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Im Januar 1945 sind mehr als 12 Millionen deutsche Frauen, Kinder und alte Leute auf der Flucht vor dem immer näher rückenden Krieg. Da die Gauleiter in den Städeten Ost- und Westpreußens der Zivilbevölkerung die Flucht bis auf die letzte Minute untersagten, war es der Bevölkerung kaum möglich, ausreichende Vorbereitungen für den langen Weg durch Eis und Kälte zu treffen. Die Folge war Hunger und Tod. Tausende Babys mussten sterben, da Mütter aufgrund von Nahrungsmittelmangel nicht mehr in der Lage waren, ihre Babys zu stillen, Kinder verhungerten und unzählbare alte Leute erfroren. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die russische Armee rückt immer näher und Angriffe russischer Tiefflieger auf Flüchlingstrecks erschweren den notleidenden Flüchtlingen das Vorankommen. In diesem Januar beginnt nun für Familie Kutz bei minus 18 Grad Kälte und einem Meter hohem Neuschnee die schrecklichste Zeit ihres Lebens, nachdem diese Familie bereits zwei ihrer Söhne im Krieg verloren hatte... Ich habe dieses Werk bewusst aus der Perspektive eines damals 14-jährigen, unschuldigen Schulmädchens, meiner Großmutter Christel Grobys, geb. Kutz, geschrieben, die mir in langen Unterhaltungen alle ihre Erinnerungen an diese schreckliche Zeit mitteilte. Ich habe nichts hinzugefügt und den Inhalt unberührt belassen, sodass es sich somit ausschließlich um tatsächliche Ereignisse handelt. Ich hoffe mit diesem Werk die Leiden der deutschen Zivilbevölkerung, über die lange Zeit geschwiegen wurde, aufgezeigt zu haben. Wenn man sich ausführlich mit den damaligen Geschehnissen auseinandergesetzt hat, kann man nur noch zu einem rationalen Schluss kommen: So etwas darf in der Geschichte der Menschheit nie wieder passieren.
Geschichte hautnah!Dieses biographische Werk bietet einen tiefen Einblick in den Leidensweg der Kriegsflüchtlinge. Es wird aus der Ich-Perspektive eines jungen Mädchens erzählt, dass diese Qualen durchlebt und mit eigenen Augen gesehen hat. Dabei wird nichts versucht zu verharmlosen. Der Leidensweg dieser Familie kann insofern als repräsentativ angesehen werden, da diese Großfamilie im Grunde alle Facetten des grausamen Krieges zu spüren bekam und dennoch während der Flucht eng zusammenhielt. Ein spannendes Werk, das man hautnah miterlebt. Empfehlenswert!
Adelung-1793: Weichsel, die · Weichsel-Zopf, der · Elbe, die · Bis · Biß · Biß, der
Brockhaus-1809: Die Weichsel · Die Elbe
Brockhaus-1837: Weichsel · Elbe
Brockhaus-1911: Weichsel · Weichsel [2] · Weichsel-Haff-Kanal · Elbe-Trave-Kanal · Elbe · Elbe [2] · Bis dat, qui cito dat · Bis · Frei bis zur Adria · Ne bis in idem
DamenConvLex-1834: Weichsel · Elbe · Rom (Geschichte von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten)
Heiligenlexikon-1858: Anhang der Bände 1 bis 5
Herder-1854: Weichsel [1] · Weichsel [2] · Elbe · Bis · Bis dat qui cito dat · Non bis in idem
Meyers-1905: Weichsel · Weichsel-Haffkanal · Elbe [3] · Elbe-Travekanal · Elbe [2] · Elbe [1] · Offener Biß · Biß · Bis · Bis dat, qui cito dat · Frei bis zur Adria! · Ne bis in idem
Pataky-1898: Elbe, A. von der · Elbe, A. v. d.
Pierer-1857: Weichsel [1] · Weichsel [2] · Alte Weichsel · Elbe [2] · Elbe [1] · Bis dat, qui cito dat · Bis · Bis [1] · Bis [2] · Non bis idem