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Das Buch analysiert die zentrale Rolle von Medien, Telekommunikation und Informationstechnologie als Antriebsfaktoren auf dem Weg in eine digitale Wirtschaft: der Internet-Ökonomie. Schon im Jahr 2005 wird die Hälfte der deutschen Bevölkerung online sein. Die in wesentlichen Teilen überarbeitete dritte Auflage des Buches bezieht die aktuellen Entwicklungen des dynamischen Marktes ein. In der Neuauflage werden insbesondere die Themen Ökonomie der Aufmerksamkeit und Elektronic Commerce erweitert und fortgeführt. Auch der umfangreiche Datenanhang, der die wichtigsten europäischen Kennziffern liefert, wurde auf den neuesten Stand gebracht. Mit diesem Konzept und der internationalen Einbindung steht das Buch konkurrenzlos da. Die zukunftsbezogene Analyse macht es zu einem unverzichtbaren Standardwerk für Industrie und Wissenschaft.
Wenig neuesIch habe mir das Buch als Literatur für meine Diplomarbeit im EC-Bereich gekauft und muss sagen, daß ich sehr enttäuscht war. Das Buch blendet mit extravagenter Gestaltung und aufwenigem Cover, kann inhaltlich aber nicht sehr viel neues präsentieren. Im wesentlichen wird die amerikanische Literatur wiedergegeben und eine Menge Tabellen und Grafiken aufgelistet, die nach wenigen Monaten sowieso längst überholt sind. Nebenbei viel Gelaber über Telekommunikation und die Möglichkeiten. Vom eigentlichen Electronic Commerce oder noch besser der "neuen Internet-Ökonomie" wenig brauchbares. Das Buch reiht sich ins Glied zu den anderen nichtssagenden Büchern im Bereich EC. Wenige Ausnahmen und empfehlenswert sind meiner Ansicht die Bücher: Wamser / Electronic Commerce, Schubert / Virtuelle Transaktiuonsgemeinschaften und in Ansätzen Ahlert / Internet&Co. im Handel und Thome/Electronic Commerce.
Exzellente, umfassende Einführung in die Internet-ÖkonomieDieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich mit der Internet-Ökonomie beschäftigt. Die Darstellung ist gut strukturiert, die getroffenen Aussagen werden mit Beispielen und Diagrammen übersichtlich präsentierte. Einige Aussagen kennt man von Kelly, Shapiro, Negroponte oder Varian. Hier findet man Daten, welche diese Aussagen untermauern. Zu Beginn vermitteln die Autoren einen Einblick in die Bereiche Medien, Telekommunikation und IT. Ausgehend von der Konvergenz dieser Bereichen erklären sie das Entstehen der Internet Ökonomie. Diese Ökonomie selbst wird daran anschliessend mit ihren Prinzipien, Spielregeln und Strategien erklärt. Und, man glaubt es kaum, es gibt sogar ein Kapitel mit einer skeptischen Betrachtung der Zukunft der schönen neuen digitalen Welt. Abschliessend werden die Auswirkungen auf die Privathaushalte und die ordnungspolitischen Aspekte betrachtet. Das alles wird abgerundet durch einen Anhang mit Statistiken zu Werbe- und Medienmärkten sowie Eckdaten zu den Haushalten und deren Infrastruktur. Ungemein hilfreich sind die Stichwörter an den Seitenrändern, welche das Auffinden und Nachvollziehen der Kernaussagen beim Nachschlagen einfach machen.Ein absolut gelungenes Buch!
Das erste Buch über den europäischen InternetmarktAllein die Autorenliste liest sich wie die Creme de la Creme der europäischen Betriebswirtschaft. Dieses Buch das für den European Communication Council (ECC), eine Art Club of Rome für die Kommunikation und Medienwissenschaft, geschrieben wurde gibt ein sehr guten Überblick über die neuen Entwicklungen und Veränderungen die sich mit der Einführung des Internets im Jahre 1993 ergeben haben und ergeben werden. Der Name der diesen neuen marktlichen Umfeld gegeben wurde ist die Internetökonomie. In ihr werden die Hauptmerkmale der virtuellen Internetwelt zusammengefasst. Der Hauptschwerpunkt wurde auf die ökonomische Analyse der Medien- und Kommunikations-Sektoren , das heißt Medien, Telekommunikation und Intformationstechnologie gesetzt. Dabei wurde für die einzelnen Industriebereiche eine Bestandsaufnahme und Istanalyse durchgeführt und anhand von sehr vielen statistischen und vor allem aktuellen Materialien untermauert. Ich glaube es ist ein Buch von wenigen, das die Entwicklung speziell für den europäischen Markt darstellt. Außerdem anhand dieser Daten versucht eine zukünftige Entwicklung abzuleiten obwohl das bei der Schnelligkeit der Entwicklung in diesen Märkten sehr schwierig ist. Speziell das Eingehen auf die Erlöstypen und Erlösmodelle anhand von Wertschöpfungsketten hat mir sehr gut gefallen. Danach wird auf die Konvergenz dieser drei Sektoren eingegangen und die Ursachen der Entstehung und die Inhalte der Internetökonomie eingegangen. Besonders interessant war die Feststellung das für das Internet komplett andere Spielregeln existieren und das eine direkte Umsetzung klassischer Marketinginstrumente auf das Internet nicht möglich ist. Die sich daraus ergebenen Konsequenzen werden im folgenden Kapitel dargestellt. Um ein paar Stichpunkte zu nennen, werden hier Bussiness Webs, Versioning, Follow the Free, One-to-One Marketing aufgeführt. Am Schluss wird außerdem auf die Folgen für die Politik, insbesondere die Ordnungspolitik eingegangen. Im Anhang des Werkes gibt es als kleines Bonbon zusätzlich eine Menge Statistiken und Diagramme die die Entwicklung der Internetökonomie konkret aufzeigen. Dieses Buch enthält sehr viele Hintergrunddaten ist aber ansonsten sehr allgemein gehalten. Um sich einen groben Überblick zu verschaffen ist es gut geeignet und spezielle Handlungsalternativen für die eigene Firma zu bekommen eher weniger. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Empfehlenswerte MarktanalyseZur Abwechslung eine nüchterne Darstellung der IT-und Medienmarktentwicklungen von den IBM-Mainframes bis zum Internetboom heute. Sehr analytisch, umfassend und verständlich. Nicht zu verwechseln mit den vielen Case Study Büchern, die vieles nur anreissen.
Beachte die Marktgesetze des Internet oder verliere !Das Internet steht kurz vor dem Durchbruch zum Massenmedium, da wurde es Zeit, daß endlich auch einmal ein deutschsprachiges Werk über die Marktgesetze in der Internet-Ökonomie erschienen ist.Dieser Report des European Communication Council beschäftigt sich zum einen mit den heutigen und zukünftig denkbaren technischen Realisierungen im Bereich einer liberalisierten Telekommunikationslandschaft und zum anderen - schwerpunktmäßig - mit den Marktgesetzen, denen Unternehmen als Player im Online-Markt ausgesetzt sind.Besonders prägnant sind die das ganze Buch hindurch immer wiederkehrenden Thesen: "Kannibalisiere Dich selbst, bevor es ein anderer tut" mahnt unsere Wirtschaft ein, schnell in den Online-Markt einzusteigen, auch wenn man dadurch Konkurrent seiner eigenen klassischen Geschäftstätigkeit wird. Und "Follow the free" ist eine neuartige Preisstrategie, nach welcher Unternehmen ihr Produkt verschenken, um einen hohen Marktanteil zu erreichen. "Verdient werden kann später, jetzt ist die Präsenz wichtig". Diese Thesen sollte eigentlich nicht nur jeder Unternehmenslenker weltweit im Schlaf rückwärts aufsagen können, sondern auch anwenden müssen.Der ECC-Report ist zudem ein Muß für jeden Wirtschaftsstudenten, der sich schon einmal in das Marktgeschehen des 21. Jahrhunderts einarbeiten möchte. Letztlich sollte den Report jeder lesen, der das Internet nicht nur zum Chatten benutzt.Ich habe lediglich einen kleineren Kritikpunkt: die Autoren hätten die eine oder andere technische Hintergrundbeschreibung etwas verkürzen, dafür aber einen wichtigen Aspekt noch anreißen können: Die Angst der Kunden vor Mißbrauch ihrer Bankverbindung und Kreditkartennummer und die im internationalen Vergleich geringe Kreditkartenverbreitung als große Geburtsschwierigkeit des E-Commerce in Deutschland. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)