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Fragen Sie Ihren Philosophen!
Auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind - unser ganzes Leben steckt voller philosophischer Überlegungen: Darf ich meine Kinder belügen? Woher weiß man, was schön ist? Wie bekommen Wörter ihre Bedeutung? Der Philosophie-Professor Alexander George und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, alltägliche und außergewöhnliche Fragen wissenschaftlich-fundiert und zugleich verständlich zu beantworten.Paradox findet der Philosoph Alexander George die Tatsache, dass alle Menschen in ihrem Leben immer wieder mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert werden, die wenigsten aber je in den Genuss von Philosophie-Unterricht kommen. Um Abhilfe zu schaffen, rief er im Oktober 2005 eine Internetplattform ins Leben: Auf www.askphilosophers.com kann jeder Fragen stellen, die von renommierten zeitgenössischen Philosophen beantwortet werden. Der Erfolg der Website spricht für den Wissensdurst der Leser und die Auskunftsfreude der Wissenschaftler. 2000 Zugriffe täglich verzeichnet die Plattform, seit Start des Projekts wurden mehr als 5000 Fragen gestellt: sehr einfache und ganz schwierige, höchst abstrakte und äußerst konkrete - egal, ob es um Liebe und Sex, Medizin und Mathematik oder Wahrheit und Glück geht. Die interessantesten versammelt dieses Buch, darunter auch die kluge Frage: 'Warum tut Dummheit nicht weh?'
Tony Falcone ist in dem kleinen französischen Dorf, in dem er aufgewachsen ist und nach längerer Abwesenheit nun wieder lebt, nicht unbedingt beliebt. Einerseits hängt das mit seiner italienischen Abstammung zusammen, andererseits mit seinem Erfolg: Tony hat sich einen kleinen, gut gehenden Betrieb aufgebaut, er verkauft Traktoren und Erntemaschinen und kümmert sich um ihre Wartung. Ihm selbst ist die Abneigung seiner Nachbarn kaum bewusst, denn er lebt eher zurückgezogen mit Frau Gisèle und Tochter am Rand des Dorfes. Sein Leben ist von Arbeit bestimmt und verläuft in geordneten Bahnen, sieht man einmal von einer leidenschaftlichen Affäre ab, die ihn mit Andrée, der Frau des Lebensmittelhändlers, verbindet. Acht Mal in elf Monaten haben sie sich im Hotel von Tonys Bruder getroffen -- für Tony beglückende Erlebnisse, die ihn jedoch nicht an seinem Lebensplan zweifeln lassen. Andrée dagegen will sich mit den Gegebenheiten nicht abfinden. Und als ihr Mann eines Tages tot aufgefunden wird, ahnt auch Tony, was ihm bevorsteht! Es fällt schwer, bei der Beurteilung von Georges Simenons Büchern nicht ständig mit Superlativen um sich zu werfen. Das blaue Zimmer gehört auf jeden Fall zu seinen Meisterwerken. 1963 geschrieben, überzeugt der Roman nicht nur durch seine psychologisch genau geschilderten Protagonisten, sondern auch durch einen Wechsel zwischen den Zeitebenen, der die Spannung bis an die Grenze des Erträglichen steigert. Mögen Kritiker für Grisham und Co. den Begriff "Pageturner" geprägt haben -- auf Simenon traf er zu, lange bevor er dem inflationären Gebrauch anheim fiel. --Hannes Riffel
Ein MeisterwerkObwohl der Roman schon über 35 Jahre alt ist, wirkt er sehr modern. Wie immer bei Georges Simenon ist für absolute Spannung gesorgt. Man wird in die Geschichte hineingesogen und würde am liebsten eingreifen, um die Lethargie des Protagonisten Tony zu beenden. Stück für Stück erfährt man die ganze Geschichte und möchte immer mehr wissen. Ein Meisterwerk der Kriminalliteratur!
Einfach KlasseDas blaue Zimmer war mein erstes Simenon-Buch, und mit Sicherheit nicht mein letztes. Dieses Buch ist vom Anfang bis zum Ende spannend, da man während dem Lesen immer wieder grübelt, was wohl geschehen sein mag, und es schliesslich doch erst am Ende erfährt. Dieses Buch traf genau meinen Geschmack, und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Hoffentlich nicht sein bestes Buch?°
´Das blaue Zimmer´ ist mein erstes Buch von Georges Simenon und ich wollte es bereits nach 10 Seiten weglegen, ganz einfach weil mich die allzu ausführlichen Beschreibungen von Zimmern und Nebenschauplätzen nur noch gelangweilt haben. Doch wenn ein Autor so hochgelobt wird, dann muss ja irgendwas dran sein ... also weitergelesen und es wurde tatsächlich interessanter.Die Geschichte dreht sich um einen ziemlich nüchternen Mann, der in einer recht kleinen, rigiden Gedankenwelt lebt wie so viele andere um ihn herum, zumindest denkt er das und hält vieles für ´normal´. Als er dann unverhofft eine Affäre beginnt, erlebt er eine ungekannte Leidenschaft und Lebenslust, die ihn verwirrt und verzweifelt näher zu seiner Frau führt. Aus Angst vor dem Unbekannten? Aus Angst vor Veränderung? Jedenfalls findet die ganze Geschichte ihre Fortsetzung in langen Verhören im Gefängnis. Den Grund für die Verhaftung kann man lange nur vermuten, was mich zum weiterlesen motivierte. Die Verhöre selbst sind stellenweise recht langatmig und offenbaren mehr über die Innenwelt der Figur, als über die eigentliche Anklage. Ja und bis zum Ende löst sich’s dann irgendwie auf ... soll ja nicht alles verraten werden. Mich hat dieses Buch nur bedingt angesprochen und ich kann den Jubel um Simenon (noch) nicht verstehen. Vielleicht wird’s mit einem zweiten Versuch besser, hier wars mir zu viel ausschmückendes Beiwerk um die eigentliche Handlung. Und das große Geheimnis der Geschichte hat mich mehr genervt als Spannung erzeugt. Etwas irritiert über das Buch und den Jubel um Simenon, aber gespannt auf das nächste – überzeugendere – Buch von ihm ... 3 Sterne. ~
*philosophen an die macht*Vorsicht: nur für Philosophen geeignet! Wer sich Fragen ungern auf komplett andere Art und Weise nähert, sollte "Was ist das Gegenteil von einem Löwen?" gar nicht erst zur Hand nehmen.
Es werden Fragen gestellt, auf die man in langen, durchzechten Nächten entweder selbst schon gestoßen ist ("Was passiert mit einem Zeitpunkt, wenn er vorbei ist?") oder durch die man nun komplett Hirngeschüttelt wird (Meine Lieblingsfrage: "Sollte ein toleranter Mensch Intoleranz tolerieren?").
Die Antworten sind nie das alles Erklärende, sondern ebenfalls nur Gedanken anderer, philosophischer Menschen. Einiges war selbst mir zu hoch, andere Frage-Antwort-Abschnitte haben mir im Blickrichtungswechsel wirklich weiter geholfen.
Schaden kann das Buch jedenfalls nicht, sofern man eine Ader für ungewöhnliche Fragen und ausschweifende Antworten hat.
Brockhaus-1911: Löwen [2] · Nassauischer Hausorden vom goldenen Löwen · Heinrichs des Löwen Orden · Löwen
Herder-1854: Löwen [2] · Löwen [1]
Meyers-1905: Löwen [2] · Nassauischer Hausorden vom Goldenen Löwen · Heinrichs des Löwen, Orden · Löwen [1]
Pierer-1857: Löwen [2] · Löwen [3] · Niederländischer Löwen-Civil- Verdienstorden · Grimmen Löwen-Bund · Heinrichs des Löwen Orden · Löwen [1]