Pausewang, Gudrun

Die Räuberschule

Die Räuberschule
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • Erscheinungsdatum: 2007-02
  • Bindung: Gebundene Ausgabe
  • Seitenzahl: 256
  • ISBN: 3473344907
  • EAN: 9783473344901
  • Amazon.de Verkaufsrang: 97.700
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Beschreibung von buecher.de

Jule ist anders als anderen in Müffelhausen: Sie hat feuerrote Locken, geht gerne zur Schule und fürchtet sich nicht vor den Räubern im Schrattwald. Eines Tages lernt sie sogar den Räuberhauptmann kennen. Und so wird sie Lehrerin in der Räuberschule.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jule hat es nicht leicht im Leben. Denn sie hat feuerrote, lockige Haare, und dazu noch Sommersprossen. Alle anderen Kinder ihrer Heimat Müffelhausen haben schwarze, blonde und braune Haare, und deshalb tuschelt man im Dorf hinter ihrem Rücken auch über sie. Hinzu kommt, dass Jule nicht so arbeitet wie alle anderen Bewohner von Müffelhausen, die genauso angestaubt sind, wie der Name ihres Dorfs vermuten lässt. Stattdessen liest sie lieber Abenteuerklassiker und Bücher über Räuber, die ihr alter Lehrer ihr gegeben hat. Und dann geht sie immer weiter in den verbotenen Schrattwald hinein, in dem die bösen Räuber wohnen. Dort begegnet Jule schließlich dem Räuberhauptmann Rackzack, Harx Rotenpork, Korf Keulenbeul und dessen Frau Schnefze. Sie gründet eine Jule-Schule -- und gerät hinein in ein Abenteuer, wie sie bisher noch keines erlebt hat... Mit ihrem Kinderbuch-Klassiker vom Räuber Grabsch hat die inzwischen fast 80-jährige, mehrfach ausgezeichnete Autorin Gudrun Pausewang schon zahlreiche Erfahrungen sammeln können im Reich der düstren -- oder vielleicht doch nicht ganz so düstren -- Verbrecher. Die Räuberschule versucht, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Und das ist tatsächlich bestens gelungen. Denn das Buch um die sympathische Titelheldin, die zwischen ihrem langweiligen Dorf und dem spannenden Wald der Räuber hin und her pendelt, hat genau den richtigen Drive. Hinzu kommen die phantastischen Zeichnungen von Dorota Wünsch, die das erstickend Biedermeierliche von Müffelhausen ebenso wie das sympathisch Unkonventionelle der Räuberbande kongenial illustrieren. Beste Unterhaltung für Kinder ab sechs Jahren.-- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Fechenbacher fanden 12 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen ... die beste Schule der Welt!

Nach "Räuber Grapsch" kommt jetzt die Räuberschule. Das Buch habe ich meinen Töchtern (6,8) vorgelesen. Es ist schlicht umwerfend komisch und sehr, sehr gut geschrieben. Auch Erwachsene werden ihre Freude am hintergündigen Humor der Autorin haben.

Inhalt: ein lebhaftes und neugieriges Mädchen mischt zunächst die Räuber im benachbarten Wald auf, gründet dort eine Schule für Kinder und Räuber und siedelt schließlich mit Fingerspitzengefühl und Humor die Räuber ins verschlafene und rückständige Müffelhausen um (das erhebliche Ähnlichkeit mit manchem Provinznest in Deutschland aufweist).

Ein wunderbarer Spaß!

5 von 5 Sternen Wunderschöne Geschichten

Meine Kinder (8 und 5 Jahre) lieben den Räuber Grapsch. Das Buch besteht aus meist 3-4 seitigen Kapiteln, die gut aufeinander aufbauen. Die Sprache ist für Kinder sehr gut geeignet. Keine allzu lange, verschachtelten Sätze. Dank der relativ kurzen Kapitel eignet sich das Buch hervorragend als Gutenacht-Buch. Es gibt mittlerweile drei Bücher vom Räuber Grapsch, die als Fortsetzung geschrieben sind. Ich hoffe, es gibt bald ein neues Buch vom Grapsch.

5 von 5 Sternen Top-Empfehlung

Ein wortwitziges Buch, bei dem das Vorlesen richtig Spaß gemacht hat.

Jule lebt in einem tristen Dorf, dem Inbegriff von engstirniger Spiessigkeit: "Müffelhausen". Leider sieht sie nicht nur anders aus, als alle anderen, sie ist von ihrem ganzen Wesen her anders - und bekommt es zu spüren. Durch das Lesen und die wilden Schrattwaldräuber schafft sie es nicht nur, Müffelhausen und der Enge zu entfliehen, nein, sie ändert schließlich alles: Die Müffelhausener, die Räuber und natürlich ihr ganzes, eigenes Leben.

Themen wie "Anderssein", "Wer bin ich und wo sind meine Wurzeln" und "Lesen ist wichtig und toll" werden in eine schwungvolle Geschichte verpackt, ohne dass man den erhobenen pädagogischen Zeigefinger oder die moralinsaure Keule spürt. Wir haben viel gelacht beim Vorlesen und "Schnefze Keulenbeul" ist und bleibt mein Lieblingsname.

Die Räuberschule



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