Junger, Sebastian

Tod in Belmont

Tod in Belmont
  • Verlag: Blessing
  • Erscheinungsdatum: 2007-03-21
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 320
  • ISBN: 3896673203
  • EAN: 9783896673206
  • Amazon.de Verkaufsrang: 447.866
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Beschreibung von buecher.de

Die perfekte Verbindung von akribischer Recherche und mitreißender Erzählweise.
Boston, 11. Mai 1963. Der Tatort liegt nur ein paar Meter vom Haus der Familie Junger entfernt: Im idyllischen Vorort Belmont wird eine Frau brutal misshandelt und erwürgt - zu einer Zeit, da eine spektakuläre und bis heute nicht restlos aufgeklärte Mordserie, die des Boston Stranglers, die Stadt in Atem hält. - Persönlich und unwiderstehlich: die beste true - crime - Reportage seit Capotes KALTBLÜTIG.
Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass die Tote von Belmont das neueste, neunte Opfer des Boston Stranglers ist. Wenige Stunden später - sie ist gerade mit dem Handwerker Albert DeSalvo allein zu Hause - erfährt Sebastian Jungers Mutter von der Bluttat. Ein schwarzer Tagelöhner, Roy Smith, kommt als Verdächtiger in Haft, dann vor Gericht und schließlich ins Gefängnis. Doch der Strangler tötet weiter. Zwei Jahre später wird Albert DeSalvo gestehen, dreizehn Morde als der Boston Strangler begangen zu haben. Für den Tod in Belmont allerdings wird man ihn nie zur Rechenschaft ziehen. Wurde Roy Smith im Eilverfahren Opfer einer tendenziösen Justiz? War DeSalvo tatsächlich der legendäre Strangler? Ist er verantwortlich für eine Grausamkeit, die auch die Familie Junger hätte heimsuchen können?
Bestsellerautor Sebastian Junger schildert in TOD IN BELMONT die zwar minutiös protokollierte, aber dennoch lockere Ereigniskette eines schicksalhaften Tages und rückt einen Fall von Gewaltverbrechen, der wie kaum ein anderer die amerikanische Öffentlichkeit beschäftigte, in neues Licht. Wie schon in DER STURM fasziniert dabei nicht nur Jungers Dokumentation dessen, was aller Wahrscheinlichkeit nach gewesen ist, sondern auch seine Interpretation dessen, was gewesen sein könnte. Darüber hinaus verleiht er seiner Reportage historische Tiefenschärfe, indem er die zu brechen drohende Woge rassistisch motivierten Hasses und außer Kontrolle geratender staatlicher Gewalt in den Sechzigerjahren der Vereinigten Staaten auf beklemmende Weise spürbar macht.
'TOD IN BELMONT - wenngleich ein Sachbuch - liest sich wie ein packender Roman. Ein würdiger Nachfolger von DER STURM.'
The New York Times Book Review
'Seine Reportage ist brillant. Immer haben die Orte, Menschen und Zeiten, von denen Junger erzählt, einen Namen und ein Gesicht.'
Die Welt
'Ein magisches Buch, die Geburt des Epischen aus dem Geist der Fakten und seine Verwandlung in Poesie.'Süddeutsche Zeitung zu DER STURM

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Peter Hetzel fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Mit bemerkenswerter Akribie

Albert DeSalvo hatte dieses unheimliche Etwas in den Augen, das Menschen innerlich lähmte. Ellen Junger war der Handwerker, der in Belmont beim Anbau ihres Hauses mitarbeitete, nicht geheuer. Und ihr Gefühl gab ihr Recht, er war der Boston Strangler, der 13 Menschen auf dem Gewissen hatte und dessen Biographie nun Sebastian Junger mit bemerkenswerter Akribie rekonstruiert. Im Übrigen gibt es an der Übersetzung nichts auszusetzen.

Diese Rezension von Tibor25 fanden 4 von 5 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Spannendes Buch, grauenhafte Sprache

"Tod in Belmont" ist eine spannende Mischung aus Sachbuch und journalistischer Dokumentation über einen als "Boston Strangler", bezeichneten US-Serienmörder in den 60er Jahren.

Sebastian Junger bezieht Zeit- und Kulturgeschichte (Rassenunruhen, J.F. Kennedy Ermordung, Bürgerrechtsbewegung)in seinen Bericht mit ein. Die Familengeschichte des Bostoner Autors liefert einen autobiographischen Hintergrund. Lebenslauf und Motive des Mörders sowie der in die Mordermittlung verstrickten Personen werden ebenso detailliert geschildert wie Verfahren und Abläufe des vom Autor kritisch dargestellten US-Justizsystems.

Belmonts Buch ist lesenswert.

Grauenhaft ist allerdings die deutsche Übersetzung ohne jegliches Sprachgefühl und gespickt mit Anglizismen, die jegliches Lesevergnügen zerstört und das Lesen zur echten Qual werden lässt.

Für das Buch gäbe es 5 Sterne, für die Übersetzung - 5!!!!

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