Lindgren, Astrid

Madita. Gesamtausgabe

Madita. Gesamtausgabe
  • Erscheinungsdatum: 1980
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 370
  • ISBN: 3789129399
  • EAN: 9783789129391
  • Amazon.de Verkaufsrang: 457.069
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beschreibung von buecher.de

Eigentlich heißt Madita Margareta, aber als sie noch klein war, nannte sie sich selbst Madita. Und obwohl sie jetzt schon fast sieben Jahre alt ist, heißt sie immer noch so. Nur wenn sie etwas angestellt hat, wird sie Margareta genannt. Und das geschieht ziemlich oft - denn Madita, ihre kleine Schwester Lisabet und ihre Freunde Abbe und Mia haben den Kopf voller verrückter Ideen! Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände 'Madita' und 'Madita und Pims'. 'Astrid Lindgren erzählt die Geschichten, die Kinder wirklich hören wollen.' (Der Spiegel)

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von zeilensprung fanden 43 von 44 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Birkenlund - ein paradiesischer Ort!

Das charakteristischste an den Büchern Astrid Lindgrens ist vielleicht, das nahezu alle ihre Helden eine liebevoll-behütete Kindheit in einem geschützten Raum aus Zuneigung, Phantasie und Freiheit verleben.

In besonderem Maße trifft all das auch auf Madita und ihre kleine Schwester Lisabeth zu.

Eine sehr reiche Schulfreundin von Astrid Lindgren soll Pate für die Figur der Madita gestanden haben und so ist auch Madita ein Mädchen, das aus sehr wohlhabenden Verhältnissen stammt. Auf Birkenlund lebt sie gemeinsam mit ihrer ein wenig kapriziösen Mutter, dem Vater, der als Redakteur arbeitet, der sehr zupackenden, liebenswerten Magd Alva und ihrer kleinen Schwester Lisabeth. Wie gut es Madita dort geht, ahnt sie schon selbst. Denn ihr bester Freund Abbe lebt mit seinen Eltern in wesentlich bescheideneren Verhältnissen. Und da sein Vater - von den Kindern Onkel Nilsson genannt - lieber den Tag vertrödelt und auch manchmal zu tief ins Glas schaut, muss Abbe auch schon richtig mit arbeiten.

Madita und Lisabeth hingegegen erleben viele, wunderschöne Kinderfreuden: Sommerausflüge und Maifeuer, einen Flugtag und sogar einen richtigen Ball. Dazwischen lange Sommertage am Fluss, einen verunglückten Ausflug aufs Schuppendach und verwunschene Tage mit den erzählten Geschichten und Liedern von Alva. Doch in "Madita" werden auch Geschichten von Kindern erzählt, denen es lange nicht so gut geht. Wie die von Mäuse-Mia, die sich mit Madita immer wieder streitet, und die den Geldbeutel des Schulrektors stiehlt.

Und auch auf Birkenlund wird es irgendwann weihnachtlich. Dieses Mal jedoch wird alles ein wenig anders sein, denn Madita und Lisabeth bekommen ein "Seligkeitsding", ein ganz besonderes, lebendiges Geschenk...

"Madita" besitzt einen ganz eigenen Charme. Sie ist ein liebenswertes, eigensinnig-starkes Mädchen.

Zum Vorlesen ist es für Kinder, die das Zuhören auch längerer Geschichten gewohnt sind, ab sechs Jahren geeignet. Wenn Kinder die Abenteuer von Madita selbst lesen möchten, sollten sie schon sehr sicher lesen können! Denn bei diesem Sammelband, der beide Madita-Bücher enthält, handelt es sich um einen recht komplexen Text mit langen Kapiteln.

Es lohnt sich aber auf jeden Fall, es den Kindern immer wieder anzubieten! Auch wenn Maditas Lebenswelt mit der heutiger Kindergenerationen wenig zu tun hat, ist dieser Kinderklassiker keineswegs angestaubt!

Diese Rezension von Clementine fanden 30 von 31 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Meine Lieblingsfigur von Astrid Lindgren

"Madita" ist mein Lieblingsbuch von A. L. neben "Ferien auf Saltkrokan".

Madita ist ein kleines Mädchen, das furchtbar lieb und brav sein will, nur leider gelingt es ihr nicht immer, denn sie hat ein hitziges Temperament und denkt nicht immer nach! Aber sie IST ein liebes Mädchen, sogar oft ZU lieb, und ihre an sich harmonische Welt ist durchaus nicht so heil, weil sie sich ständig um andere Sorgen macht.

Madita erfindet einen Jungen namens Richard, dem sie ihre eigenen Untaten in die SChuhe schiebt, beluegt also ihre Familie - nicht nett, aber verständlich. Vielleicht glaubt sie selbst, was sie erzählt, viele Kinder haben ja imaginäre Freunde, sie hat einen imaginären Suendenbock.

Madita greift ein, wenn es ungerecht zugeht - sie verteidigt die kleine Schwester, als diese angegriffen wird, sie protestiert als einzige lautstark, als die Klassenkameradin Mia - die sie nicht mal mag - vom Rektor geschlagen wird. Am Ende werden Mia und Maddita Freundinnen, nachdem Maditas Mutter Mia "entlaust" hat!

Dagegen fand ich die angeblich so artige kleine Schwester Lisabet gar nicht so artig, sie ist doch gelegentlich ein ganz schönes Biest - zieht die Katze am Schwanz, beisst Maditas Schokoladenfigur den Kopf ab und kann sich nicht entschuldigen, wenn sie etwas ausgefressen hat. Nein wirklich, so brav ist Lisabet durchaus nicht!

Eine von Maditas weniger sympathischen Handlungen ist die, als sie Lisabet im Brunnen sitzen lässt und sie als Sklavin verkaufen will - natuerlich nur im Zorn, aber als sie zurueckkomt, ist der Brunnen leer! Auf dem rand liegen 5 Öre und eine Nachricht von einem "Sklavenhändler", der das mädchen gekauft haben will... Natuerlich wird alles wieder gut, Abbe (Nachbarjunge) hat Lisabet aus dem Brunnen geholt.

Abbe ist ein toller Junge!!! Eigentlich sollte seine Mutter Kringel backen und sein Vater diese auf dem Markt verkaufen, doch die beiden Schlaffis schaffen weder das eine noch das andere - also macht der 15jährige Abbe beides selbst!

Madita hatte ein reales Vorbild, Astrid Lindgrens beste Freundin Anne-Marie (genannt Madicken), Tochter des Bankdirektors von Vimmerby - also ein Mädchen aus reichem Haus.

Auch die anderen Figuren sind rundum gelungen - die etwas versnobte Mutter, die aber doch sehr liebevoll ist (sehr richtig, dass sie Linus-Ida verbietet, den Kindern mit Geschichten von der Hölle angst zu machen!), der sozial engagierte Vater, die verarmten Nachbarn (Onkel Nilsson, Tante Nilsson und Sohn Abbe), das Dienstmädchen Alva, die zickige und WIRKLICH snobistische sogenannte "Buergermeisterin" (=Frau des Buergermeisters, Typ Hausdrachen), die zum Glueck auch nicht als das personifizierte Böse präsentiert wird ( sie ist oft genug fies, kann aber gut singen und ist sehr gut im Organisieren)der flirtende Schornsteinfeger, der arme irre Lindkvist usw. - man darf annehmen, dass alle reale Vorbilder haben, so glaubwuerdig sind sie dargestellt.

Etwas zu schlucken hatte ich an der Geschichte "Alva auf dem Ball": Die Familie nimmt das Dienstmädchen mit auf den Ball - dort wird Alva dann von den feinen Leuten geschnitten, und keiner tanzt mit ihr. Klar ist es eine an sich gute Idee, dass ein Dienstmädchen mitkommen soll, und natuerlich sind die feinen Herrschaften superfies, aber - war dieses Verhalten nicht vorauszusehen? Ist es also richtig von Maditas Familie, Alva in so eine schreckliche Situation zu bringen? Der Vater ist doch Zeitunsgredakteur, er hätte ja zuvor einen Artikel schreiben können, dass auch Dienstmädchen auf Bälle gehen sollten und er daher Alva auf den nächsten mitnehmen werde usw. Ich finde, an dieser Stelle wird Alva regelrecht missbraucht, um die eigenen Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit zu demonstrieren - wie es ihr selbst damit geht, daran hat die Familie offenbar keine Sekunde gedacht!

Trotzdem 5 Sterne, das Buch ist klasse.

Habe es mittlerweile im Original gelesen und festgestellt, dass die Uebersetzung gut ist - abgesehen von einigen Kleinigkeiten: Im Original ist gelegentlich vom Krieg die Rede, der draussen in der Welt tobt, der aber Gott sei Dank weit weg ist - damit muss der Erste Weltkrieg gemeint sein, der während Astrid Lindgrens Kindheit in vollem Gang war. Der Krieg wird in der deutschen Uebersetzung mit keinem Wort erwähnt. Warum eigentlich nicht?

Diese Rezension fanden 26 von 28 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen wunderschön und zum totlachen

dieses buch habe ich als erwachsene wiederentdeckt. in meiner kindheit fand ich die geschichten von madita und pims spannend und die phantasie anregend, heute muss ich sagen, dass lindgren eine einzigartige art hat, das denken und fühlen von kindern schlicht realistisch und trocken darzustellen, ohne jede künstelei. die episoden sind daher von einer so verböüffenden lebendigkeit, dass man manchmal tränen lachen kann.

Diese Rezension von chemkid fanden 20 von 22 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen ein wertvoller kinderroman

Madita und Lisabeth sind Schwestern und wachsen auf Birkenlund in Schweden auf. Madita heißt eigentlich Margarete, aber so wird sie nur genannt, wenn sie was angestellt hat. Und das kommt natürlich andauernd vor. Die Bücher handeln über all die Streiche und Abenteuer, die Madita so ausheckt. Verschiedene Geschichten, die sich hervorrangend zum Vorlesen eignen und für jedes Alter geeignet sind.

Diese Bücher spiegeln aber nicht immer die heile Welt wieder, wie das vielleicht bei Die Kinder von Bullerbü der Fall ist. Die Armut und dass es Madita besonders gut geht mit ihren Eltern, kommt doch recht häufig zum Tragen. Ihre Eltern trinken nicht, wie andere und als Journalist verdient ihr Vater sehr gut, so dass sie wunderschön auf Birkenlund leben können mit Kinderfrau und Köchin. Die Madita Geschichten sind wunderschön und sehr einfach und anschaulich beschrieben. Ein tolles Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren.

Diese Rezension fanden 18 von 20 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen unterhaltendes Kinderbuch mit Identifikationsmöglichkeit

"Madita" habe ich als Kind sofort in mein Herz geschlossen. Dieses Buch berührte und begeisterte mich als Kind, verliert aber im Gegensatz zu manch anderen Kinderbüchern nichts an Faszination, wenn man älter (und klüger?) wird. Vielleicht liegt es an den liebevoll bis ins kleinste Detail gezeichneten Schwestern Madita und Lisabeth, aber sicher auch an den glaubwürdigen "Nebenpersonen", wie Lause-Mia, Abbe oder Linus-Ida, die man nach Lektüre des Buches fast selber zu kennen glaubt. Die Kinder dürfen hier ganz Kinder sein, ihre im Übermaß vorhandene Kreativität ausleben, müssen aber von Anfang an auch Verantwortung für ihr Handeln tragen. Auf der einen Seite wachsen die zwei Mädchen wohlbehütet auf, werden jedoch immer wieder bewußt durch die Eltern, oder durch die äußeren Umstände mit sozialen Ungerechtigkeiten und bitterer Armut konfrontiert. Probleme und Hoffnungslosigkeit nicht auszublenden, aber immer einen optimistischen Grundton zu transportieren, für sein Handeln und seine Überzeugungen einzustehen und dadurch für Veränderungen sorgen zu können - all das macht "Madita" aus und somit unverzichtbar auch für heutige Kinder


Lexikalische Einträge zum Thema


Empfehlungen
Lindgren, Astrid; Wikland, Ilon
12,90 €

Lindgren, Astrid
12,00 €

Lindgren, Astrid
12,00 €

Lindgren, Astrid
7,49 €

Regie: Göran Graffmann. Nach e. Kinderbuch v. Astrid Lindgren. Mit Jonna Liöjendahl u. a.
12,95 €

Regie: Göran Graffman. Nach e. Buch v. Astrid Lindgren. Mit Jonna Lijendahl, Liv Alsterlund u. a.
12,95 €

Lindgren, Astrid
16,90 €

Lindgren, Astrid
6,95 €


Lindgren, Astrid
8,49 €

Lindgren, Astrid
12,90 €

Bookmarks
delicious wong linkarena google