Vale, Eugene

Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen

Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen
  • Verlag: Uvk
  • Erscheinungsdatum: 2007-02-01
  • Format: Broschiert
  • Umfang: 287
  • ISBN: 3896696882
  • EAN: 9783896696885
  • Amazon.de Verkaufsrang: 561.546
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Beschreibung von buecher.de

Eugene Vale hat mit diesem Buch einen KIassiker zum Thema Drehbuchschreiben geschaffen. Mit analytischem Verstand und dem Sprachwitz des großen Geschichtenerzählers stellt er die Eigenheiten des Schreibens für Film und Fernsehen dar und zeigt dabei die erfolgreiche Anwendung der dramatischen Struktur dieser Erzählkunst.Mit anschaulichen Beispielen führt er den Leser von der ersten Idee bis zum produktionsfertigen Drehbuch. Sowohl für den Fachmann als auch für den Laien bietet dieses Standardwerk über das Drehbuchschreiben eine Fülle von Anregungen und praktischen Hilfen beim Umgang mit den Medien Film und Fernsehen.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 25 von 26 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Detalliert und übersichtlich

Eugene Vales Buch über Drehbuchschreiben ziehe ich denen von Syd Field tausendmal lieber vor, einfach weil es viel mehr ins Detail geht und anhand von vielen Beispielen die Theorie erklärt. Zwar manchmal ein wenig trocken, aber man kann die Erläuterungen und Ansichten Vales sofort in einer eigenen Arbeit nachvollziehen. Jedes erdenkliche Thema zum Aufbau eines Drehbuches wird hier abgehandelt. Auch die Fehlerliste am Ende des Buches zum Überprüfen eigener Drehbücher ist unbedingt zu empfehlen.

Diese Rezension fanden 23 von 24 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Für den Anfänger und Fortgeschrittenen bestens geeignet

Eugen Vales Buch ist eine psychologische Annäherung an das Drehbuch schreiben. Er kennzeichnet die wichtigen Punkte die ein gutes Drehbuch ausmachen. Im Gegensatz zu Syd Field legt er jedoch kein Paradigma zugrunde, sondern bewegt den Leser dazu, sich eingehender mit der Figur, dem Ort, der Zeit u.v.m. intensiver zu befassen. Ich habe das Buch schon 3 mal gelesen, und lerne immer noch davon.

Diese Rezension fanden 22 von 23 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Für mich als Einsteiger ideal.

Eugene Vale weicht zwar in einigen Punkten von Syd Fields Ansichten ab (z.B. Einteilung in Akte), gibt aber immer wieder interessante Alternativen. Für mich als Einsteiger gibt dieses Buch einen kompakten und verständlichen Überblick nicht nur über das Handwerk des Drehbuchschreibens, sondern vermittelte auch klassische Fehler und Werkzeuge zur Ihrer Vermeidung. Dieses Buch gab mir eine große Motivation zum Schreiben meiner ersten Versuche und wird auch weiterhin als übersichtliches Nachschlagewerk funktionieren. Vales Buch scheint mir auch weitaus umfassender und detaillierter als die deutsche Fassung des so beliebten Werk Syd Fields (Drehbuchschreiben für Fernsehen und Film). Für Einsteiger aus meiner Sicht eine klare Empfehlung!

Diese Rezension von Konishiwalalala fanden 10 von 10 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Ärgerliches Werk mit interessanten Ansätzen

Zunächst einmal muß man sich damit abfinden, dass der Titel völlig unpassend ist. Es handelt sich bei "Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen" viel mehr um eine sehr theoretische Beschreibung über Dinge, die beim Drehbuchschreiben unter Umständen irgendwie Berücksichtigung finden können. Bewußt "können", weil dieses Buch einem etwas anderes erzählt. Auf nahezu jeder zweiten Seite schüttelt man als aufgeschlossener Leser den Kopf und möchte vehement dem widersprechen was dort grad ganz lapidar als absolute Wahrheit verkauft wird.Dass seit der 1944 entstandenen Urfassung mit so ziemlich jeder der hier aufgestellten Regeln gebrochen wurde, ist während der Überarbeitung des Buches offenbar niemandem aufgefallen. Dennoch sind viele Ansätze höchst interessant, wenn auch häufig für den Drehbuchschreiber von sehr untergeordnetem Interesse.Insgesamt eine sehr anstrengende und wenig erquickende Lektüre. So wird dem Leser explizit mit auf den Weg gegeben, dass er dieses und jenes niemals machen darf, während gleichzeitig Beispiele in den Raum geschmissen werden, die so denkbar schlecht gewählt sind, dass sich einem die Nackenhaare sträuben.

Diese Rezension von nrschmid fanden 17 von 18 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Als die Bilder laufen lernten

Nach dem Buch von Christopher Vogler über die 'Odyssee des Drehbuchschreibers' habe ich versucht, diesen Klassiker von Eugene Vale zu lesen. Die Bilanz: 1:0 für Vogler.

Dieses Buch führt in jeder Hinsicht in die Irre: Vale schreibt NICHT über die Technik des Drehbuchschreibens, sondern gibt einen Überblick über die Filmgeschichte. 100 Seiten schreibt er über die Requisite, die Dekoration, den Ton, das Licht usw. Langweilig und humorlos arbeitet sich Vale die Theater- und Filmgeschichte durch, bis er jenseits von Seite 200 (von 284) endlich über die GESCHICHTE zu schreiben beginnt.

Eine weitere Täuschung ist es, wenn der Verlag auf der Buchrückseite schreibt, Vale führt in diesem Buch anschauliche Beispiele der Erzählkunst an: von Citizen Kane bis Star Wars. Beides stimmt nicht. Diese und andere Filmtitel werden zwar 1-2x kurz erwähnt, aber in jeweils anderem Zusammenhang. Der dreiste Versuch, ein Buch an den Leser zu bringen, das 1944 geschrieben wurde. Bei den Bearbeitungen (1972 und 1982) hat man diese Titel auf plumpe Weise in den Text gestreut ohne weiter auf die Plots einzugehen.In der Internet Movie Database wird der angeblich so erfolgreiche (Drehbuch-)Autor Vale erwähnt - allerdings sind von den behaupteten 60 Drehbüchern nur 7 (unbekannte) aufgezählt. So ein Genie kann dieser Vale also nicht gewesen sein! Er erklärt jedenfalls nicht, wie man ein Drehbuch schreibt.

Unter Hollywood-'Hassern' gilt dieses Werk als Klassiker. Man muss Hollywood nicht lieben, aber Geschichtenerzählen und Schreiben lernt man mit diesem Buch nicht.

Wer wissen will, wie Dramaturgie aufgebaut und Drehbucher geschrieben werden, wird wohl zu anderen Büchern greifen müssen: entweder zu Aristoteles, oder z.B. zu Christopher Vogler oder Syd Field. Deren 'Rezepte' muss niemand sklavisch befolgen, aber dort erfährt man die Grundlagen, wie man eine Geschichte erzählt.

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