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Dieses Buch enthält alles, von der computergestützten Datei über das korrekte Zitat bis zum Textverarbeitungsprogramm.
DünnAchtung, von den 190 Seiten (der Text beginnt auf S. 13) sind 40 Seiten der Darstellung der Neuen Rechtschreibung gewidmet. DUDEN will die anscheinend in jedem Buch mitverkaufen. 4 Seiten enthalten ein Literaturverzeichnis, das keiner braucht.
Viele Themen sind angerissen, z.B. 2 Seiten über "Mindmapping". Mit so geistreichen Bemerkungen, wie daß ein wörtliche Übersetzung "Geistplan" wäre und daß man schon im Mittelalter manchmal "Wort und Bild miteinander verbunden" hat. Im Klartext heißt das, daß man im Mittelalter schon Texte mit Bildern illustriert hat. Sehr interessant. Wer Anregungen zu Mindmapping will, sollte eines der einschlägigen Bücher dazu ansehen.
Die Bemerkungen über die Arten wissenschaftlicher Arbeiten, z.B. Dissertation, sind dünn. Das müßte nun wirklich ausführlicher und nützlicher behandelt sein.
Sogar die Anweisungen zum Erstellen eines Literaturverzeichnisses sind dürftig, dabei ist das doch das Lieblingskind des deutschen Geisteswissenschaftlers. Kein Wort darüber, was das Chicago Manual of Style ist, etc. Habe nicht einmal etwas über den Unterschied zwischen Im-Text-Zitieren (Müller 2005, 53) und Literaturangaben in Fußnoten gefunden.
Nichts über Bibliographie Programme, die automatisch Literaturverzeichnisse erstellen und mit denen man in Datenbanken suchen kann. Nichts über die verschiedenen Textverarbeitungen. Nichts darüber, wie man mit dem Rechner seine Arbeit effizienter und besser werden lassen kann. Nichts über Endnote, WordPerfect, LaTeX, Bibtex, Evernote, etc.
Sollte ich etwas übersehen haben, liegt das daran, daß das Buch keinen Index hat. Kein Wunder, der Autor kennt sich ja anscheinend mit Textverarbeitungen, die einen Index erstellen, nicht aus.
Pardon, aber das Buch ist eine Frechheit.
Verstaubtes WerkVielleicht steht es mir garnicht zu, dieses Buch zu rezensieren, da ich es bereits nach ein paar Seiten weggelegt habe. Die 2.neu bearbeitete (!) Auflage von 1988 (!) muß der Duden-Verlag scheinbar erst abverkaufen, bevor man dieses Taschenbuch auf einen aktuellen Stand bringt (man beachte beispielsweise die Hinweise zur Nutzung von "computergestützter Textverarbeitung" aus besagtem Jahr 1988...). Schade, schade, da man sonst mit Duden-Büchern gute Qualität in den Händen hält. Alles in allem für Studienanfänger und alle anderen nicht empfehlenswert.
War sicher sehr nützlich - vor 20 Jahren vielleicht !Das Buch ist 1988 in der 2. Auflage erschienen, und man merkt es an allen Ecken und Enden.1988 gab es kein Internet, kaum sinnvoll nutzbaren Computer, und scheinbar war alles damals etwas umständlicher. Beispielsweise wird einem empfohlen "Karteikarten", "Schlagwortzettel", oder "Randschlitzkarten" anzulegen. Literatur wird nach Poenicke in irgendwelchen verstaubten "Handzetelkatalogen" gesucht. Zeitschriften durchforstet man am besten noch selbst (einzeln) an ihrem Standort oder in irgendwelchen Nachschlagewerken (die schon beim Erscheinen um ein paar Jahre veraltet waren).Danach geht es an das Schreiben der Arbeit: Zuerst macht man ein Rohmanuskript, und dann eine Reinschrift, natürlich alles mit der Schreibmaschine versteht sich ....Das Poenicke scheinbar aus der Beamtenschaft zu kommen scheint, merkt man an den ständigen Verweisen auf irgendwelche abstruse DIN-Normen. Für alle Krämerseelen findet sich im Anhang noch einmal, ordnungsgemäß, eine 6-seitige Auflistung aller relevanten DIN-Normen - wahrscheinlich zum Auswendiglernen, in Diskussionen zitieren, und dann recht bekommen !Der Text ist voller solcher Anachronismen. Man kann aus dem Buch kaum einen Nutzen ziehen (maximal bei der Materialsuche, die in groben Zügen auch heute noch ähnlich abläuft) - Im Gegenteil: Gerade dadurch das man sich durch die völlig veralteten Ausführungen Poenicke's arbeiten muss, um gelegentlich einen sinnvollen Rat zu erhalten, kostet die Benutzung des Buches nur Zeit, und verfehlt damit ihren Zweck gänzlich !Hände weg, es gibt besseres !
Höchstens als Nachschlagewerk geeignetDieses Buch ist so spannend wie sein Titel: Gar nicht. Man bekommt das Gefühl, daß es ganz furchtbar öde und langweilig ist, eine Hausarbeit zu schreiben. Gleichzeitig vermittelt dieses Buch, daß man vor lauter Fromalitäten kaum zum Wesentlichen kommen kann. Und so schlimm ist die Realität doch nun wirklich nicht !Der Stil dieses Buches ist ganz furchtbar theoretisch. Die Sätze sind verschraubt und man muß Seiten lesen, um zur Aussage zu gelangen. Dies ist vielleicht in einigen Studienrichtungen gefragt, trotzdem halte ich diesen Stil nicht für erstrebenswert. Und wie soll ich Tipps aus einem Buch entnehmen, wenn mir der Stil des Buches selbst nicht gefällt ? Ein Gutes hat das Buch aber: Es dient als Nachschlagewerk. So ist sehr ausführlich beschrieben, wie man bei wissenschaftlichen Arbeiten richtig zitiert. Doch ist es das Buch nicht wert, es nur wegen diesen Stellen zu kaufen.Fazit: Sehr praxisfern, sehr theoretisch, meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Es gibt bessere Bücher zu diesem Thema ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Praxisorientierte Hilfen für die wissenschaftliche ArbeitVielleicht das zentrale Kriterium für die Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Alltagswissen ist die wissenschaftliche Methode. Hierzu gehört insbesondere die Dokumentation der wissenschaftlichen Tätigkeit, die Arbeiten plausibel und nachprüfbar machen soll. Bloß: Wie soll man's praktisch anstellen? Manchem/mancher stellt sich die Frage schon bei einer Facharbeit in der Gymnasialen Oberstufe, spätestens im ersten Studiensemester wird es aber ernst: Referate und Hausarbeiten sind zu verfassen, später müssen Prüfungen vorbereitet werden, irgendwann steht die Diplomarbeit im Haus. Das vorliegende Duden-Taschenbuch gibt für all diese Fälle praxisnahe Hinweise und Anregungen: Beginnend bei der Frage der Informationsbeschaffung, der Sammlung und Ordnung des Materials hilft Klaus Poenicke weiter. Im Mittelpunkt des Bandes steht dabei natürlich das Manuskript - von der ersten Gliederung bis zur endgültigen Erstellung. Dabei sind die Hinweise und Ratschläge der Autoren eher sprachpuristisch orientiert. Dies wird z. B. deutlich in der vertretenen Auffassung zu Abkürzungen, Fußnoten deutlich. Insgesamt schrecken die Autoren - wie bei Duden-Taschenbüchern leider üblich - nicht vor normativen Vorschriften zurück, die in meinen Augen zu vehement vertreten werden. Festzuhalten bleibt auch, dass die gegebenen Hinweise nicht immer den Erwartugen der jeweiligen scientific community entsprechen. Dies betrifft beispielsweise die vorgeschlagene Zitiertechnik. Auch berücksichtigen die Autoren nicht die Notwendigkeit des sog. Uni-Bluff, an dem viele Studienanfänger scheitern: Sprachpurismus und unaufgeblasene Argumentation werden zwar explizit von Lehrern und Dozenten verlangt, eigentlich wird aber implizit erwartet, dass hochgestochene, alltagsferne Sprache und Darstellungsweise zum wissenschaftlichen Arbeiten gehöre. Nichtsdestotrotz bleibt die Anschaffung des Duden-Taschenbuchs für alle interessant, die nach Normen, Vorschlägen und Hinweisen für ihre wissenschaftliche Tätigkeit suchen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)