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4. März 2058: Astronomen entdecken ein Objekt auf Höhe der Pluto-Bahn. 20. Juni 2058: Das Objekt passiert den Mars, es ist ein Raumschiff. 3. August 2058: Das Raumschiff erreicht die Erde und bezieht Position über dem Pazifik. Das Abenteuer beginnt ...
Nach Andreas Eschbachs 'Quest' und Andreas Brandhorsts 'Diamant' stellt Frank Borsch mit 'Alien Earth' eindrucksvoll unter Beweis, dass sich die deutsche Science Fiction vor den amerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht.
PackendGroßes Lob an Frank Borsch. So langsam sind mir seine Figuren - allen voran Paul und Ekin - richtig ans Herz gewachsen.
Schade nur, dass man nun wieder so lange auf die Fortsetzung warten muss.
Die Geschichte wird logisch und spannend fortgesetzt. Die Charaktere gewinnen weiter an Tiefe, neue Charaktere werden überzeugend eingefügt.
Lediglich der Showdown ist diesmal nicht ganz so spektakulär und lässt nicht ganz so viele Fragen offen wie der in Band 1.
Passable Fortsetzung von "Phase 1"Nach dem gerdezu umwerfend kreativen, spannenden und dichten ersten Band liegt hier eine Fortsetzung vor, die nicht ganz die Qualität des Vorläuferbuches halten konnte, aber immer noch sehr gut ist.
Die erste Überraschung besteht darin, dass die Handlung erst etliche Monate später wieder einsetzt. Nach dem atemberabenden Finale des ersten Bandes hatte man eigentlich erwartet, dass es im direkten Anschluss weitergeht. Aber wie Paul und Wieselflink aus dem chaotischen Bahnhof herausgekommen sind, wie es der Besatzung der "Strawberry-Bitch" ergangen ist und vieles andere erfährt man allenfalls zig Seiten später aus Rückblicken, und auch hier nicht besonders detailliert.
Ein großer Unterschied zum ersten Band besteht darin, dass der strikte Dreitakt aus drei verschiedenen Handlungssträngen mit je einer festgelegten Person aus deren Innenperspektive das Geschehen geschildert wird, nicht mehr durchgehalten wird. Zum einen gibt es jetzt noch mehr Personen aus deren Perspektive erzählt wird, zum anderen sind die Sprünge zwischen den Szenarien jetzt nicht mehr streng festgelegt, sondern gehen bunt durcheinander. Das ist schon ein wenig schade. In "Phase 1" war die Vorfreude darauf, im Folgekapitel zuverlässig zu erfahren, wie es jeweils mit Ekin/Paul, Wieselflink oder der Besatzung der "Strawberry Bitch" weitergeht, ein wichtiger Bestandteil des Lesevergergnügens.
(Achtung, jetzt kommt ein kleiner Spoiler):
Die Perspektive der Aliens wird leider an keiner Stelle wirklich eingenommen. Zwar tritt der Alien "Pasong" auf, aber erstens befindet er sich in einer menschlichen Hülle und zweitens verhält er sich auch weitgehend so. Insbesondere erfährt man gar nichts neues über das Alienraumschiff. Von Ekin und Blitz (genauer: ihren Bewusstseinen) erfährt man leider lange Zeit gar nichts, und dann ... (das sollte aber jeder selber lesen).
(Spoiler-Ende)
Fazit: Wer vom ersten Band begeistert war, sollte unbedingt auch den zweiten lesen. Gegenüber "Phase 1" schwächelt Borsch zwar ein wenig, aber es wäre auch fast ein Wunder gewesen, wenn er sein ausgesprochen hohes qualitatives Niveau hätte halten können.
Gut!Nicht das beste, das ich gelesen habe, aber nicht schlecht. Die Handlung könnte man etwas straffen. Gute Ideen.