Stangroom, Jeremy; Garvey, James

Die berühmtesten Philosophen

Die berühmtesten Philosophen
  • Verlag: Premio
  • Erscheinungsdatum: 2006-10
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 160
  • ISBN: 386706010X
  • EAN: 9783867060103
  • Amazon.de Verkaufsrang: 268.593
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beschreibung von buecher.de

Philosophie ist die Liebe zur Weisheit - dem Namen und der Sache nach. Sie beschäftigt sich mit den 'großen' Fragen: Was ist die Natur der Welt? Was ist das Wesen des Menschen? Was sind die Bedingungen und Möglichkeiten des Wissens? Was ist sittlich gutes Handeln? Was ist der Sinn des Lebens?
Dieses Buch stellt 37 bedeutende Philosophen der westlichen Welt aus allen Epochen vor - von Sokrates über Thomas von Aquin, Descartes, Leibnitz, Kant und Nietzsche bis zu den Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts. In veständlicher Sprache eröffnet es einen Zugang zu ihren zentralen Fragestellungen, zeigt, welche Probleme sie aufnahmen und welche Antworten sie hinterließen, und ordnet ihre Ideen in die Geschichte des philosophischen Denkens ein. Damit gibt es auch einen Überblick über zweieienhalbtausend Jahre Philosophiegeschichte.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
4 von 5 Sternen Foucault ist viel leichter als Hegel

Die Anzahl der berühmtesten Philosophen beträgt zurzeit 37. Jedenfalls werden genau soviel von Jeremy Stangroom und James Garvey in ihrem Buch "Die berühmtesten Philosophen" vorgestellt (zugegeben: im Original lautet der Titel weniger spektakulär "The Great Philosophers"). Die Zusammenstellung ist - wie sollte es anders sein - selektiv, subjektiv. Das sagen die Autoren gleich zu Beginn selbst, sozusagen prophylaktisch, und sie erklären auch, warum sie nicht rechtfertigen, dass "gerade dieser und nicht jener Philosoph berücksichtigt wurde": Schließlich bringe es nichts, "sich für etwas zu entschuldigen, das offensichtlich ist" (S.7). In der Tat kann man es auch hier nie jedem Recht machen. Dennoch ist zu kritisieren, dass die angelsächsische, empirisch und pragmatisch orientierte Philosophie etwas allzu sehr überwiegt: Der Empirismus ist mit seinen bekanntesten Protagonisten Locke, Berkeley und Hume sowie seinen Vorgängern Bacon und Hobbes recht gut vertreten, beim deutschen Idealismus hingegen nur Hegel. Kein Fichte, kein Schelling. Die Riege der wichtigsten Pragmatisten ist wieder vollzählig: Dewey, Peirce, James. Von den "neueren Franzosen" dagegen nur Foucault. Kein Merleau-Ponty, kein Derrida.

Vielleicht weil die zu schwer zu verstehen sind? Derrida jedenfalls ist in den Augen der Verfasser "dermaßen esoterisch" (S.152). Vielleicht also könnte der Schwierigkeitsgrad ein Auswahlkriterium gewesen sein, denn zumindest geben die Autoren in einigen Fällen den Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Philosophen mit an: Hegel z.B. ist für "jemanden, der in der Philosophie nicht zu Hause ist, kaum zu verstehen", die "Phänomenologie des Geistes und die Wissenschaft der Logik" so "mit das Schwerste, was an philosophischer Literatur je erschienen ist" (S. 88). Aber auch Husserls "Ideen zu einer reinen Phänomenologie" seien "sehr schwierig" (S. 123), Husserl selbst ein "schwer lesbarer Philosoph", was an seiner "Vorliebe für neue Wörter und einen neuen Gebrauch alter Wörter" liege (120). Foucault dagegen geht wieder einigermaßen. Verglichen mit Paine oder Mill sei er zwar ein "schwieriger Theoretiker". Andererseits sei er "nicht schwieriger als Kierkegaard und gewiss viel leichter nachzuvollziehen als beispielsweise ein Hegel". (S. 152). Als erste Orientierung hilfreich, wenngleich man dazu natürlich ungefähr wissen muss, wie schwer oder leicht Kierkegaard eigentlich ist.

Dass die Angelsachsen so deutlich überproportional behandelt werden, hängt aber eventuell gar nicht nur am Schwierigkeitsgrad, sondern einfach daran, dass die Autoren selbst Engländer sind. Deswegen findet man auch die ein oder andere Prise britischen Humors, etwa wenn es heißt, man müsse für "jemanden, der so wie Thomas Hobbes derart viele verschiedene Leute verärgern konnte, nichts anderes als große Bewunderung haben", und im Abschnitt zu Kant heißt es: "Kants offenbar pathologische Angst vor Interpunktion führt zu Sätzen von einer Länge, die man bis dahin nicht für vorstellbar gehalten hätte" (S. 76).

Die Art und Weise, in der die Autoren sich ihrem Thema nähern, ist aber nicht bloß amüsant, sondern größtenteils auch wirklich informativ. Jeder Philosoph wird auf vier DIN-A4-Seiten vorgestellt, davon ungefähr eine Seite zu seinem Leben, die anderen drei beschreiben verständlich und mit dem Blick fürs Wichtige seine Grundgedanken, dazu jeweils ein Kästchen mit den bedeutsamsten Veröffentlichungen. So bietet das auch graphisch ansprechend aufgemachte Buch eine für den Anfänger kurzweilige, dabei durchaus lehrreiche Lektüre.

Die berühmtesten Philosophen

Lexikalische Einträge zum Thema


Empfehlungen
Regie: Sonnenfeld, Barry; Darsteller: Smith, Will; Cross, David; Jacobsen, Colombe; Spellos, Peter; ...
13,49 €

Regie: Sonnenfeld, Barry; Darsteller: Smith, Will; Cross, David; Jacobsen, Colombe; Spellos, Peter; ...
11,99 €

Stangroom, Jeremy
12,95 €

Stangroom, Jeremy
12,95 €

Benson, Ophelia; Stangroom, Jeremy
17,95 €

Stangroom, Jeremy
13,95 €

Stangroom, Jeremy
9,95 €

Stangroom, Jeremy (ed.)
65,95 €

Stangroom, Jeremy (ed.)
14,95 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google