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A Newbery Medalist creates an unforgettable tale of two brothers caught in an alternate universe that combines fantasy, adventure, and a thought-provoking vision of an all-too-possible future.
In her 11th affecting fantasy novel for young adults, Newbery Medal-winning author Susan Cooper (The Dark Is Rising sequence) writes again of the clash between good and evil. Bahamians Trey, age 12, and his mute brother Lou, 7, find themselves tugged between two parallel worlds: their own happy island life, threatened by big-business developers, and a murky, sinister otherworld called Pangaia, entered accidentally through a magical window between worlds. In a series of journeys between the two realms, Lou is saluted by underground rebels as their mythic savior Lugh, and the siblings are asked to lead the Greenwar against the Government ("the destroyers"). Along the way, Trey and Lou encounter hideous mutant insects, murderous floods in tunnels, helicopter attacks, and capture by the pro-progress, high-tech Government. Although the plot is occasionally convoluted, Susan Cooper fans will be drawn deep into the story, with its zealous Luddite-styled green guerrillas and the equally ardent progress extremists. Lou and Trey are enormously likeable, and the tropical island setting is beautifully portrayed. Ultimately, nature, myth, and destiny crash together in a breathtaking climax that will leave readers of all ages contemplating the direction our own world is taking. (Ages 9 to 13) --Emilie Coulter
Nicht Coopers bestes"Mein Bruder Lou spricht nicht und er hat auch ein paar andere Probleme. Er ist anders. Aber das bin ich gewohnt. Ich heiße Trey, und ich bin ein Schriftsteller. Ich passe auf ihn auf. Ich bin zwölf Jahre alt. Dies ist mein Buch, die Geschichte dessen, was mir und Lou passiert ist." Dieser Absatz aus dem ersten Kapitel (Übersetzung von mir) nennt auch schon eines der Probleme, die der Roman hat: Der Erzähler ist ein 12jähriger, mit dem Vokabular und der satzbautechnischen Komplexität, die einem Zwölfjährigen zur Verfügung stehen. Für die Zielgruppe (d.h. Kinder) mag das in Ordnung sein, für erwachsene Leser ist es das nicht. Ich habe fast alles von Susan Cooper gelesen und vermisse ihren sonst üblichen Stil sehr. Dazu ist Trey ein Einwohner der Bahamas, wo offenbar irgendeine Abart des Englischen gesprochen wird, die u.a. "be" und seine Formen desöfteren unter den Tisch fallen lässt und sich auch in einigen anderen Fällen vom Standardenglischen unterscheidet, was sich einfach nicht sehr schön liest.
Problem Nr. 2 ist die Handlung. Worum geht es in GREEN BOY? Einer französischen Gruppe (Franzosen! dann müssen ihre Absichten ja bösartig sein!) wird die Erlaubnis erteilt, auf Treys und Lous Lieblingsort, einer Miniinsel ("cay"), eine Hotelanlage zu errichten, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen, die das auf die Umwelt haben könnte. Eine Petition, angekurbelt von Treys Großvater und unterstützt von einigen Amerikanern (Amis! gut!), scheitert. Zeitgleich werden Trey und Lou mehrmals für einige Stunden in eine Parallelwelt entführt bzw. springen freiwillig dorthin (je nach Auslegung), die der Erde sehr ähnelt, aber zugebaut und verschmutzt und deren Umwelt hoffnungslos zerstört ist. Lou, scheint es, ist der Held, der einer Prophezeiung zufolge Gaia, wahrhaftige Personifikation des Ökosystems Erde (bzw. Pangaia, so der Name der Parallelwelt), darin unterstützen soll, den Planeten wieder "grün" zu machen. Die beiden Handlungsstränge sind furchtbar schlecht miteinander verkoppelt. Und beide sind sie, auch für sich gesehen, nicht sonderlich gut ausgeführt. Keine Spur von Coopers normalerweise reichen Fantasie, ihrer subtilen Charakterisierungsarbeit und ihrem Talent fürs Weltenschaffen. Die Ereignisse ergeben sich nicht aus einem natürlich fließenden Handlungsverlauf, sondern sind schmerzhaft offensichtlich als künstlich auszumachen; sie passieren nur, weil die Autorin bestimmt hat, dass sie passieren müssen, damit ihr Roman einigermaßen Sinn ergibt. Gut, das mag häufig der Fall sein, aber in der Regel ist diese auktoriale Willkürlichkeit versteckt; hier liegt sie offen da, ohne, dass Existenz und Abfolge der einzelnen Szenen einer inneren Logik folgen.
GREEN BOY liest sich wie das Werbeprospekt einer militanten Umweltschutzorganisation, nein, schlimmer. Es gibt ein paar Alibi-Äußerungen, aber alle von Figuren, die unsympathisch sind bzw. die der Leser für unsympathisch halten soll (das schlimme ist, dass Kinder sich gegen so eine Manipulation kaum wehren können). Ne, das war nichts. Dabei halte ich die zugrundeliegende "Botschaft" selbst nicht für falsch; ich mag es nur nicht, sie mit dem Holzhammer übergezogen zu bekommen.
Brockhaus-1809: Anton Asthley Cooper, Graf von Shaftesbury
Brockhaus-1911: Cooper [2] · Cooper [3] · Cooper · Green River · Green [2] · Gretna Green · Bethnal Green · Green · Green Mountains
DamenConvLex-1834: Cooper, James Fenimore
Eisler-1912: Shaftesbury, Anton Ashley Cooper, Graf von · Green, Thomas Hill
Heiligenlexikon-1858: Hugo Green (39)
Herder-1854: Cooper [2] · Cooper [3] · Ashley Cooper · Cooper [1] · Gretna-Green
Meyers-1905: Cooper [1] · Cooper [2] · Gretna-Green · Green [1] · Green [2] · Wood Green · Upper Green Sand · Kensal Green · Green Bay · Bowling Green · Bethnal Green · Green River · Green Mountains · Green Island
Pagel-1901: Cooper, Sir William White
Pataky-1898: Cooper, Frl. Luise
Pierer-1857: Cooper [1] · Cooper [2] · Ashley Cooper · Astley Cooper · Green [1] · Green [2] · Green Room · Green Turtle Key · Green-Key · Little Green Lake · Green [3] · Green's Fork · Green Island · Green Mountain · Green Castle · Green Creek · Green Point · Green River · Green Mountain Boys · Green Mountains