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Studierende der Physik, die mit den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Betrachtungsweisen in der Festkörperphysik vertraut werden möchten, erhalten mit diesem Lehrbuch eine grundlegende Einführung. Die behandelten Themen werden kompakt und exakt vorgestellt.
Eine gute Hilfe neben der Vorlesung und zur WiederholungKonrad Kopitzkis Buch "Einführung in die Festkörperphysik" richtet sich laut Aufdruck an Studenten der Physik und verwandter naturwissenschaftlicher Fächer und ist meines Erachtens als Begleitbuch neben einer Vorlesung oder zur Wiederholung recht gut geeignet.Es werden elementare Kenntnisse in Quantenmechanik und Atomphysik vorausgesetzt, wie sie in meinem Studiengang (Dipl.Phys. TU-Braunschweig) etwa bis zum Vordiplom gelehrt werden. Die verwendeten Ergebnisse der statistischen Mechanik (Gleichgewichtsbedingungen und Verteilungsfunktionen) sind in einem zehnseitigen Anhang kurz und prägnant dargestellt. Der Inhalt gliedert sich in sieben Kapitel:1.Der kristalline Zustand2.Dynamik des Kristallgitters3.Elektronen im Festkörper4.Dielektrische Eigenschaften der Festkörper5.Magnetische Eigenschaften der Festkörper6.Supraleitung7.LegierungenZu den meisten Kapiteln gibt es am Ende ein paar Aufgaben zur Vertiefung. Die Lösungen befinden sich nicht im Buch, es ist also Eigeninitiative gefragt.Sehr gut finde ich, dass viele Sachverhalte an Skizzen und Grafiken erklärt werden. Es ist schwer das Buch an einer beliebigen Stelle aufzuschlagen und kein Bild zu finden. Auch der Schriftsatz ist angenehm und gut lesbar.Etwas vermisst habe ich im ersten Kapitel eine gruppentheoretische Betrachtung der Gittersymmetrien. Aber das Buch ist ja auch nur als Einführung gedacht und liefert 4 Seiten weiterführende Literatur nach obigen Kapiteln geordnet.Nützlich ist auch ein ausklappbares Periodensystem der Elemente am Ende des Buches, das wichtige Daten der atomaren und Festkörpereigenschaften auflistet.Besonders praktisch finde ich das handliche Taschenbuchformat (205x137x20mm),welches eine Begleitung während der Vorlesung gut ermöglicht. Er ist nicht so schwer und groß wie die meisten Festkörperphysikbücher, die ich kenne.Ein Sachverzeichnis wichtiger Begriffe und eine Tabelle der häufig im Buch verwendeten Symbole runden meinen positiven Gesamteindruck ab.Als Einführung neben einer Vorlesung oder zur Auffrischung kann ich dieses Buch durchaus weiter empfehlen!Olaf Zelesnik
Kein schlechtes Buch zur FestkörperphysikDie Festkörperphysik ist derzeit eines der aktuellsten und wichtigsten Forschungsgebiete der experimentellen und theoretischen Physik. Das Buch von Konrad Kopitzki (und Peter Herzog) gefällt mir ganz gut. Es ist lesbar geschrieben, nicht zu langweilig, Vektoren werden mit Vektorpfeilen geschrieben, Formeln sind nachvollziehbar. Gut ist auch das DINA5-ähnliche Format, und die noch im Rahmen gebliebene Dicke, so dass man das Buch nicht mit sich herumschleppen muss. Trotzdem will der letzte, zündende Funke nicht überspringen. Jedes Mal, wenn ich in dem Buch lese, lerne ich wieder was hinzu, aber auch hier werde ich nicht wirklich zum Lesen motiviert, im Gegensatz zu dem Buch von Charles Kittel.
Buch ganz gut, ABERIch habe mir das Buch (Auflage 4) gekauft, da die Veranstaltung
Festkörperphysik für mich eine Pflichtveranstaltung darstellt.
Leider hatte ich übersehen, bzw. überlesen, daß das Buch neu in TeX gesetzt wurde. Hierbei haben sich doch einige Fehler
eingeschlichen.
Deswegen nur drei Sterne.