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Sind das die Plakate mit den fetten Frauen? In der Werbung dominieren nach wie vor Bilder von Frauen, die dem Schema schlank, hübsch und jung entsprechen. Die Darstellung von normalen und molligeren führt im Einheitsbrei der schönen Werbung zu kontroversen Ansichten. Zeigen Werbesujets normale, durchschnittlich aussehende Frauen, die nicht dem 90-60-90-Schönheitsideal entsprechen, sind Diskussionen vorprogrammiert. Der Fokus dieses Buches liegt auf der Darstellung der Frauen in der Werbung und wie sich die weibliche Zielgruppe im Alter von 14 bis 24 Jahren lieber in der Werbung repräsentiert sieht: als idealisiertes Model oder als realistische Frau? Die Studie zeigt signifikante soziodemografische Besonderheiten auf, die für die Werbewirtschaft wertvolle Anregungen für zukünftige Werbemaßnahmen liefern. Kohlweiß spricht auch bildungspolitische Leistungsträger und Medien an, die ihrerseits einen Beitrag dazu leisten mögen, um junge Frauen dahingehend zu sensibilisieren, dass es ein Ideal abseits des Medien- und Werbeideals gibt. Gleichzeitig leistet die Studie einen Beitrag zur immer wieder aufflammenden Diskussion über den Effekt des präsentierten Frauenbildes in Werbung und Medien. Diese Diskussion wird nicht zuletzt auch durch die Darstellung von Mager-Models im Fernsehen und auf dem Laufsteg immer wieder angeheizt. Dieses Buch richtet sich an Menschen aus der Werbebranche, Studierende dieser Fachrichtungen und alle am Thema Interessierte.
"Ehrliche" Werbung - oder: Wer glaubt dem Model die Burger-Orgie?Die Kampagne, mit der Dove für wahre Schönheit (und gegen Dümmlichkeit wie "Model ißt gerne Burger") eintrat, wirbelte über die engere Werbeszene hinaus viel Staub auf. Dies geschieht eher selten und den Gründen dafür geht die Autorin auch auf den Grund. Die wirklich spannende Frage des Buchs hat aber mit der Zielgruppe selbst zu tun: Gefällt "ehrliche" Werbung statt gecasteter Testimonials auch der weiblichen Kundschaft? Um es kurz zu machen, die Aussage ist ein Ja, wobei Frau Kohlweiß aber noch eines "nachlegt" und auch die eigene Körperzufriedenheit einbezog.
Für Konstruktivisten natürlich ein spannende Möglichkeit zu vergleichen, wie das eigene körperliche Sein unser Bewußtsein (Welt-Bild) prägt, auch wenn es um einen scheinbaren oberflächlichen Bereich wie die Werbung geht.
Fazit: Ein spannender Blick hinter die Kulissen, der sich auch und gerade mit dem Abstand zum damaligen Gewese um die Kampagne immer noch gut liest. Nicht nur Werber werden ihre Freude haben, auch als Mann und Nicht-Werber liest man die Studie über Klischees zum Thema Schönheit mit Gewinn.
Ein ewig brisantes ThemaEine exemplarische Auswahl aus Werbebeispielen der Vergangenheit führt in das Thema ein und verweist gleichzeitig auf das geltende Schönheitsideal der jeweiligen Epoche.
Frauen als Fürsprecher für Produkte und Dienstleistungen gibt es so lange, wie es die Werbung selbst gibt.
Die Autorin kehrt aber nach der kurzen Einleitung zurück in die Gegenwart und konzentriert sich auf die Werbewirkung von Frauen und warum das Wunschbild-Schema funktioniert.
Was sind die Merkmale des derzeit geltenden Schönheitsideals und was haben andere Studien zum Thema Schönheit herausgefunden? Wie wirkt Schönheit in der Werbung und welche Darstellungsformen der Frau kennen wir aus der Werbung?
Ein Psychogramm zur Darstellung der Frau in der Werbung und die Rollentypologie werden mit Abbildungen von Kampagnen-Sujets gestützt. In einem weiteren Kapitel wird auf die Darstellung der Frau außerhalb der Werbung eingegangen der Fokus wurde auf den Einflussfaktor Printmedien (Frauen- und Männermagazine) und TV gelegt (am Beispiel Germanys next Topmodel).
Von der Werbung im Allgemeinen wird der Bogen zur Testimonialwerbung gespannt, wobei im darauf folgenden Abschnitt eine Einschränkung auf zwei Formen der Testimonialwerbung vorgenommen wurde: Celebrity Testimonials, die als Sinnbild für die idealistische Frauendarstellung in der Werbung herangezogen wurden sowie Real People-Testimonials, die als Synonym für die realistische Darstellung der Frau in der Werbung gelten.
Den Kern der Arbeit bildet die empirische Studie mit der Beantwortung der Forschungsfrage: Wie sieht sich die weibliche Zielgruppe zwischen 14 und 24 Jahren lieber in der Werbung repräsentiert: als idealistisch schöne Frau, die dem vermeintlichen gesellschaftlichen Ideal entspricht oder als natürliche Durchschnittsfrau wie beispielsweise in der Dove-Kampagne?
Interessant waren die differenzierten Forschungsergebnisse insbesondere im Hinblick auf Alter, Reife und Figur der befragten Personen und welchen Einfluss die Sympathie auf die Glaubwürdigkeit der Testimonials ausübt.
Alles in allem eine gut strukturierte und recherchierte Arbeit mit spannenden Forschungsergebnissen wobei die Forschungsergebnisse auch als Ausgangspunkt für neue empirische Forschungen dienen können ein breites Forschungsfeld.
Brockhaus-1809: Der Idealismus · Realismus ist
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Eisler-1904: Teleologischer Idealismus · Rationeller Idealismus · Persönlicher Idealismus · Idealismus · Wissenschaftlicher Idealismus · Transcendentaler Idealismus · Objectiver Idealismus · Kritischer Idealismus · Formaler Idealismus · Ethischer Idealismus · Transcendentaler Realismus · Ideal-Realismus · Naiver Realismus · Kritischer Realismus · Realismus
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