Belief and Betrayal, DVD-ROM

Belief and Betrayal, DVD-ROM
  • Erscheinungsdatum: 2007
  • Bindung: Computerspiel
  • ISBN: 3899564979
  • EAN: 9783899564976
  • Amazon.de Verkaufsrang: 3.856
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Beschreibung von buecher.de

Uralte Kathedralen mit geheimen Grabkammern, düstere Bibliotheken mit Büchern, welche die Inquisition besser verbrannt hätte, mysteriöse Klöster in tiefen dunklen Wäldern das sind die Elemente, aus denen dieses neue Edel-Adventure gestrickt ist.
London, Venedig, Rom in diesen alten und geheimnisvollen Städten versucht der junge Jonathan Danter, den rätselhaften Tod seines Onkels aufzuklären.
Er kommt einer Verschwörung auf die Spur, die sich durch die Jahrhunderte zieht bis zurück zu dem Tag, an dem Judas 30 Silberlinge für den Verrat an Jesus erhielt.

Produktbeschreibung

Glaube nicht alles - Um die christliche Kirche ranken sich viele Mythen und Legenden. Seit ihrem Bestehen sehen Menschen in der Institution Kirche viel mehr als eine Glaubensgemeinschaft. Die christliche Kirche als politische Weltmacht; Glaube und Aberglaube; Macht und Verstrickung; Wahrheit und Verschwörung - das ist der Stoff, aus dem gute Thriller gemacht werden. Das ist der Stoff von Belief & Betrayal. Uralte Kathedralen mit geheimen Grabkammern, düstere Bibliotheken mit Büchern, welche die Inquisition besser verbrannt hätte, mysteriöse Gemäuer - das sind die Elemente, aus denen dieses neue Edel-Adventure gestrickt ist. London, Venedig, Rom - in diesen alten und geheimnisvollen Städten versucht der junge Jonathan Danter, den rätselhaften Tod seines Onkels aufzuklären. Er kommt einer Verschwörung auf die Spur, die sich durch die Jahrhunderte zieht bis zurück zu dem Tag, an dem Judas 30 Silberlinge für den Verrat an Jesus erhielt.

In Flammen: Die Kathedrale von Chartres Die Story

An einem grauen Novembertag erfährt der in New York lebende Journalist Jonathan Danter von dem mysteriösen Mord an seinem Onkel Frank. Die Beerdigung seines schon lange tot geglaubten Onkels führt ihn nach London und wirft sein Leben aus der Bahn. Kurz vor dem Begräbnis wird Jo in seiner Wohnung von dem korrupten Polizisten Coletti angegriffen. Unter Einsatz seines Lebens und der Hilfe der schlagfertigen Kat gelingt es ihm jedoch, den Eindringling zu vertreiben. Anstatt wie geplant einen hochrangigen Kardinal zu interviewen, nimmt Jo die gefährliche Suche nach dem Mörder seines Onkels auf und stößt dabei auf immer mehr mysteriöse Ungereimtheiten, die sämtlich auf einen Ausgangspunkt hindeuten: die christliche Kirche.

Der Verschwörung auf der Spur: Kat an der Alchemistenpforte Aufbau

Das Edel-Adventure ist in sechs Hauptkapitel unterteilt, in denen der Spieler eine Vielzahl von bekannten Städten und Orten erkunden kann. Sei es Manhattan, London, Venedig oder der Petersplatz in Rom, an jedem einzelnen Ort gilt es, eine große Anzahl an Rätseln und Aufgaben zu bewältigen, um den mysteriösen Mord an Jo's Onkel aufklären zu können. Das Rätseldesign bietet sowohl Anfängern, als auch erfahrenden Adventurespielern immer wieder neue Herausforderungen. Auf seiner Reise begegnen dem Spieler eine Vielzahl einzigartiger 3D-Charaktere, unter denen es gilt, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Ein ganz besonderes Feature ist das "Ideen-Inventar", mit dem der Spieler nicht nur Gegenstände, sondern auch Ideen und Einfälle sammeln kann. Diese lassen sich zu späteren Zeitpunkten genau wie Gegenstände einsetzen und kombinieren. Während der Ermittlungen schlüpft der Spieler nicht nur in die Rolle von Jo, sondern übernimmt zeitweise auch die Steuerung der schlagfertigen Kat, einer Altphilologin und des Computerhackers Damien. Wie bei jedem Adventure müssen auch hier die Augen und Ohren für Hinweise offen gehalten werden, um zu des Rätsels Lösung zu gelangen.

Auf frischer Tat ertappt: Für Hacker Damien ist das Spiel aus Grafik

Die Grafik von Belief & Betrayal besticht mit seinem atmosphärisch, meist düsteren Look, wie es sich für ein Abenteuer rund um die düsteren Machenschaften der Kirche gehört. Bei der grafischen Gestaltung legten die Entwickler viel Wert auf Originalschauplätze, wie man sie zum Beispiel in Rom oder London wiederfinden kann. Die detailreichen Hintergründe lassen die verschiedenen Locations noch lebendiger werden, sowie die atmosphärische Lichtsetzung und das gelungene Spiel mit Licht und Schatten. Nicht zu vergessen sind die sehr realistischen Feuereffekte, die einen kunstvollen Rahmen um das Spiel legen, sowohl inhaltlich als auch optisch. Bereits das Intro zeigt, dass die Messlatte für die Zwischensequenzen hoch angelegt wurde. Im Verlauf des Spiels kann sich der Spieler immer wieder von den spannenden und hochwertigen Videoszenen überraschen lassen. Natürlich watet auch dieses dtp-Adventure wieder mit einer hochkarätigen Sprecherbesetzung auf. Die lippensynchrone Umsetzung in den Dialogszenen ist dabei selbstverständlich.

Wer ist Pater Dominique wirklich? Soundtrack

Mit läutenden Kirchenglocken und lateinischen Chorgesängen ist die Titelmelodie „Jonathan Danter“ der wohl perfekte Einstieg in das Abenteuer Belief & Betrayal. Verantwortlich für den beeindruckenden Sound sind Carlos Zarattini & Jinglebell Communication. Aber die Entwickler von Artematica ließen es sich nicht nehmen, auch selbst Hand am Soundtrack anzulegen. Insgesamt 22 Melodien wurden eigens für die Untermalung der Szenen produziert und sorgen damit für gelungene Abwechslung. Atmosphärisch und stimmungsvoll eingesetzt begleiten die Melodien den Spieler durch das ganze Spiel. Features

Edel-Adventure Sehr beliebtes Kirchenverschwörungs-Szenario Spielt in verschiedenen Locations Europas Originalgetreu nachgebildete Schauplätze Innovatives "Ideen-Inventar" Voraussetzungen Minimum:

Windows® 2000/XP 1 GHz 256MB RAM 64 MB Grafikkarte (DirectX® 9.0c kompatibel) DirectX® 9.0c kompatible Soundkarte 2 GB freier Festplattenspeicherplatz Empfohlen:

Windows® 2000/XP Athlon oder Pentium Prozessor mit 2 GHz 512 MB RAM 100% DirectX 9 kompatible Grafikkarte mit mind. 128 MB RAM (NVidia Geforce 6 oder ähnliche ATI Radeon) DirectX® 9.0c DVD-Rom Laufwerk 100% DirectSound kompatible Soundkarte

Produktbeschreibung des Herstellers

Glaube nicht alles - Um die christliche Kirche ranken sich viele Mythen und Legenden. Seit ihrem Bestehen sehen Menschen in der Institution Kirche viel mehr als eine Glaubensgemeinschaft. Die christliche Kirche als politische Weltmacht; Glaube und Aberglaube; Macht und Verstrickung; Wahrheit und Verschwörung - das ist der Stoff, aus dem gute Thriller gemacht werden. Das ist der Stoff von Belief & Betrayal. Die Story - Jonathan Danter ist Journalist, lebt und arbeitet in New York City. Die Beerdigung seines Onkels führt ihn nach London - und wirft sein Leben aus der Bahn. Sein Onkel, den er schon lange tot geglaubt hatte, wurde unter mysteriösen Umständen ermordet. Anstatt wie geplant einen hochrangigen Kardinal zu interviewen, geht Jon der Sache nach. Dabei stößt er auf immer mehr mysteriöse Ungereimtheiten, die sämtlich auf einen Ausgangspunkt hindeuten: die christliche Kirche. Das Spiel - Das grafische Edel-Adventure Belief & Betrayal des italienischen Entwicklerstudios Artematica führt Jon Danter und die Spieler quer durch Europa. Von London über Venedig bis in den Vatikan: Jon dringt immer tiefer in eine augenscheinliche Verschwörung vor und erfährt immer unglaublichere Details aus dem, was sich hinter den Kulissen der Kirche abspielt. Features: Edel-Adventure Sehr beliebtes Kirchenverschwörungs-Szenario Spielt in verschiedenen Locations Europas Originalgetreu nachgebildete Schauplätze Innovatives "Ideen-Inventar"

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Saruman fanden 31 von 31 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen eindeutig für Anfänger geeignet, aber dafür wunderschöne Schauplätze

Im Großen und Ganzen gefällt mir Belief & Betrayal. Hauptsächlich wegen der wirklich aufwendig gestalteten Schauplätze. Andere Aspekte des Spiels lassen leider manchmal einen bitteren Nachgeschmack zurück.

pro:

- sehr schöne und aufwendig gestaltete Schauplätze

- Schauplätze wirken sehr lebendig (viele Touristen oder fahrende Züge)

- sehr realistische Geräusche (das Rattern von Zügen, usw.)

- Musik ist stimmig

- Rätsel sind immer logisch

- viele animierte Zwischensequenzen

- Zwischensequenzen sind sehr lebhaft, aufgrund von raschen Kamerabewegungen

- schöne Spiel-Verpackung

- Dialoge sind frech und spontan (was sogar bishin zu Filmzitaten reicht)

- Steuerung ist logisch

- mehrere Charaktere spielbar (je nach Situation)

- sehr gute Synchronisation

- interessante Handlung, die mit einer Verschwörung der Kirche zu tun hat

- Charaktere bewegen sich realistisch

- interressante Kameraperspektiven

- was die Dialoge betrifft, gehen die Charaktere wie in einem realistischen Gespräch aufeinander ein (selten wird etwas doppelt gesagt - die Beziehungen entwickeln sich also mit jedem Gespräch weiter)

contra:

- Rätsel sind viel zu einfach! (wenn man nicht gerade einen Gegenstand sucht, den es zu finden gilt, stellt man Zahnräder oder Spiegel in die richtige Position, was, wenn es hoch kommt, 3 Minuten dauert. Das ist nicht nur enttäuschend, sondern die Handlung wird dadurch auch unglaubhaft. Mehr dazu weiter unten...)

- Handlung ist leider nur sehr oberflächlich

- Buchtexte der Bücher, die die Charaktere einsammeln, sowie alle Hinweise, kann man als Spieler nicht selbst lesen, sie werden noch nicht einmal vorgelesen, sondern es geht dafür einfach nur ein neuer Stichpunkt in die "Gedanken" des Charakters ein, den man dann verwenden kann für neue Ereignisse. Das macht die Handlung natürlich noch oberflächlicher...

- Musik ist irgendwann nervend (wenn man länger an einem Ort bleiben muss)

- manche Gegenstände sind zu schwer versteckt (man findet sie zwar nach einer Zeit, aber nur wenn man damit anfängt, jedes Stück des Bildschirms abzutasten)

- Zwischensequenzen entsprechen nicht dem heutigen Grafikstandard

- Hinweise darauf, dass man einen Gegenstand nicht einsetzen kann, können nicht weggklickt werden. Dadurch muss man sich dutzende Male anhören: "Mein Großvater hat immer gesagt: "Fass nicht alles an, was du siehst"" oder "Vielleicht probiere ich es mal hiermit oder damit... Nein, tut mir leid, ich schaff's nicht." Das ist irgendwann nur noch nervtötend, wenn man sich die gleichen Sprüche immer und immer wieder anhören muss. Jeder Caharkter hat ungefähr zwei solcher Sprüche und demzufolge sind Wiederholungen natürlich vorprogrammiert. Die Tatsache, dass man diese nervenden Sprüche nicht wegklicken kann, stört einen daran am meisten.

- Schauplätze sind nicht sehr weitläufig

- Spiel ist viel zu kurz

- Spiel stellt für normale Adventure-Spieler keine Herausforderung dar.

Am meisten gestört hat mich die Handlung des Spiels, denn darauf hatte ich mich am meisten gefreut. Endlich einmal erlebt man eine Kirchenverschwörung in einem Adventure und deckt diese langsam auf, die (so habe ich es erwartet) durch die kirchliche Vergangenheit reicht bis hin zu Judas' Verrat. Dem ist leider nicht so. Die Handlung wird nur sehr oberflächlich betrachtet und ganz ehrlich verstehe ich nicht, was die Intro-Sequenz mit dem späteren Spielverlauf zu tun hat. Vieles ist schlichtweg ungesagt geblieben und unerklärt, wo man sich einige Erklärungen gewünscht hätte und vor allem mehr vom Aspekt der Kirchenverschwörung. Selbst wenn man aber die Handlung zunächst so hinnimmt, wie sie ist, wird sie spätestens dann unglaubhaft, wenn die Templer doch so unglaublich intelligente Leute waren und schwierige Rätsel und Fallen verwendet haben, um ihre Geheimnisse zu schützen. Komisch ist dann, dass man deren intelligente Rätsel fast schon in Sekunden lösen kann. Da kommt dann wieder die Frage auf, wieso das bisher kein Forscher geschafft hat und nicht schon längst alle Fragmente des Tuches der Maria gefunden hat. Leider wird dadurch das Spiel nicht nur furchtbar einfach, sondern einfach auch unglaubhaft... Schade! Leider muss man dann auch auf handlungsvertiefende Buchtexte verzichten, die wesentlich zum Verdichten der Vergangenheit beigetragen hätten...

Dieses Spiel scheint noch in den Kinderschuhen zu stecken, ist aber nicht unbedingt schlecht. Wenn man bereit ist, über die Schwachpunkte hinwegzusehen, kann man durchaus einen kurzweiligen Spaß haben. Vor allem als Einsteigerspiel für Neulinge ist es geeignet. Und eines ist mal sicher: Die Schausplätze sind sehr schön gestaltet und wirklich prächtig. Alleine deshalb lohnt sich ein Blick auf das Spiel.

Diese Rezension von Adventurespieler fanden 18 von 19 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen 1/3 des Spiels sind super Spannend, aber das sind nur 3 Stunden

Nun wo fange ich bei Belief&Betrayal an ?

Am besten mit dem Positiven:

- sehr gut hat mir die absolut detaillierte Grafik gefallen, die Schauplätze wie Rom zum Leben erweckt ( in Räumen wirkt sie teilweise, bei weitem nicht immer ) steril

- ebenso schön fande ich die Kombicharaktere, soll heißen : Kat und Jonathen sind immer parallel spielbar

- die Rätsel sind immer sehr fair und logisch, sowie leicht

- die Geschichte ist spannend

- das Ende hat mich zum Nachdenken gebracht, in welcher Welt wir leben und auf welchen Werten sie eigentlich aufgebaut ist, über das, was wir glauben und denken

- sehr professionelle Syncronisation

- ( teilweise ) Kinoreife Filmsequenzen, die in angenehmer Dichte auftreten

- Die Hintergrundmusik ist sehr stimmig

- Nicht nur in den Filmsequenzen sehen die Hintergründe und Charaktere sehr detailliert und gut ausgearbeitet aus

- sehr viele Innovative Ideen, so das gedankeninventar, der Kommunikator, das Tagebuch mit Rätselhilfe

- sehr kleiner Preis

Nun das sind sicherlich nicht zuwenige positive Aspekte des Spiels, doch es gibt durchaus auch negative:

- Das Spiel ist in 6 Kapitel aufgeteilt, jedes davon unterm Strich maximal 1-2.5 Stunde lang für einen mittelprächtig erfahrenen Spieler

- Jedes Kapitel besteht aus einem zentralen Rätsel für jeden Chrakter, so entsteht schnell der Eindruck : "Rätsel lösen und weiter gehts"

- Die Hintergrundmusik nervt nach einiger Zeit und ist zunächst deutlich zu laut eingestellt

- Jeder Charakter hat nur wenige, nicht abbrechbare ( anders als in den Dialogen ) Sätze dafür, wenn man mit einem Gegenstand nichts anfangen kann, schon nach kurzer Zeit möchte man die Macher für diese "Vielfalt" an die Gurgel gehen, da man immer nur hört : "Mein Großvater hat immer gesagt..." oder "Ich habe mein Schweizer Messer zu Hause..."

- Mit der Zeit schwindet die Qualität in den Videos und bei den Schatten ( habe eigentlich eine sehr sehr moderne Grafikkarte, die das locker aushält, solche Details perfekt auszugeben )

- Erst im Letzten Drittel des Spiel kommt richtig Spannung auf, die anderen 2/3 sind wirklich nicht so gelungen

- Alle Rätsel funktionieren praktisch auf die gleiche Weise, das nervt und bringt keine Abwechslung

- Schauplätze wie der Vatikan hätten stärker ausgebaut werden MÜSSEN, wäre der Spiellänge auch sehr zuträglich gewesen

- Die Spiellänge liegt unterm Strich bei mir nur bei 6-8 Stunden, deutlich kürzer als erwartet

- Jedes Feature auf der Box stellt praktisch nur einen extrem kurzen Aspekt des Spiels dar ( z.B. die Bücher, die die Inquisition besser verbrannt hätte )

Nun unterm Strich bleibt ein Adventure, dass mit sehr schöner Grafik auftrumpfen kann, dem aber die Spiellänge ständig ins Bein beißt.

Dennoch gebe ich jedem Adventureeinsteiger auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, alle weiteren Speilergrupen sollten gucken, was Ihnen an meiner Kritik gut gefiel und was nicht ( ich habe verscuht möglichst objektiv und ausführlich zu beschreiben ) ansonsten würde ich Ihnen aber auch empfehlen das Spiel wenigstens mal anzuspielen, denn kurze Spiellänge ist bei Adventures heutzutage nichts neues mehr.

Diese Rezension von Zisco fanden 16 von 16 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Solides Adventure mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

"Belief & Betrayal" ist ein gutes PC-Spiel, das Vieles richtig macht, jedoch in wenigen Aspekten vollkommen überzeugt. Beginnen wir bei der Story. Mit dem Thema Kirchenverschwörung muss sich das Spiel mit nahestehenden Geschichten wie Dan Browns "Sakrileg" messen lassen - und hält diesem Vergleich nur zum Teil stand. Wirklich gut ist die Hintergrundgeschichte von "Belief & Betrayal" hinsichtlich ihrer Spannung, die vom ersten Moment aufgebaut wird und durchgehend aufrecht erhalten bleibt. Weniger gelungen erscheint die Integration von historischen Fakten in den Spielverlauf. Diese scheinen hier eher Mittel zum Zweck zu seinen. Besonders die Darstellung der Kartharer dürften manchem Historiker Schweißperlen auf die Stirn treiben. Zum Glück sind nicht alle Adventureanhänger Historiker und somit dürfte die spannend umgesetzte Story bei vielen Motivation zum Weiterspielen erzeugen. Mich persönlich hat sie nicht immer vollständig in ihren Bann gezogen, was auch viel damit zu tun hatte, dass ich mit dem Protagonisten Jonathan Danter nicht richtig warm wurde. Auch in grafischer Hinsicht ist das Spiel durchwachsen. Die Hintergrundgrafik ist sehr gut, besonders die historischen Schauplätze in Rom und Venedig sind authentisch gestaltet. Weniger gelungen erscheint die Verwendung von Animationen. Zwar lockern vorbeifahrende Autos und Züge die Atmosphäre ein wenig auf, meistens wirken die Schauplätze jedoch recht statisch und leblos. Dies hätte durch die häufigere Integration von aktiven Elementen (z.B. sich bewegende Wolken) vermieden werden können. Zudem wirken die Bewegungen der Protagonisten in etlichen Situationen recht steif und unbeholfen. Auch den Zwischensequenzen kann man sowohl positive als auch negative Seiten abgewinnen. Positiv fällt auf, dass sie relativ häufig und auch recht lang sind, ohne dass das Spiel zu einem interaktiven Film verkommt. Negativ ist die Qualität zu beurteilen, die zwar nicht bodenlos schlecht ist, jedoch nicht das Niveau genretypischer Konkurrenten erreicht. Am Sound hingegen gibt es fast nichts auszusetzen. Die Synchronisation ist sehr gut, die musikalische Begleitung passend und dezent, und die Soundeffekte tragen meist zur entsprechenden Atmosphäre bei. Bei letztgenanntem Punkt gibt es den ein oder anderen kleinen Schönheitsfehler. So ist die Wellenbewegung in Venedig gering, dem Sound nach muss man jedoch denken, man steht am Meer. Wie gesagt: Schönheitsfehler. Das Motto "Eigentlich sehr gut, aber..." setzt sich auch im Rätseldesign fort. Anfangs noch sehr leicht steigt der Schwierigkeitsgrad zwar im weiteren Verlauf, letztlich dürften viele Kenner des Genres jedoch meist etwas unterfordert seien. Auf der anderen Seite ist das Spiel somit für Anfänger sehr gut geeignet. Die Steuerung greift auf das klassische Point & Klick-Verfahren zurück, weißt jedoch einige innovative Elemente auf. So besitzt man einen gesonderten Bereich, in dem gesammelte Fakten und Gedanken der Protagonisten erscheinen. Diese können genau wie Gegenstände zur Bewältigung von diversen Rätseln genutzt werden. Zudem erhalten die drei spielbaren Protagonisten Kommunikatoren, mit denen sie Gedanken, Schriftstücke und Bilder austauschen können. Meiner Meinung nach interessante und gute Neuerungen. Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass durch Doppelklick der linken bzw einfachen Klick der rechten Maustaste unnötige "Rennerei" vermieden werden kann und Kommentare durch einfachen Linksklick unterbrochen werden können. Hier weißt das Spiel jedoch einen ärgerlichen Schnitzer auf, denn ausgerechnet die Kommentare zu nicht durchführbaren Interaktionen lassen sich nicht abbrechen.

Ich hoffe aus dem Beschriebenen ist folgendes deutlich geworden: "Belief & Betrayal" macht Vieles richtig, hat etliche interessante Innovationen und besäße durchaus das Potential, um in die Liga der ganz großen Adventures vorzustoßen. Dieses Potential wird jedoch nicht voll ausgeschöpft, denn, wie beschrieben, gibt es kaum einen Aspekt, bei dem es nicht doch einen - zumindest kleinen - Makel zu beanstanden gibt. Somit bleibt es ein gutes Spiel für kurzweilige Unterhalt. Damit wären wir bei seinem letzten Makel - es ist recht kurz. Anderseits ist der Preis sehr fair und somit erreicht das Spiel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, womit ich auch meine Bewertung von 4 Sternen rechtfertige. Unentschlossenen hilft es vielleicht die Demo des Spiels zu spielen. Diese kann man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen und vermittelt einen guten Eindruck von Steuerung, Grafik, Sound und Dialog.

Diese Rezension von Talani fanden 15 von 16 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Naja.....!

Ich fand das Spiel unterdurchschnittlich. Die Story ist nicht sehr spannend, vieles paßt nicht zusammen, bzw. der Zusammenhang wird nicht geklärt (warum wurde Damien das Herz herausgetrennt? Was hat das mit den Templern zutun? Oder mit Jesus?)Das Spiel gewann kaum an Fahrt, zog mich Null in seinen Bann und war einfach zu oberflächlich/lahm.

Die Rätsel sind für Anfänger gut geeignet. Es sind nur sehr wenige und sehr leichte (zu leicht) - alle fair. Man steckt dauernd nur irgendwelche Pinökel in irgendwelche Löcher (sorry - ist nicht unanständig gemeint).

Die Grafik ist sehr schön, aber leider steril und unbelebt. Die Hauptdarsteller sind steif, aber sympathisch. Es gibt nicht viel zu erkunden, man wird oft irgendwo weggezupft (wenn man etwas erledigt hat) und sieht sich den weiteren Verlauf als Kino an. Ewige Dialoge waren nervig. Ich hätte gerne mehr herumgestöbert.

Der Sound ist passend und teilweise schön, teilweise nervend. Jo ist irgendwie ne Flachpfeife mit lauter lahmen Sprüchen,die sich auch noch ständig wiederholen. Da ist die Püppi (Nina) aus Geheimakte Tunguska, ihm um Längen voraus!

Ich war mit dem Spiel in 4 Stunden fertig. Zu kurz, meinen die einen- gott sei Dank war es nicht noch länger, meine ich!

Installation problemlos, keine techn. Probleme oder Bugs.

2 Sterne für die Grafik und die Idee. Potential total vergeudet. Schade!

Nicht kaufen, solange es nich unter 10,- Eur zu haben ist.

Diese Rezension von Melia fanden 7 von 8 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen etwas gar kurz geraten

Warum muss ich hier eigentlich immer die Lustigkeit eines Spiels bewerten? Belief & Betrayal ist alles andere als lustig, auch wenn Hauptfigur Jo Danter hie und da einen launigen Kommentar von sich gibt. Im Kern geht es aber um eine Verschwörung, die vor allem Dan-Brown-Jüngern gefallen dürfte: Der Onkel unseres Helden wurde ermordet, stand in Verbindungen zum Vatikan und war offenbar hinter einer geheimnisvollen Reliquie her. Ziel des Spiels ist es, hinter die Verschwörung zu kommen. Dazu werden Jo und seine Partnerin Kat an unterschiedliche Orte geschickt - von London geht die Reise nach Chartres in Frankreich über Rom und Venedig. Abwechselnd kann man Jo und Kat (kurzfristig auch eine dritte Figur) steuern, über entsprechende Icons am oberen Bildschirmrand kann man zwischen den Figuren wechseln. Ein grauer Rand zeigt dabei an, dass die betreffende Figur ihre Aufgaben bereits erledigt hat. Damit komme ich zum ersten Pluspunkt des Spiels, dem

- Gameplay. Zugegeben, die Steuerung der Spielfiguren ist an manchen Stellen etwas umständlich; einige Hotspots übersieht man einfach, weil sie so gut versteckt sind. Im Großen und Ganzen findet man sich aber gut zurecht. Besonders schön fand ich neben der Idee, mehrere spielbare Charaktere einzubauen, die Funktionen des Kommunikators und des Notiz- bzw. Tagebuchs. Notizen aus dem Notizbuch können auf den Kommunikator bzw. andere Figuren oder auch Gegenstände angewendet werden, um so der Lösung eines Problems einen Schritt näher zu kommen. Im Tagebuch werden Gedanken zum bisherigen Geschehen festgehalten, man findet hier auch oft wichtige Tipps, was als nächstes zu tun ist. Das Inventar verbirgt sich am unteren Bildschirmrand und wird aufgerufen, wenn man die Maus nach unten bewegt. Interaktion mit Personen und Objekten erfolgt per linkem Mausklick; bei Objekten wird dabei zunächst immer eine Lupe angezeigt. Betätigt man dann die rechte Maustaste, so ist eine Handlung möglich, die durch einen neuerlichen Klick auf die linke Maustaste ausgeführt wird (oder auch nicht, je nachdem). Klingt umständlich, ist aber relativ einfach und rasch zu handhaben. Sehr schön ist auch das Hauptmenü ausgefallen.

- Grafik. Obwohl ich die Hintergrundgrafiken als recht gelungen empfand, waren die Figuren z.T. etwas eckig und hölzern unterwegs - nicht besonders störend, aber bei einem derart neuen Spiel doch auffällig. Zudem war es zumindest auf meinem Rechner (P4, 3 GHz, 512 MB Ram) hilfreich, im Optionenmenü die Grafikdarstellung auf mittlere Qualität zu stellen, da sonst die Maus furchtbar langsam unterwegs war.

- Schauplätze. Sehr schön fand ich die Idee, die Handlung an mehreren Orten in Europa spielen zu lassen, wobei diese Orte gut recherchiert und grafisch sehr schön umgesetzt wurden.

- Story. Nun ja. Man darf in einer Story wie bei Belief & Betrayal um Himmels willen nicht anfangen, nach irgendeiner Form von Logik zu suchen. Die gibt's nämlich nur sehr bedingt. Man wird permanent mit einer Fülle von Informationen und Fakten zugebombt, sodass einem gar keine Zeit bleibt, das alles zu verarbeiten geschweige denn darüber nachzudenken - man spielt also in einem Zustand konstanter Atemlosigkeit, was wohl auch Sinn und Zweck des Ganzen war, denn dadurch kommt selten Langeweile auf. Man hat auch weitgehend darauf verzichtet, die historisch verbrämte Story durch unnötige Details in die Länge zu ziehen; an manchen Stellen wäre aber etwas mehr Information hilfreich gewesen bzw. hätte der Handlung etwas mehr Tiefe verliehen. So bleibt die Geschichte leider etwas oberflächlich, die Auflösung vermag auch nicht voll und ganz zu überzeugen und man fragt sich am Ende, was zum Teufel man da jetzt eigentlich die ganze Zeit gemacht hat bzw. was der Brand von Chartres im Eröffnungsfilm jetzt mit der Auflösung zu tun haben soll. Dennoch: Gute Unterhaltung für zwischendurch bietet das Spiel allemal. Und vermutlich erschließt sich einem die Handlung (oder ein Teil davon) auch erst, wenn man das Spiel ein zweites oder drittes Mal angeht und sich nicht mehr so sehr auf die Rätsel als eben mehr auf die Handlung konzentrieren kann.

- Länge und Rätsel. Ich habe selten ein Spiel in derart kurzer Zeit (rund 12 Stunden) und praktisch ohne Hilfe durchgespielt. Nur an zwei, drei Stellen war ein Blick in einschlägige Foren notwendig, dann ging's aber mehr oder weniger wie geschmiert und fast von alleine bis zum Ende. Für Einsteiger ist das Spiel daher sicher gut geeignet; die Rätsel sind nicht übermäßig schwierig und bis auf eines oder zwei immer logisch in die Handlung integriert.

Insgesamt fand ich B&B durchaus gelungen, ich kam drei Abende lang nicht vom Bildschirm weg und fand die Story, trotz einiger Logiklöcher, durchaus spannend und stringent erzählt. Lobenswert sind das einigermaßen ausgefallene Gameplay und die weitgehend sehr schöne Grafik, auch die Musik unterstreicht die Atmosphäre der einzelnen Orte sehr gut. Einfache, meist logisch integrierte Rätsel machen das Spiel ideal für Einsteiger, die Spieldauer ist mit etwa 12 Stunden aber etwas knapp bemessen.

Belief and Betrayal, DVD-ROM



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