrer alten Jugendliebe Johnny. Der Mordfall ist sehr rätselhaft und wird auf Kallio-Art gelöst. Auch die Beziehung zu Antti, Marias Freund kommt nicht u kurz. Ein Muß für alle Kallio-Fans.
Ein weiterer Einblick in das Leben von Maria KallioAuch dieses Buch von Leena Lehtolainen macht wieder schlaflose Nächte. Es ist spannend von Anfang bis Ende und gibt uns einen weiteren kleinen Einblick in das Leben von Maria. Wir lernen ihre Heimat, ihre Eltern und ihre früheren Freunde kennen sowie die Landschaft, in der sie aufgewachsen ist. Hier passiert nun ein Mord bzw. zwei Morde, deren Aufklärung wirklich spannend bleibt bis zur letzten Minute und ein Happy End erwartet uns auch noch. Sehr spannend und empfehlenswert.
überflüssiger BeitragLeena Lehtolainen ist - dem Umschlagbild auf der Rückseite des Einbandes nach zu urteilen - eine sympathische und attraktive Frau, der der Erfolg um die Krimireihe ihrer Ermittlerin Maria Kallio von Herzen gegönnt sei. Wer aber Lehtolainen, wie "Brigitte", für "Finnlands Antwort auf Henning Mankell" hält, der kann beide schwerlich gelesen haben.
"Kupfergold" ist schlicht ein Roman einer Reihe, die sicher in früheren Bänden mal stärker gewesen ist. Lehtolainen schreibt in einem locker leichten Stil ohne Widerhaken und Tiefgang, der im besten Sinne Unterhaltungsliteratur sein kann, dessen Ausprägungen wie diesen Roman man aber auch getrost für überflüssig halten kann.
Hier wird Maria Kallio in ihre Geburtsstadt auf eine Vertreterstelle gesetzt, wo sie ein bisschen in Jugenderinnerungen schwelgen, ihre Jugendliebe treffen darf, wo Erinnerungen an die Bandvergangenheit den Rock'n Roll der 70er beschwören und bald, wie könnte es anders sein, alte Bekannte und Freunde in Mordverdacht geraten.
Da wird ein bisschen Atmosphäre des finnischen Kleinstadtlebens hingetupft, die Familienprobleme der Ermittler angerissen, ein bisschen Korruption in der Lokalpolitik aufgedeckt und schließlich werden zwei Morde begangen, deren Sinn nicht ganz nachvollziehbar ist wie auch die finale Auflösung des wirtschaftskriminellen Hintergrunds alles andere als plausibel erscheint. Leider können neben der Geschichte auch die Charaktere nicht fesseln, alles wirkt ein wenig konstruiert, als ob man es woanders schon psychologisch überzeugender gelesen hätte.
Der Mörder erweist sich zudem als selten dämlich und tollpatschig, was den Showdown dann auch noch so verpatzt, wie es sonst nur die Amerikanerinnen der zweiten Reihe hinbekommen.
Kurz: ein Roman, den man lesen kann, wenn man 100prozentiger Lehtolainen-Fan ist, aber sicher nicht muss.