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Ob ins rauhe Hochland oder zu den sanft rollenden Hügeln im Süden, ob an Sandstrände oder zu atemberaubenden Steilküsten dieses aktuell recherchierte Handbuch führt in jeden Winkel Schottlands. Anhand von Routen- und Regionsbeschreibungen erfährt der Reisende alles über Burgruinen und Megalithen, über Papageientaucher und Seehunde, über Schlösser und Schlachten und natürlich über die Kultur und die Bevölkerung des Landes. Empfehlungen zu Veranstaltungen, Unterkünften, Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten und zahllose weitere Tips erleichtern Planung und Durchführung der Reise.Ein Spezialkapitel liefert Informationen für die wachsende Anzahl von Wintersportlern.Pressestimmenekz, Informationsdienst, 03/03:'Inhaltlich große Detailfülle, die über die meisten Reiseführer hinausgeht. Empfohlen für Schottlandfans und Kenner.'(Einsortierung vor Dumont)
EnttäuschendAuch ich bin ein begeisterter Leser der Reiseführer der Know-How-Reihe und habe dieses Handbuch im Hinblick gekauft, einen individuellen Urlaub in Schottland besser gestalten zu können.
Insgesamt hat mich dieses Buch sehr enttäuscht, da die Informationen zu oberflächlich waren. Viele Orte sind nicht erwähnt oder nur kurz angedeutet. So kam es vor, dass ich einen schottischen Ort durchquerte, in dem viele Reisebusse standen und diverse Schilder auf einen Wasserfall deuteten,...ich wollte mehr Information und packte den Reiseführer aus. Hier war lediglich beschrieben, dass wenn man von A nach B fährt, den besagten Ort durchfährt. Dafür brauche ich keinen Reiseführer sondern eine Straßenkarte ist völlig ausreichend. In der sind wenigstens Zeltplätze, Touristeninformationsbüros und besondere geographische oder architektonische Hinweise drin.
Auch haben ich in diesem Buch detaillierte Karten der einzelnen Orte vermisst, wie ich es aus den Reiseführern im asiatischen Raum gewöhnt bin. Unterkünfte und Informationsbüros sind nur sehr rar beschrieben, die Karte im hinteren Teil ist nur sehr grob, teils ohne Straßenbezeichnung der größeren Landstrassen.
Sehr verwirrend fand ich auch, dass es ein Bilde gibt, das zwar korrekt betitelt ist, jedoch unter einer anderer Stadt abgedruckt wird.
Auf Wanderwege wird nicht eingegangen, die Whisky-Destillationen sind auch nur sehr oberflächlich und unvollständig angedeutet.
Eintrittspreise oder Übernachtungskosten werden sporadisch erwähnt.
Über Land und Leute wird ausführlicher eingegangen. Die schottische Literatur, Wirtschaftslage, Musik, Geschichte haben ein eigenes Kapitel und umfassen etwa 140 Seiten.
Alles in allem hätte ich für meine Rundreise auf diesen Reiseführer verzichten können.
wenig empfehlenswertLaut Reise Know How liegt auch mit der Schottlandausgabe das "komplette Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken auch abseits der Hauptreiserouten" vor. Wir kommen gerade von einer Schottlandtour zurück und hatten das Pech, gerade Reise Know How in der Tasche gehabt zu haben. Unsere Ausgabe ist von 2005 und fällt vor allem durch "Mut zur Lücke" auf. Insgesamt war der immerhin 552 Seiten starke Band wenig hilfreich, der Inhalt scheint weniger für individuelles Reisen, sondern mehr zur Verwirklichung des Autorenteams gedacht. Diese möchten ein romantisierendes Schottlandbild zeichnen. Ein Schottland der Castles, Kilds und der Einsamkeit. Ebenfalls zum Land gehördende, aber weniger ins Bild passende Dinge werden deshalb nicht erwähnt oder negativ beschrieben. Ein Beispiel hierfür ist Pitlochry, ein Städtchen, das sich eindeutig dem Tourismus verschrieben hat, sich uns jedoch trotzdem als angenehm und hübsch eingeprägt hat. Natürlich kann man über persönliche Eindrücke streiten, unsere stimmten jedoch eher selten mit denen der Autoren überein. Zum Bild gehört wie selbstverständlich auch das Übernachten in Jugendherbergen, diese sind immer beschrieben, fehlen sie, wird dies ebenfalls bedauernd angemerkt. Die häufigste Übernachtungsmöglichkeit ist jedoch wahrscheinlich eher das B&B, hier geben die Autoren bezeichnenderweise keinerlei Statements ab.
Zusammenfassend können wir den Band nicht empfehlen. Die Autoren setzten eigene Schwerpunkte, die nicht unbedingt mit denen der Leser übereinstimmen müssen. Oft hatten wir das Problem, dass sich der Reise Know How immer dann als unergiebig erwies, wenn wir dringend Informationen gebraucht hätten. Eine gute Alternative sind übrigens die Tourist Boards. So gibt es Übersichten zu Übernachtungsmöglichkeiten (auch B&B) über das Schottische Fremdenverkehrsamt, sowie auch andere nützliche Informationen und Broschüren. In Schottland selbst liegen überall kostenlose regionale Informationen aus, die sicherlich der touristischen Vermarktung der Region dienen, jedoch auch informativ und nützlich sind. Der Reise Know How ist jedenfalls entberlich.
Für "Back-Packer" nur bedingt geeignetDa ich bereits den Reiseführer Mexiko aus dieser Reihe hatte und hellauf begeistert war, schien mir das die beste Empfehlung für die Schottland-Ausgabe. Und dieser Reiseführer bietet tatsächlich eine Fülle interessanter Informationen über Geschichtliches und Aktuelles und Land und Leute (was das Buch bedauerlicherweise auch schwer macht). Leider waren mir die Auskünfte über die Städte und Regionen oft zu dürftig, z.B. über den Loch Lomond, und sehr auf Autofahrer zugeschnitten, denn viele der beschriebenen Punkte lassen sich nur mit dem Auto erkunden. Schön wären zum Beispiel Stadtpläne auch von den kleineren Ortschaften für eine erste Orientierung (sicher auch für Autofahrer hilfreich). Es fehlt ebenso eine detailliertere Gesamtkarte von Schottland mit den Hauptverkehrsstraßen, wichtigsten Busverbindungen und Zugstrecken, für einen besseren und schnelleren Überblick.
Für Individualreisen kaum geeignetEin enttäuschenderes Buch aus der Reihe Reise Know-How habe ich wirklich nie gehabt (und das waren schon so einige). Beim Band Schottland aber wird bei Individualreisen mit kleinem Budget nicht geholfen. Die Auskünfte sind vor allem in den abgelegenere Regionen viel zu dürftig und oberflächlich, es gibt zu wenige relevante Bewertungen für Unterkünfte und Restaurants, viele Gebiete werden nur am Rande behandelt. Auch mit "beschriebenen" Wanderungen sollte man sehr vorsichtig sein. Dass die empfohlene Wanderung zu Großbritanniens höchstem Wasserfall mit Rückweg gut sechs Stunden dauert, schlecht markiert ist und die meiste Zeit durch häufig mit dichtem Nebel überzogenes Sumpfgebiet führt, ist nicht erwähnt und geradezu fahrlässig.
Wir jedenfalls waren sehr froh auch den Lonely Planet für Schottland mit dabei gehabt zu haben, der die Informationslöcher des Reise Know-How gut gestopft hat. Letzterer taugt allenfalls für allgemeine Infos zu Land und Leuten.
Gutes MitbringselEin Trip in die Highlands und dann hoffentlich das richtige Buch dabei, wer sich diese Frage stellt, der sollte diese Buch kaufen.
Wir haben das Handbuch über eine Woche vor Ort getestet, und für brauchbar und unterhaltsam befunden.
Auf Rundtour durch die Highlands und den richtigen Führer dabei haben, so sollte es sein. Das bekamen wir neidlos von unseren Mitreisenden bestätigt, das Buch ging von Hand zu Hand und fand viele interessierte Leser. Aktuelle Infos, brauchbare Tipps und sehr gute Angaben zur Historie Schottlands. Einzige Einschränkung: Der Kartenteil ist nur für den groben Überblick verwendbar. Format und Gewicht sind für Rucksackreisende noch akzeptabel. Auch als vorbereitende Lektüre sinnvoll. Die Nachbereitung der Urlaubstour mittels dieses Buches ist sogar richtig genussvoll. Man freut sich schon auf den nächsten Trip in die Highlands, natürlich mit dem richtigen Handbuch im Gepäck. Der Führer ist seinen Preis wert!!!