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Spider-Man 01 Triple X - Die Todesdroge
Solide Geschichte, aber ohne große HighlightsEines vorneweg: die Geschichte ist gut und dass es sie nur in Romanform gibt, macht sie für Spidey-Fans sehr lesenswert. Ein wirkliches Highlight ist "Triple X" aber dennoch nicht. Die Geschichte ist handwerklich gut erzählt, aber enthält mindestens am Anfang einige Längen. Damit kann man leben. Schade finde ich nur, dass Autor Keith R.A. DeCandido nicht versucht hat, die Geschichte zu etwas Besonderen zu machen. Beispielsweise hätten weitere Superhelden "vorbeischauen" oder mitwirken können. Oder er wäre mehr auf Peters und MJs Persönlichkeiten und Gefühle eingegangen. So aber ist es nur eine Geschichte über eine Wunderdroge, die einige von ihren Freunden und Bekannten betrifft und um die sich Spider-Man letzten Endes kümmert.
Lesen wie im RauschOkay, dieses Wortspiel mußte angesichts des Inhalts sein... Spider-Man schwingt sich nun also auch in einem Roman durch New York. In diesem Abenteuer muß er verhindern, daß eine tödliche Droge die Stadt überschwemmt - besonders böse, daß diese Droge genetisch manipuliert wurde und so auch Mutationen auslösen kann. Statt schlaffen Junkies steht Spidey also plötzlich Wesen gegenüber, die so stark wie der Hulk sind. Keine leichte Aufgabe, vor allem, da ein alter Gegner hinter dem Drogenhandel steckt... Ich war skeptisch, wie Spidey in Romanform funktionieren würde. Aber ich bin positiv überrascht! Der Roman ist superspannend geschrieben, ich hab so schnell gelesen, als würde ich einen Film anschauen. Spidey war super beschrieben, dazwischen kommen nette Ausflüge ins Zivilleben, was dem Charakter, also Peter Parker, viel mehr Tiefe verleiht. Gut fand ich auch, daß es ein komplett neues Abenteuer ist, das es auch nicht als Comic gibt. Ein Superroman, besser als die anderen bisher erschienenen Marvel-Romane! Und wer Spider-Man mag, kann hier bedenkenlos zugreifen!
NajaIch habe bisher sowohl diesen Spider-Man Roman als auch die beiden X-Men und den Wolverine Roman gelesen, und obwohl das Buch nicht schlecht ist, so verblasst die Story doch erheblich neben den anderen drei Exemplaren. Der Schreibstil ist durchaus gut, allerdings sind ein paar Elemente des Plots zu plump, selbst für eine Comic-Vorlage. Der negative Höhepunkt ist sicherlich die Tatsache, das Spider-Man es in erster Linie mit Gegnern zu tun hat, die sich nach Einnahme von gammaverstrahltem Extasy in Mini-Hulks verwandeln. Auch die Entwicklung der Charaktere findet schleppend oder garnicht statt. Für Spidey-Fans ok, sonst eher mit Vorsicht zu geniessen und sich lieber einen der anderen bisher erschienenen Marvel-Romane schnappen.
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