Carroll, Bernadette

Wer niemals seine Chefin küsst

Wer niemals seine Chefin küsst
  • Verlag: Blanvalet
  • Erscheinungsdatum: 2006-12-11
  • Format: Broschiert
  • Umfang: 381
  • ISBN: 3442363209
  • EAN: 9783442363209
  • Amazon.de Verkaufsrang: 809.157
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Beschreibung von buecher.de

Niamh Lynch war immer gern als Personalchefin für das große Unternehmen HDD tätig. Doch jetzt würde sie am liebsten alles hinschmeißen: Denn der Vorstand hat zahlreiche Veränderungen angekündigt - und Niamh deren Organisation übertragen. Ganz besonders schwierig wird es für die junge Frau natürlich, wenn sie Kollegen wie dem charmanten Scott Morgan die Neuigkeiten beibringen muss ...Fesselnd, mitten aus dem Leben gegriffen und voll großer Gefühle!

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von liebesromanforum fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Schöne Lektüre

Wer dachte, er könnte wegen Titel, Coverbild und Klappentext auf einen Freche Frauen Roman schließen, hat sich getäuscht. Das nämlich, was viele der sogenannten Chick Lit Bücher ausmacht, fehlt hier nämlich oder steht im Hintergrund: witzige und/oder peinliche Pannen, der Kampf mit den Pfunden, Situationskomik, etc. Eigentlich handelt es sich hier eher um ein ernstes Buch, das Genre ist schwer zu bestimmen. Wir bekommen einiges von den privaten Problemen der Heldin mit: sie gibt sich die Mitschuld am Tod ihres Vaters, ihre Ehe droht zu scheitern - dennoch ist es kein Drama. Die Firma wird erpresst - dennoch ist es kein Thriller. Sie lernt einen attraktiven Kollegen näher kennen - dennoch ist es keine Liebesgeschichte.

Es ist die Geschichte einer ganz normalen erfolgreichen Frau, die Probleme mit sich herumschleppt und durch Zufall auf einige Ungereimtheiten in ihrer Firma stößt, die ihr zunächst banal erscheinen und erst später im Gesamtzusammenhang wichtig erscheinen. Sie reagiert wie jeder von uns reagieren würde: im Gegensatz zu vielen Helden/Heldinnen aus Thrillern realisiert sie nicht sofort die Gefahr, sondern tut es als Übertreibung ab. Dennoch hält sie nicht stur an ihrer Sichtweise fest, sondern ist einfach nicht auf so etwas gefasst. Als sie dann aber auf der Spur des Täters ist, wird das Buch noch ziemlich lange nicht spannend. Erst ganz zum Schluss kommt etwas Action ins Spiel. Trotzdem fand ich das Buch keine Sekunde lang langweilig. Gerade die Alltäglichkeit in der Firmenarbeit, im Umgang mit den Kollegen - all das hat das Buch sehr interessant zu lesen gemacht, wozu der flüssige Schreibstil der Autorin noch sein Übriges getan hat.

Mir hat die Lektüre Spaß gemacht. Es ist kein besonderes Buch, das einem noch lange im Gedächtnis haften bleibt, aber es lässt sich flott und sehr angenehm lesen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen. Man sollte eben nur beachten, dass es sich keinesfalls um einen Chick Lit Roman handelt, damit man nicht mit falschen Erwartungen an die Sache herangeht um seine Freude daran zu haben!

Diese Rezension von Mrs. fanden 0 von 1 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Dies ist kein Liebesroman ....

...obwohl sowohl Titelbild als auch Klappentext dies vermuten lassen. Es geht um eine IT-Firma, die erpreßt werden soll. Am Rande dieser Hauptgeschichte dreht sich das Liebeskarussell der verschiedenen Personen natürlich auch, aber nicht so, wie ich angenommen hatte. Schade, deswegen habe ich auch einen Stern abgezogen. Ansonsten ist das Buch sehr flüssig geschrieben, so dass ich es ohne Bedenken weiterempfehlen kann.

3 von 5 Sternen Staubtrocken, eher etwas für workaholics...

Leider hat mich dieser Roman nicht so überzeugen können wie "Der Preis des Glücks".

Niamh sitzt in der Personalabteilung einer japanischen Fa. in Australien.

Aufgrund von Arbeitsplatzabbau muss Sie mit ihren Kollegen mehreren Mitarbeitern kündigen.

Der Roman handelt nun die ganze Zeit in diesem begrenzten Umfeld und von den Problemen, die die gekündigten Mitarbeiter der Fa. jetzt teilweise machen.

Dabei geht es auch um Erpressung aus den eigenen Reihen und Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Niamh blieb trotz ihrer Eheprobleme, ihres guten Aussehens usw. für mich farblos. Die Autorin hat es nicht geschafft, den Personen soviel Leben einzuhauchen, dass man Symapthie oder Antipathie für die Personen empfindet. Mal eben so am Rande verlieben sich Niamh und Scott ineinander, eine gekündigte Mitarbeiterin wird mal eben wieder eingestellt und verliebt sich auch mal eben in den japanischen Firmenbeobachter (der schaut allen auf die Finger und gibt diese Infos an den Haupfirmensitz in Japan weiter.)

Mir ist die Story zu oberflächlich geschrieben, und auch das Ende ist meiner Meinung nach zu glatt gelaufen. Ein eingespeister Fehler in verschiedenen Systemen, der sich ganz schnell finden läßt, der Traum eines jeden IT Unternehmens.

Das Buch läßt sich in einem Rutsch gut lesen, hat nur leider meine Erwartungen nach dem ersten Roman nicht entsprochen.

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