Die Biographie des Weimarer Verlegers kann in vielerlei Hinsicht als charakteristisch für einen Wissenschaftler und Unternehmer in der Umbruchszeit von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft gelten. Bildungsstreben und die Einbindung in soziale Netzwerke machten aus Froriep einen bekannten Professor der Medizin und geachteten Wissenschaftler seiner Zeit. Er wirkte an der Gründung der Universität Berlin und der Herausbildung einer neuen Wissenschaftskultur in Tübingen mit. Als Schwiegersohn des Verlegers Friedrich Justin Bertuch übernahm er die Leitung des »LandesIndustrieComptoirs«, des größten Weimarer Wirtschaftsunternehmens, und gab gemeinsam mit ihm eine frühliberale Tageszeitung heraus. Nach 1819 engagierte sich Froriep im Weimarer Landtag für Reformen im Sinne frühliberaler Gesellschaftsvorstellungen. Am Hof vermittelte er zwischen bürgerlicher und höfischer Welt. Als Ehegatte und Familienvater setzte er sich mit Partnerschaftskonzepten, Wertevermittlung und Geschlech
terrollen auseinander.
Adelung-1793: Hafen-Capitn, der · Temper-Hafen, der · Häfen, die · Hafen (1), der · Hafen (2), der
Brockhaus-1911: Prinz-Heinrich-Hafen · Friedrich-Wilhelms-Hafen
Lueger-1904: Hafen für Luftfahrzeuge · Hafen
Meyers-1905: Froriep · Itischer Hafen · Prinz Heinrich-Hafen · Kaiser Alexander III.-Hafen · Hafen [2] · Carola-Hafen · Cork-Hafen · Hafen [1]
Pataky-1898: Froriep, Amalie Henriette Sophie
Pierer-1857: Froriep · Kieler Hafen · Sophianischer Hafen · Hafen · John's Hafen