Der Dichter Attilio de Giovanni hat nur Augen für die anmutige Vittoria, stößt aber leider nicht auf Gegenliebe. Er lässt trotzdem nicht locker, bis sie ihm entnervt einen Deal vorschlägt: Sollte es Attilio gelingen, ihr in Rom einen Tiger im Schnee zu präsentieren, könnte dies ihr Herz möglicherweise erweichen. Doch dann wird Vittoria, inzwischen im fernen Irak, bei einem Bombenanschlag schwer verletzt. Attilio folgt ihr und ist wild entschlossen, das Leben seiner Angebeteten zu retten und sie zurück nach Italien zu holen. Roberto Benigni, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion, erzählt eine klassische Liebesgeschichte und stellt dabei neben seiner Frau Nicoletta Braschi, die die Vittoria spielt, vor allem sich selbst mit seinen typischen Marotten, der hektischen Gestik und flotten Zunge in den Mittelpunkt des Geschehens. Schön an diesem mal tieftraurigen, dann wieder höchst heiteren und nachdenklich stimmenden Märchen für Romantiker sind auch die Auftritte von Jean Reno als desillusioniertem irakischen Dichter und Tom Waits. Für Arthouse-Fans.
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